Spitzahorn 'Stollii' Acer platanoides 'Stollii'

Artikelnummer: 119402
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Spitzahorn 'Stollii' – ältere, seltene Sorte mit schmal kegelförmiger Krone. Ausgewachsen erreicht er etwa 15–20 m Höhe und 6–8 m Breite. Die Krone wirkt luftiger als beim gewöhnlichen Spitzahorn, mit aufstrebenden Ästen und schlankerer Silhouette. Die Blätter sind oft dreilappig, stark geadert und nach innen gewölbt, sodass sie an einen flachen Trichter erinnern. Beim Austrieb zeigen sie einen violetten bis bronzevioletten Hauch, im Sommer sind sie sattgrün und im Herbst färben sie sich gelb bis orangegelb. Im April und Mai erscheinen gelbe bis gelbgrüne, bienenfreundliche Blüten. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Spitzahorn 'Stollii' - eine ältere und seltener angebotene Sorte des Spitzahorns, einer in Europa und Westasien heimischen Art. 'Stollii' wird wegen der ungewöhnlich geformten Blätter und der lockeren, schmal kegelförmigen Krone kultiviert. Ausgewachsen kann er je nach Standort und Schnitt etwa 15–20 m Höhe und 6–8 m Breite erreichen. Die Krone ist luftiger als beim gewöhnlichen Spitzahorn, mit aufstrebenden Ästen und schlankerem Umriss. Die Blätter sind gegenständig, sommergrün, oft dreilappig, stark geadert und auf ungewöhnliche Weise nach innen gewölbt, sodass sie an einen flachen Trichter erinnern können. Beim Austrieb zeigen sie einen violetten bis bronzevioletten Schimmer, im Sommer sind sie sattgrün und im Herbst gehen sie in gelbe bis orangegelbe Töne über. Im April bis Mai, oft noch vor dem vollständigen Laubaustrieb, erscheinen kleine gelbe bis gelbgrüne Blüten in Doldentrauben. Sie sind bienenfreundlich und liefern früh im Jahr Pollen und Nektar. Nach der Blüte können sich geflügelte Spaltfrüchte bilden, deren Flügel einen weiten Winkel einschließen. Die Sorte eignet sich als Solitärbaum, als höherer Alleebaum, als Parkbaum und als markantes Element größerer Gärten, in denen die schlanke Silhouette und die plastisch geformten Blätter gut zur Geltung kommen.

Der Spitzahorn (Acer platanoides) ist ein hoher, sommergrüner Baum, der eine Höhe von 25 bis 30 m erreicht. Als Solitär ist er im Alter von 20–30 Jahren voll ausgewachsen, in größeren Gruppen kann dies bis zu 30–40 Jahre dauern. Die Krone ist meist regelmäßig, rund und breit, was dem Baum ein imposantes und geschlossenes Erscheinungsbild verleiht. Die Blätter besitzen eine charakteristisch gelappte Form, eines seiner markantesten Merkmale. Oberseits sind sie frisch- bis dunkelgrün und matt, unterseits meist heller, gelegentlich mit blaugrünem Hauch. Die gelbgrünen Blüten stehen in aufrechten Blütenständen. Obwohl die Blütenfarbe unauffällig ist, zieht sie eine Vielzahl von Bestäubern an, vor allem Bienen. Der Spitzahorn blüht lange vor dem Laubaustrieb und noch bis nach der Belaubung. Die Früchte sind Spaltfrüchte, deren Flügel einen stumpfen Winkel einschließen. Dieser Ahorn ist ein verbreiteter Bestandteil der Laubwälder in ganz Mitteleuropa und findet sich häufig auch in Parks. Anzutreffen ist er jedoch in ganz Europa. Er stammt aus Europa und ist wegen seines raschen Wuchses sowie seiner Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen und städtischer Luftverschmutzung ein gefragter Baum. Er gedeiht auf verschiedenen Bodentypen, bevorzugt feuchtere Böden, verträgt nach guter Einwurzelung aber auch vorübergehende Trockenperioden. Auf saurem Boden zeigt er eine farbenprächtigere Herbstfärbung. Der Spitzahorn ist widerstandsfähig gegen Schädlinge und Krankheiten, was ihn zu einem sehr robusten und anspruchslosen Baum macht. Er ist bis -40°C voll frosthart.

Anbau: Der Spitzahorn ist ein anpassungsfähiger Baum für sonnige bis halbschattige Standorte und bevorzugt lehmig-sandige bis lehmige, gut durchlässige Böden mit einem pH-Wert von schwach sauer bis alkalisch. In den ersten Jahren nach der Pflanzung sowie in längeren Trockenperioden empfiehlt sich regelmäßiges Wässern, während der Vegetationszeit kann er kurzzeitige Trockenheit tolerieren. In Deutschland wird er als Zier- und Schattenbaum für städtische wie ländliche Gärten gepflanzt, die Pflanzung erfolgt üblicherweise im Frühjahr oder im Herbst, solange der Boden nicht gefroren ist. Der Spitzahorn ist winterhart und widerstandsfähig gegenüber den für Mitteleuropa typischen tiefen Temperaturen und verträgt bei ausreichender Einwurzelung zuverlässig Wintertemperaturen unter –20 °C. Zur Pflege gehören die regelmäßige Kontrolle der Bodenfeuchte sowie gelegentlich ein Formschnitt während der Winterruhe oder im zeitigen Vorfrühling, um einen gesunden Habitus zu erhalten und beschädigte Äste zu entfernen. Im städtischen Umfeld wird diese Art wegen ihrer Toleranz gegenüber Luftverschmutzung und verdichteten Böden geschätzt.

Autor: Nikol | Revision: 29.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Ahornbäume (Acer)
Gewicht: 1 kg
EAN: 2284900381713
Verpackung: Container C5
Form und Höhe: auf Stämmchen veredelt veredelt 100 - 120 cm
Plant Passport: A: Acer B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL

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