Stech-Fichte 'Fastigiata SDL1' Picea pungens 'Fastigiata SDL1'
Artikelnummer: 95672 899134 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Stech-Fichte 'Fastigiata SDL1' - eine elegante Bereicherung für jeden Garten. Sie stammt aus den Rocky Mountains Nordamerikas, wo sie an kühlen, oft windigen Hängen mit relativ trockenem Sommer wächst. Das spiegelt sich in ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber Frost und Wind wider. Die Sorte Picea pungens 'Fastigiata SDL1' ist eine schmal säulenförmige Form mit dichter Verzweigung und intensiv blauen Nadeln, ausgelesen wegen ihres stabilen, schlanken Habitus und ihres sehr langsamen Wuchses. Ausgewachsen erreicht sie gewöhnlich 3–4 m Höhe und etwa 1–1,2 m Breite. Nach zehn Jahren ist sie meist rund 1 m hoch, bei einem durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von etwa 10–15 cm. Die Krone ist schmal kegelförmig bis nahezu säulenförmig, mit einem markanten Leittrieb und kurzen, steifen, überwiegend waagerecht ansetzenden Ästen, was eine sehr kompakte Silhouette ergibt. Die Nadeln sind 2–3 cm lang, stechend, vierkantig und strahlig um die Triebe angeordnet, beidseitig leuchtend bis silbrig blau, sodass die Pflanze auch im Winter auffällig wirkt. Im Frühjahr erscheinen dunkelrosa weibliche Knospen, und die jungen Triebe sind etwas heller, wodurch ein zarter Farbkontrast zu den älteren Nadeln entsteht. Die Stech-Fichte 'Fastigiata SDL1' eignet sich gut als schlanker Solitär im Rasen, als vertikales Element im Heidegarten, in kleineren Vorgärten oder als rhythmischer Akzent in linearen Pflanzungen, wo sie mit Laubsträuchern und Ziergräsern kontrastiert. Dank der dichten Verzweigung bietet sie zudem kleinen Vögeln Unterschlupf.
Die Stech-Fichte wird auch Blaufichte genannt. Ein schöner Nadelbaum aus Nordamerika, der dort an den Ufern von Gebirgsflüssen und auch an sumpfigen Standorten wächst. Sie gedeiht sowohl auf Schwarzerdeböden im Steppengürtel als auch auf torfigen und vernässten Böden. Die Nadeln sind länger, steif und stark stechend. Ihre Farbe ist mattgrün, graugrün bis silbrig weißlich, auf jeder Seite befinden sich 3–6 Reihen Spaltöffnungen. Die Zapfen sind weich, walzenförmig länglich, in der Jugend meist grün, reif hellbraun. Die Art erreicht 30 m, selten bis 50 m. Die Krone ist dicht mit waagerechten, kegelförmig angeordneten Ästen verzweigt. Sie gehört zu den beliebtesten Fichten im Garten- und Landschaftsbau, sowohl in Parks als auch in kleinen Gärten. Sie wird in vielen Sorten kultiviert. Vor allem Sorten mit grauen oder blaugrauen Nadeln sind sehr dekorativ, besonders in jungem Alter, also bis 20–30 Jahre. Sie wächst auch in der belasteten Luft großer Städte und in der Nähe von Fabriken relativ gut, wo andere Nadelgehölze leiden. Dank des langsamen Wuchses passt sie auch in kleine Gärten.
Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung der Frühjahrstriebe und einen kompakten Kronenwuchs fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und stets leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich saure bis leicht saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, lang anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte reicht bis etwa –26 °C. In normalen Wintern in Tief- und Hügellagen ist kein Winterschutz nötig, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an geschützter Stelle oder mit in den Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam: Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßige Triebverlängerung unterstützt. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht erforderlich. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ihr Auftreten lässt sich durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und den Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich reduzieren. Bei Gruppenpflanzung wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Nikol | Revision: 25.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten (Picea) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 400 und mehr |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün, Blau |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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