Spanische Tanne 'Aurea' Abies pinsapo 'Aurea'

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Das auffällig gelbe junge Nadelwerk bringt Frühlingskompositionen zum Strahlen und verfärbt sich später in Grüntönen. Der Kultivar wächst langsam und behält in den ersten Jahren ein kompaktes, strauchartiges Erscheinungsbild, das sich allmählich in einen regelmäßigen Kegel verwandelt. Nach 10 Jahren erreicht er eine Höhe von 1,2–1,5 m und eine Breite von etwa 1 m. Er eignet sich hervorragend als Solitärpflanze für kleinere Gärten, Steingärten sowie für Sammlungsanpflanzungen. Er gedeiht an sonnigen Standorten in einem gut durchlässigen Boden.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Spanische Tanne 'Aurea' – stammt aus den Bergregionen Südspaniens, wo sie vor allem an gut entwässerten Hängen in einer Höhe von etwa 900–1.800 m wächst. Der Kultivar wurde von der französischen Baumschule von Adrien Sénéclauze selektiert und um das Jahr 1868 in den Anbau eingeführt. Es handelt sich um einen langsam wachsenden, immergrünen Nadelbaum, der in jungen Jahren oft eine unregelmäßige bis strauchartige Form bildet und sich später zu einem dichten Kegel formt. Nach 10 Jahren erreicht sie eine Höhe von etwa 1,2–1,5 m und eine Breite von 0,9–1 m; unter günstigen Bedingungen kann sie langfristig etwa 5–7 m erreichen. Kurze, starke und steife Nadeln wachsen radial um die Zweige herum. Die jungen Frühlingsaustriebe sind auffällig gelb bis goldgelb und gehen im Laufe der Saison allmählich in cremige, gelbgrüne und grüne Töne über. An älteren Pflanzen können aufrechte Zapfen entstehen, wobei deren Bildung unter mitteleuropäischen Bedingungen nicht immer zuverlässig ist. Sie eignet sich hervorragend als Solitärpflanze in kleinen Vorgärten, im Steingarten oder in Sammlungsbepflanzungen und bildet einen schönen Kontrast zu blauen oder dunkelgrünen Koniferen. Die Nadeln sind an den Spitzen steif und leicht stachlig, daher empfiehlt sich ein Standort abseits von stark frequentierten Bereichen.

Anbau: Benötigt einen sonnigen bis leicht schattigen Standort, geschützt vor starkem Wind. Im Gegensatz zu den meisten Tannen verträgt sie Trockenheit und Wärme besser, reagiert aber schlechter auf langanhaltende Bodenfeuchtigkeit. Gedeiht am besten in tiefgründigen, sehr gut durchlässigen, eher mageren Böden, idealerweise lehmig-sandig oder steinig, mit einem pH-Wert von neutral bis leicht sauer (6,0–7,0). Verträgt keine schweren, lehmigen und staunassen Böden. Bewässerung ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung wichtig. Nach dem Anwachsen ist die Spanische Tanne relativ trockenheitsresistent, deutlich mehr als die Kaukasus- oder Weißtanne. Staunässe ist die häufigste Ursache für Misserfolg. Düngung ist in der Regel nicht notwendig; Überdüngung kann den Baum schwächen. Die Spanische Tanne hat eine mittlere Frostbeständigkeit, normalerweise um –20 bis –23 °C. In kälteren Regionen kann sie erfrieren, insbesondere in Kombination mit feuchtem Boden und Winterwinden. Sie gedeiht am besten in wärmeren Regionen und geschützten Lagen. Junge Pflanzen sollten im Winter mit Mulch geschützt werden. Sie ist relativ resistent gegen Krankheiten, aber empfindlich gegenüber Luftverschmutzung und länger anhaltender Staunässe. Daher ist sie für städtische und schwere Bodenbedingungen weniger geeignet. Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da der Baum von Natur aus eine regelmäßige Form hat. Es werden nur trockene oder beschädigte Äste entfernt. Formgebende Eingriffe sind nicht ratsam.

Autor: Nicol | Revision: 28.08.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Tannen (Abies)
EAN: Variante wählen
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Abies B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL
Plant Passport 2: A: Abies B: CZ-4282 C: 25/FP/0008 D: NL
Plant Passport 3: A: Abies B: CZ-4282 C: 25/FP/0034 D: CZ
Plant Passport 4: A: Abies B: CZ-4282 C: 25/FP/0024 D: CZ

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