Sibirische Schwertlilie 'Shaker's Prayer' Iris sibirica 'Shaker's Prayer'

Artikelnummer: 70455
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Sibirische Schwertlilie 'Shaker's Prayer' zählt zu den bartlosen Schwertlilien. Sie stammt aus dem Formenkreis von Iris sibirica, einer Art feuchter Wiesen und Flussauen Europas und der gemäßigten Zone Asiens. Angeboten wird sie als Containerpflanze und als geteiltes Rhizom. Gezüchtet wurde die Sorte von Carol Warner, registriert 1989. Sie bildet einen kompakten Horst von 40–60 cm Breite mit schmalen grünen Blättern. Die festen Stiele von 80–110 cm tragen nacheinander 4–5 Blüten. Im Mai bis Juni erscheinen Blüten von 6–8 cm, die Domblätter blauviolett, die Hängeblätter weiß mit violetter Aderung und gelbem Auge. Der Duft ist schwach. Die Blüten werden gern von Bienen besucht, und die Pflanze eignet sich für den Wasserrand, für Beete und zum Schnitt. Die Zeichnung verändert sich mit Licht und Tau und wirkt wie ein Aquarell.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Sibirische Schwertlilie 'Shaker's Prayer' - zählt zu den bartlosen Schwertlilien aus dem Formenkreis von Iris sibirica, einer in Europa und der gemäßigten Zone Asiens verbreiteten Art, die auf feuchteren Wiesen, in Gräben und in Flussauen wächst. Im Sortiment wird sie als Containerpflanze und als geteiltes Rhizom angeboten. Gezüchtet wurde die Sorte von Carol Warner, registriert wurde sie im Jahr 1989, in den Handel kam sie zu Beginn der 90er-Jahre. Im Garten bildet sie einen kompakten bis leicht sich ausbreitenden Horst, der ausgewachsen eine Breite von etwa 40–60 cm erreicht. Die schmalen, mittelgrünen Blätter erinnern an feines Gras und bleiben auch nach der Blüte ansehnlich. Die Stiele sind fest, meist 80–110 cm hoch, und an einem Stiel öffnen sich nacheinander bis zu etwa 4–5 Blüten. Im Mai bis Juni erscheinen Blüten mit einem Durchmesser von etwa 6–8 cm. Die Domblätter sind blauviolett und aufrecht, die Hängeblätter zeigen einen weißen Grund mit feiner violetter Aderung und an der Basis ein auffälliges gelbes Auge. Die Zeichnung wirkt wie ein Aquarell, das sich je nach Licht und Morgentau verändert. Der Duft ist wenig ausgeprägt, dafür besticht die Sorte durch ihre Zeichnung und die klare Blütenform. Die Blüten werden von Bestäubern besucht, vor allem von Bienen. Verwendung findet sie an Wasserflächen, in naturnahen Pflanzungen und im Staudenbeet mit Taglilien, Ziergräsern, Storchschnabel oder Flammenblumen, wo sie eine senkrechte Linie und die sanfte Bewegung der Blätter einbringt. Die Blüten eignen sich auch zum Schnitt und halten in der Vase meist einige Tage. Beim Verzehr ist die Pflanze für Kinder und Haustiere ungeeignet, beim Umgang empfiehlt sich grundlegende Vorsicht.

Anbau: Die Pflanze gedeiht in voller Sonne, an geschützten Standorten und in wärmerem Kleinklima. Bei Rhizom-Schwertlilien vom Typ Iris × germanica sind ein durchlässiger Boden und eine gute Drainage entscheidend, denn winterliche Staunässe fördert Rhizomfäule. Geeignet ist lehmig-sandiger bis kiesiger Boden mit pH 6,5–7,5. Feuchtigkeitsliebendere Schwertlilien wie Iris sibirica vertragen auch einen pH-Wert um 5,5–6,5 und ein gleichmäßig feuchtes Beet. Bei trockenheitsliebenden Typen wird nur zurückhaltend während des Anwachsens und bei längerer Trockenheit gegossen, bei feuchtigkeitsliebenden Arten ist eine gleichbleibende Feuchte ohne Vernässung wichtig. Die Düngung erfolgt mäßig: Im Frühjahr eignen sich Kompost oder ein Dünger mit höherem Kalium- und Phosphoranteil, ein Stickstoffüberschuss fördert das Laub auf Kosten der Blüten. Nach der Blüte werden die Blütenstiele an der Basis entfernt, die Blätter bleiben bis zum Herbst stehen und werden dann auf 10–15 cm eingekürzt. Der Mulch richtet sich nach der Gruppe: Für Rhizom-Schwertlilien ist mineralischer Kies besser geeignet, organischer Mulch über den Rhizomen hält die Feuchtigkeit zurück. Bei der Pflanzung muss der obere Teil des fleischigen Rhizoms bündig mit der Bodenoberfläche abschließen. Rhizome werden meist von Juli bis September gepflanzt, gegebenenfalls auch von März bis April, Zwiebel-Schwertlilien von September bis Oktober. Die Blütezeit fällt in der Regel in den Mai bis Juni, bei remontierenden Sorten kann ein Teil der Blüten auch im August bis September erscheinen. Die Frosthärte liegt je nach Gruppe meist etwa zwischen -20 und -35 °C, empfindlicher ist die Kombination aus Frost und Nässe. Im Kübel werden ein mineralischeres Substrat, eine kräftige Drainageschicht und ein winterlicher Regenschutz verwendet. Für Einsteiger empfiehlt sich das Teilen der Horste nach 3–4 Jahren und ein lockerer Pflanzabstand von 30–45 cm. Die häufigsten Probleme sind Blattfleckenkrankheiten und Rhizomfäule, an Insekten Blattläuse und Thripse, im Frühjahr außerdem Schnecken.

Mehr unter:  Anleitung zum Anbau von Zwiebelblumen

 Autor: Nikol | Revision: 14.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Schwertlilien
EAN: 2284900488719
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 100 und mehr
Blütenfarbe: Bernstein, Blau, lila
Blütezeit: Mai, Juni
Verpackung: Rhizom
Plant Passport: A: Iris B: CZ-4282 C: 26/FP/0017 D: NL

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