Stech-Fichte 'Aubie's Spreader' Picea pungens 'Aubie's Spreader'
Artikelnummer: 9999420Produktdetailbeschreibung
Stech-Fichte 'Aubie's Spreader' - eine sehr ansprechende Sorte der Stech-Fichte, deren Ursprung in den Gebirgsregionen der Rocky Mountains in Nordamerika liegt, wo die Art an kühleren Hängen und in Tälern mit gut drainierten, oft steinigen Böden wächst. Die Sorte 'Aubie's Spreader' zählt zu den niedrigen, ausladenden Selektionen mit überwiegend horizontalem Wuchs und nur leicht ansteigenden Zweigspitzen. Sie bildet dichte Polster bis kriechende Teppiche aus kurzen Trieben mit steifen, stechenden Nadeln in einem blaugrünen bis silbrig blauen Ton, der in voller Sonne und bei trockenerer Luft am intensivsten ausfällt. Der Wuchs ist eher langsam und gleichmäßig, weshalb sich die Pflanze auch in kleineren Gärten mühelos in Form halten lässt. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie meist etwa 0,3–0,6 m Höhe und 1–1,8 m Breite, ältere Exemplare können auch eine Spannweite von rund 2 m erreichen. Im Frühjahr erscheinen unauffällige männliche und weibliche Blütenzapfen, später kleinere Zapfen, die vor allem dekorativen Wert haben. Dank der immergrünen Benadelung hält sie die Gestaltung auch im Winter zusammen und bildet einen schönen Kontrast zu Stauden in Trockenbeeten, zu Lavendel, niedrigen Spiersträuchern oder Ziergräsern. Sie dient als niedriger Blickfang im Steingarten, im Vorgarten, am Wegrand, in Gefäßen sowie als stabilisierendes Element an Hängen, wo sie mit einem flachen, aber weit ausgebreiteten Wurzelsystem verankert ist.
Die Stech-Fichte, auch Blau- oder Silberfichte genannt, ist ein schöner Nadelbaum aus Nordamerika, wo sie an den Ufern von Gebirgsflüssen und auch an sumpfigen Standorten wächst. Sie gedeiht sowohl auf Schwarzerdeböden der Steppenzone als auch auf torfigen und vernässten Böden. Die Nadeln sind länger, steif und stark stechend. Ihre Farbe reicht von mattgrün über graugrün bis silbrig weißlich, auf jeder Seite tragen sie 3-6 Reihen Spaltöffnungen. Die Zapfen sind weich, walzenförmig länglich, in der Jugend meist grün, reif hellbraun. Die Art wird 30 m, selten bis 50 m hoch. Die Krone ist dicht mit waagerechten, kegelförmig angeordneten Ästen besetzt. Sie zählt zu den beliebtesten Fichten in der Garten- und Landschaftsgestaltung, sowohl in Parks als auch in kleinen Gärten. Kultiviert wird sie in zahlreichen Sorten. Vor allem Sorten mit grauer oder blaugrauer Benadelung sind sehr dekorativ, besonders im jungen Alter, also bis 20-30 Jahre. Sie wächst auch in der belasteten Luft großer Städte und in der Nähe von Fabriken recht gut, wo andere Nadelgehölze leiden. Dank des langsamen Wuchses eignet sie sich auch für kleine Gärten.
Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenwuchs fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und stets leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich Böden mit saurer bis schwach saurer Reaktion im Bereich von etwa pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen von Vorteil, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte liegt bei etwa –26 °C, in normalen Wintern im Flach- und Hügelland ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an geschützter Stelle oder mit in den Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßige Triebverlängerung fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Zweige, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse, deren Auftreten ein luftiger Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und der Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich mindern. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Nikol | Revision: 15.1.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten (Picea) |
|---|---|
| EAN: | 2284900489853 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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