Sitka-Fichte 'Tenas' Picea sitchensis 'Tenas'
Artikelnummer: 8885568Detaillierte Produktbeschreibung
Sitka-Fichte 'Tenas' – dieser Kultivar zeichnet sich durch ein extrem langsames, nahezu zwergwüchsiges Wachstum aus. Im Alter von zehn Jahren erreicht sie in der Regel eine Höhe von etwa 30 bis 40 Zentimetern bei ähnlicher Breite, wobei ihr Habitus außerordentlich dicht, breit polsterförmig bis halbkugelig ist. Die kurzen, steifen und spitz zulaufenden Nadeln sind auf der Oberseite auffällig silberblau, während die Unterseite deutliche weiße Stomatalstreifen aufweist. Diese Farbkombination erzeugt unter den Sonnenstrahlen einen einzigartigen visuellen Effekt, wodurch die gesamte Pflanze zart bereift oder strahlend silbrig wirkt. In der Gartenarchitektur findet sie vor allem als markanter Solitär in kleinen Räumen, als unverwechselbares Highlight in Steingärten, Heidegärten oder als dauerhaftes, ganzjährig dekoratives Element in Gefäßen auf Terrassen und Balkonen Verwendung. Dank ihrer außergewöhnlichen Dichte und der regelmäßigen, strahlenförmigen Verzweigung behält dieser Kultivar über Jahrzehnte seine ordentliche, geometrisch präzise Form, ohne dass Eingriffe erforderlich sind. In Kompositionen ergänzt sie hervorragend niedrige Stauden, Heidekraut oder Calluna, denen sie den nötigen vertikalen und strukturellen Kontrast verleiht, der besonders in Kombination mit dunkleren Laubtönen anderer Gartengehölze zur Geltung kommt.
Sitka-Fichte ist ein großer, immergrüner Nadelbaum, der eine Höhe von bis zu 80 m und einen Umfang von ca. 5 m erreicht. Er ist eindeutig die höchste Fichte und stammt aus Nordamerika. Außerhalb seines ursprünglichen Verbreitungsgebiets wird die Sitka-Fichte für ihr schnelles Wachstum und ihre Anpassungsfähigkeit an karge Böden geschätzt, auf denen andere Bäume nicht wachsen können. Unter idealen Bedingungen kann die Sitka-Fichte bis zu anderthalb Meter pro Jahr wachsen. Die Krone junger Bäume ist breit und kegelförmig, mit zunehmendem Alter nimmt sie jedoch eine zylindrische Form an. Sie hat interessante Zapfen, die anfangs grün oder rot sind und sich zu einer hellbraunen Farbe entwickeln. Ihre Nadeln sind kürzer, nicht sehr stechend, mit einem silbergrünen Schimmer. Sie wird in vielen Kultivaren angebaut. Besonders Sorten mit grauem oder blaugrauem Nadelwerk sind sehr dekorativ, insbesondere während des Austriebs, da ihre jungen, austreibenden Zweige eine wunderschöne runde Form haben und getrost mit den schönsten blühenden, laubabwerfenden Sträuchern konkurrieren können. Sie wächst auch in der verschmutzten Luft großer Städte und in der Nähe von Fabriken recht gut, selbst auf sehr kargen Böden, auf denen andere Nadelbäume nicht gedeihen.
Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Nikol | Revision: 15.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten (Picea) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
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