Sommerflieder 'Miss Violet' Buddleja davidii 'Miss Violet'

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Romantische Sorte, die von Juli bis September zuverlässig am neuen Holz blüht. Der Strauch behält eine kompakte Form und lockt zahlreiche Bestäuber an. Der Sommerflieder 'Miss Violet' erreicht ausgewachsen etwa 1,2–1,5 m und bildet tiefviolette, zart duftende Rispen. Er eignet sich für sonnige Standorte mit durchlässigem Boden und auch für größere Kübel. Einen Rückschnitt im Frühjahr verträgt er gut und treibt danach rasch wieder aus. Im Vergleich zu herkömmlichen hohen Sommerfliedern bietet er einen kleineren Wuchs, eine geringere Neigung zur Selbstaussaat und eine lange, ununterbrochene Blüte. Die Pflege ist unkompliziert.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Sommerflieder 'Miss Violet' - dicht wachsender, laubabwerfender Kleinstrauch aus dem Züchtungsprogramm der North Carolina State University, das mit den Namen Dennis J. Werner und Layne Snelling verbunden ist, mit anschließender Einführung im Sortiment ColorChoice/Proven Winners. Der Wuchs ist dicht, halbkugelig bis leicht aufsteigend. In unseren Breiten erreicht die Pflanze etwa 1,2–1,5 m Höhe und 1,2–1,4 m Breite. Die Blätter sind länglich-lanzettlich, oberseits mittelgrün, unterseits fein filzig mit silbrigem Schimmer. Von Juli bis in den Herbst erscheinen zahlreiche, 20–30 cm lange, schlanke Rispen aus kleinen röhrenförmigen Blüten in violettpurpurnen Tönen mit einem winzigen orangefarbenen Auge im Schlund. Die Blüten duften zart und bieten Schmetterlingen, Hummeln und Bienen auf dem Höhepunkt des Sommers Nektar. Die Blüte erfolgt am neuen Holz, überwiegend von Juli bis September, je nach Lage und Witterungsverlauf. Im Vergleich zu älteren, hochwachsenden Sorten zeigt 'Miss Violet' eine eingeschränkte Fruchtbarkeit, was die Pflege von Pflanzungen erleichtert. In der Gestaltung wirkt der Strauch als verlässliche mittelhohe Dominante in sonnigen Kies- und Steppenbeeten, an Terrassen und in geräumigeren Kübeln. Farblich harmoniert er mit Lavendel, Katzenminze, Sonnenhut, Fetthenne und mittelhohen Gräsern, die dieselben Ansprüche an Licht und durchlässigen Boden stellen.

Der Sommerflieder ist ein schlanker, aufsteigender Strauch mit spärlich und unregelmäßig angeordneten Zweigen, der eine Höhe von 50 bis 500 cm erreicht. Seine bis zu zwei Meter langen Triebe sind weißfilzig und können rund oder leicht kantig sein. Die Blätter sind dunkelgrün, lanzettlich und unterseits fein graufilzig. Der Blütenstand besteht aus aufrechten, endständigen Rispen von 4–30 cm Länge, die Blüten in verschiedenen Rosa- und Weinrottönen duften und ziehen zahlreiche Schmetterlinge an. Genau diese Eigenschaft brachte ihm einen seiner volkstümlichen Namen ein – Schmetterlingsstrauch. Der aus China stammende Sommerflieder gehört zu den widerstandsfähigsten und beliebtesten Arten der Gattung. Er wurde um das Jahr 1887 entdeckt und verbreitete sich nach und nach über fast ganz Europa. Er wächst vom Mittelmeer im Süden bis nach Nordnorwegen und von Westspanien bis nach Bulgarien im Osten. Die Art wurde auch im südlichen Afrika nachgewiesen, in Sambia, Simbabwe und Südafrika. In Nordamerika wächst sie an der Ost- und Westküste Kanadas und der Vereinigten Staaten, in fast ganz Mittelamerika und im Norden Südamerikas. Sie kommt in nahezu allen Bundesstaaten Australiens, in Neuseeland und auf Hawaii vor und hat sich dort in die heimische Natur eingebürgert. Die Pflanze toleriert ein breites Spektrum an Bedingungen und gedeiht von der gemäßigten bis zur subtropischen Zone. Die besten Wachstumsbedingungen bietet ein sonniger, warmer Standort mit ausreichend feuchtem, durchlässigem und kalkhaltigem Boden, wie ihn etwa Bauschuttflächen aufweisen. Zudem verträgt sie verschmutzte Luft. Heute zählt der Sommerflieder zu den beliebtesten Gartenpflanzen und wird dank seiner Anspruchslosigkeit häufig gepflanzt. Es wurden über neunzig Sorten mit unterschiedlichen Wuchsformen sowie Blüten- und Blattfarben gezüchtet.

Anbau:  Bevorzugt wird ein warmer, sonniger und luftiger Standort mit guter Drainage. Der Boden sollte durchlässig, lehmig-sandig bis lehmig sein und einen pH-Wert von etwa 6,0–7,5 aufweisen, anhaltende Staunässe mindert Vitalität und Winterhärte. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober. Jungpflanzen profitieren im ersten Winter von einer Mulchschicht am Wurzelhals und einer leichten Abdeckung gegen das Durchfrieren des Bodens. Unter mitteleuropäischen Bedingungen wird eine Frosthärte von etwa −20 °C angegeben, in geeignetem Mikroklima kurzzeitig auch bis −23 °C. Frühe Spätfröste können austreibende Triebe schädigen, die Pflanze treibt nach einem Rückschnitt jedoch meist gut wieder aus. Jedes Frühjahr empfiehlt sich ein tiefer Rückschnitt auf 20–40 cm, der einen kräftigen Austrieb und längere Rispen in der laufenden Saison fördert, im Sommer ist das regelmäßige Entfernen verblühter Blütenstände von Vorteil. Nach der Pflanzung wird regelmäßig gegossen, nach dem Einwurzeln übersteht die Pflanze auch trockenere Phasen - in heißen Sommern hilft eine leichte mineralische Mulchschicht. Die Düngung erfolgt sparsam, einmal im Frühjahr mit einem Langzeitdünger für Blütensträucher. Im Kübel gelingt die Kultur ab einem Volumen von 40 l, die Überwinterung erfolgt geschützt an der Hauswand. An Krankheiten und Schädlingen treten stellenweise Blattläuse und bei Trockenheit Spinnmilben auf, an Pilzkrankheiten Blattflecken und Zweigsterben - vorbeugend wirken ein luftiger Standort, ein nicht vernässter Boden und der regelmäßige Rückschnitt im Frühjahr.

 Autor: Nikol | Revision: 21.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Schmetterlingsflieder (Buddleja)
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 140-160
Blütenfarbe: Orange, lila
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Juli, August, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Buddleja B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL

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