Spießtanne Cunninghamia lanceolata

Artikelnummer: 135348
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Die Spießtanne ist ein stattlicher immergrüner Nadelbaum aus Südostchina. Unter günstigen Bedingungen erreicht sie 20–30 m und bildet eine kegelförmige Krone mit waagerecht abstehenden Ästen. Die Nadeln sind steif, glänzend dunkelgrün, unterseits heller und bleiben mehrere Jahre am Baum. Die Zapfen sind kugelig, reifen braun aus und zerfallen. Die Frosthärte liegt bei etwa −15 bis −18 °C, ein geschützter Standort ist erforderlich. Geeignet als Solitär für größere Gärten und Parks.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Spießtanne - stattlicher immergrüner Nadelbaum aus der Familie der Zypressengewächse, beheimatet im Südosten Chinas und im Norden Vietnams, wo er ausgedehnte Waldbestände bildet und als bedeutendes Nutzholz gilt. Unter optimalen Bedingungen erreicht er eine Höhe von 20–30 m, in seiner Heimat auch über 40 m, bei einer Kronenbreite von 6–10 m. In unseren Breiten wächst er langsamer und bleibt meist niedriger. Die Krone ist breit kegelförmig, bei älteren Bäumen mitunter unregelmäßiger, die Äste stehen waagerecht ab oder hängen leicht über. Die Nadeln sind lanzettlich, 3–7 cm lang, steif und spitz, oberseits glänzend dunkelgrün, unterseits heller mit feinen Spaltöffnungsstreifen. Sie stehen spiralig an den Zweigen, bleiben mehrere Jahre erhalten und können beim Zerreiben harzig duften. Die Zapfen sind kugelig bis eiförmig, 2,5–5 cm groß, reifen innerhalb einer Saison braun aus und zerfallen dabei, wobei sie kleine geflügelte Samen freigeben. Die Frosthärte reicht bis etwa −15 bis −18 °C, daher empfehlen sich in kühleren Regionen geschützte Lagen. Das Holz ist leicht, dauerhaft und aromatisch und wird in Asien im Bauwesen wie in der Tischlerei hoch geschätzt. In der Gartengestaltung findet die Spießtanne als Solitärbaum in größeren Gärten und Parks Verwendung, wo ihre ebenmäßige Silhouette und die exotisch wirkenden Nadeln zur Geltung kommen.

Anbau: Benötigt wird ein tiefgründiger, humoser, gut durchlässiger und leicht saurer Boden, idealerweise lehmig bis lehmig-sandig, mit ausreichender Bodenfeuchte, jedoch ohne langanhaltende Staunässe. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und kalkhaltige Böden. Am besten gedeiht die Spießtanne an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, geschützt vor kalten und austrocknenden Winden. Das Gießen ist vor allem bei jungen Pflanzen und in Trockenperioden wichtig, der Boden sollte gleichmäßig feucht sein. Die Düngung erfolgt im Frühjahr, idealerweise mit Nadelgehölzdünger oder kalkarmem Kompost. Der Schnitt beschränkt sich auf Pflegemaßnahmen und gegebenenfalls das Entfernen konkurrierender Leittriebe im jungen Alter. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume empfiehlt sich je nach vorgesehener Verwendung ein Abstand von mindestens 4–6 m. Die Art ist bedingt winterhart, in kühleren Regionen wird ein Winterschutz für junge Exemplare und die Wahl eines geschützten Standorts empfohlen.

Autor: Lucie | Revision: 12.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Besondere Nadelgehölze & Raritäten
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 1000 und mehr
Plant Passport: A: Cunninghamia B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL

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