Sitka-Fichte 'Tannhöf' Picea sitchensis 'Tannhöf'

Artikelnummer: 119009
37,90 € / St Grundpreis:
Auf Lager (4 St)
Lieferung bis:
09.11.2026
Lieferoptionen

Zwergform der Sitka-Fichte 'Tannhöf' mit sehr langsamem, dicht halbkugeligem Wuchs. Ausgewachsen erreicht sie eine Höhe von 1–1,2 Metern bei einer Breite von 1 Meter. Die kurzen, steifen Nadeln verbinden eine blaugrüne Oberseite mit einer silbrigen Unterseite und sorgen so für einen starken Kontrast. Das Gehölz eignet sich ideal für Steingärten, Heidegärten oder Pflanzgefäße. Die kompakte Form bleibt ohne Schnitt von Natur aus erhalten, und dank ihrer nordischen Ausstrahlung ergänzt sie Stauden hervorragend und hellt zugleich auch schattige Gartenbereiche wirkungsvoll auf.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Sitka-Fichte 'Tannhöf' - geschätzte Zwergsorte der Sitka-Fichte, die feine Eleganz und eine kompakte Textur in jede Pflanzung bringt. Dieses Nadelgehölz zeichnet sich durch einen sehr langsamen Wuchs aus, der eine dichte, regelmäßig halbkugelige bis leicht kegelförmige Gestalt bildet. Die Zweige sind dicht benadelt und wachsen in regelmäßigen Etagen, was einen Eindruck von Stabilität und Fülle vermittelt. Die Nadeln sind kurz, steif, spitz und dicht um die Zweige angeordnet. Charakteristisch für diese Sorte sind die Nadelunterseiten mit ausgeprägtem Silberschimmer, die zusammen mit der blaugrünen Oberseite einen eindrucksvollen Kontrast und eine besondere Farbtiefe erzeugen. Ausgewachsen erreicht die Sorte eine Höhe von etwa 1 bis 1,2 Metern bei einer Breite von rund 1 Meter und ist damit prädestiniert für Steingärten, Heidegärten, Teichränder oder als dominantes Element in größeren Steingefäßen auf Terrassen. Die Sorte 'Tannhöf' benötigt keinen Schnitt, da sie von Natur aus eine dichte, regelmäßige Form behält, die nicht auseinanderfällt. In Gartenkompositionen lässt sie sich gut mit kleineren Stauden wie Steinbrech, Kuhschellen, niedrigen Polster-Phlox-Kissen oder Ziergräsern kombinieren, die ihren nordischen Charakter unterstreichen. Mit ihrer Färbung belebt sie auch schattigere Gartenecken, in denen dunklere Töne beruhigend wirken.

Die Sitka-Fichte ist ein großer, immergrüner Nadelbaum, der bis zu 80 m hoch wird und einen Stammumfang von etwa 5 m erreicht. Sie ist eindeutig die höchste Fichtenart und stammt aus Nordamerika. Außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets wird sie wegen ihres raschen Wuchses und ihrer Anpassungsfähigkeit an magere Böden geschätzt, auf denen andere Bäume nicht gedeihen. Unter idealen Bedingungen kann sie bis zu eineinhalb Meter pro Jahr wachsen. Die Krone junger Bäume ist breit kegelförmig, im Alter wird sie walzenförmig. Die Zapfen sind attraktiv, anfangs grün oder rötlich und reifen zu einem blassen Braun aus. Die Nadeln sind eher kurz, wenig stechend und silbrig-grün überhaucht. Die Art wird in zahlreichen Sorten kultiviert. Besonders Sorten mit grauer oder blaugrauer Benadelung sind sehr dekorativ, vor allem während des Austriebs, denn die jungen austreibenden Zweige haben eine wunderschön runde Form und können sich durchaus mit den prächtigsten blühenden Laubsträuchern messen. Sie wächst auch in der belasteten Luft großer Städte und in der Nähe von Fabriken recht gut, selbst auf sehr mageren Böden, auf denen andere Nadelgehölze nicht gedeihen.

Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenwuchs fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht, jedoch nicht längerfristig vernässt sein. Am besten eignen sich saure bis leicht saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, daher wird dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt. Rund um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte reicht bis etwa –26 °C, in normalen Wintern in Tief- und Hügellagen bereitet der Winterschutz keine Schwierigkeiten, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit in den Boden eingelassenem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßiges Triebwachstum fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Zweige, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse, deren Auftreten durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und das Vermeiden von Stickstoffüberdüngung deutlich verringert wird. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum zur Entfaltung ihrer vollen Form und Farbe hat.

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: 2284900377457
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container C5
Form und Höhe: 20–30 cm
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL

Diskussion

Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!

Dieses Feld nicht ausfüllen

Sicherheitskontrolle