Spanische Tanne 'Aurea' Abies pinsapo 'Aurea'
Artikelnummer: 720302 8885626 82904 999833 886195 8885881 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Spanische Tanne 'Aurea' - die Art stammt aus den Gebirgen Südspaniens, wo sie vor allem an gut drainierten Hängen in etwa 900–1800 m Höhe wächst. Die Sorte wurde von der französischen Baumschule Adrien Sénéclauze selektiert und um 1868 in den Handel gebracht. Es handelt sich um ein langsam wachsendes, immergrünes Nadelgehölz, das in der Jugend oft unregelmäßig bis buschig wächst und sich später zu einem dichten Kegel formt. Nach 10 Jahren erreicht es etwa 1,2–1,5 m Höhe und 0,9–1 m Breite, langfristig kann es unter günstigen Bedingungen rund 5–7 m hoch werden. Die kurzen, kräftigen und starren Nadeln stehen radial um die Zweige. Der junge Frühjahrsaustrieb ist kräftig gelb bis goldgelb und geht im Laufe der Saison allmählich in cremefarbene, gelbgrüne und grüne Töne über. An älteren Pflanzen können sich aufrechte Zapfen bilden, unter mitteleuropäischen Bedingungen ist ihre Ausbildung jedoch nicht zuverlässig. Verwendung findet die Pflanze als Solitär im kleineren Vorgarten, im Steingarten oder in Sammlungspflanzungen, wo sie schön mit blauen oder dunkelgrünen Nadelgehölzen kontrastiert. Die Nadeln sind an den Spitzen starr und leicht stechend, daher empfiehlt sich ein Platz abseits stark frequentierter Bereiche.
Anbau: Benötigt wird ein sonniger bis leicht halbschattiger, vor starkem Wind geschützter Standort. Im Gegensatz zu den meisten Tannen verträgt sie Trockenheit und Wärme besser, reagiert aber empfindlicher auf anhaltende Bodenfeuchte. Am besten gedeiht sie in tiefgründigem, sehr durchlässigem, eher magerem Boden, idealerweise lehmig-sandig oder steinig, mit neutralem bis leicht saurem pH-Wert (6,0–7,0). Schwere, tonige und vernässte Böden werden nicht vertragen. Das Gießen ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung wichtig. Nach dem Einwurzeln ist die Spanische Tanne recht trockenheitsverträglich, deutlich mehr als die Nordmanntanne oder die Weißtanne. Staunässe ist die häufigste Ursache für Misserfolge. Eine Düngung ist in der Regel nicht nötig. Überdüngung kann den Baum schwächen. Die Spanische Tanne ist mäßig frosthart, meist bis etwa –20 bis –23 °C. In kälteren Lagen kann es zu Frostschäden kommen, besonders in Verbindung mit nassem Boden und Winterwind. Am wohlsten fühlt sie sich in wärmeren Regionen und geschützten Lagen. Junge Pflanzen sollten im Winter durch Mulch geschützt werden. Sie ist recht widerstandsfähig gegen Krankheiten, aber empfindlich gegenüber Luftverschmutzung und anhaltender Vernässung. Deshalb eignet sie sich weniger für städtische Lagen und schwere Böden. Ein Rückschnitt erfolgt nicht, da der Baum von Natur aus regelmäßig wächst. Entfernt werden lediglich trockene oder beschädigte Äste. Formschnitte sind nicht geeignet.
Autor: Nicol | Revision: 28.08. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Tannen (Abies) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Abies B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Abies B: CZ-4282 C: 25/FP/0008 D: NL |
| Plant Passport 3: | A: Abies B: CZ-4282 C: 25/FP/0034 D: CZ |
| Plant Passport 4: | A: Abies B: CZ-4282 C: 25/FP/0024 D: CZ |
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