Stech-Fichte 'Fat Albert' Picea pungens 'Fat Albert'
Artikelnummer: 71349 886175 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Blau-Fichte 'Fat Albert' - eine sehr beliebte Sorte, die einen außerordentlich regelmäßigen, breit-kegelförmigen Habitus und eine intensiv silbrig-blaue Färbung der Nadeln aufweist. Diese in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts auf den Markt gebrachte Sorte wurde aufgrund ihrer genetisch bedingten Fähigkeit ausgewählt, eine perfekte Symmetrie und Astdichte ohne die Notwendigkeit regelmäßiger Formschnitte zu bewahren. In der ausgewachsenen Form erreicht dieses Gehölz eine Höhe von 4–6 Metern bei einer Breite von 3–4 Metern, was es zu einem idealen Solitär für mittelgroße und große Gärten macht. Die Nadeln sind steif, spitz und strahlenförmig um die Zweige angeordnet, wobei ihre Oberfläche mit einer dicken Wachsschicht bedeckt ist, die einen effektiven Schutz vor übermäßigem Wasserverdunstung bietet und ihr den typischen, tiefblauen bis silbrigen Schimmer verleiht. In der Gartengestaltung wirkt die Sorte 'Fat Albert' am besten als Solitärpflanze auf einer offenen Fläche, wo ihre majestätische Wuchsform und Farbe voll zur Geltung kommen. Im Rahmen des Gartendesigns bildet sie einen hervorragenden Kontrast zu dunkelgrünen Koniferen oder dient als markanter Hintergrund für blühende Staudenbeete. Sie wird für ihre außergewöhnliche Langlebigkeit und strukturelle Stabilität geschätzt, wobei sie auch im fortgeschrittenen Alter eine sehr feste und dichte Verzweigung behält, die problemlos mechanischen Belastungen, wie etwa einer schweren Schneedecke in den Wintermonaten, standhält.
Blaufichte, auch Silberfichte genannt. Ein schöner Nadelbaum, der aus Nordamerika stammt, wo er an den Ufern von Gebirgsflüssen und auch an sumpfigen Orten wächst. Er gedeiht sowohl auf Schwarzerdeböden in der Steppenzone als auch auf Torf- und vernässten Böden. Die Nadeln sind länger, steif und stark stechend. Sie haben eine mattgrüne, graugrüne bis silbrig-weiße Farbe und weisen auf jeder Seite 3–6 Reihen von Spaltöffnungen auf. Die Zapfen sind weich, zylindrisch-länglich, in der Jugend meist grün, in der Reife hellbraun. Sie erreicht eine Höhe von 30 m, selten bis 50 m. Die Krone ist dicht verzweigt mit horizontalen, kegelförmigen Ästen. Er ist eine der beliebtesten, gärtnerisch genutzten Fichten, sowohl in Parks als auch in kleinen Gärten. Sie wird in vielen Kultivaren angebaut. Besonders Kultivare mit grauem oder blaugrauem Nadelwerk sind sehr dekorativ, besonders im jungen Alter, d.h. bis 20–30 Jahre. Er wächst auch verhältnismäßig gut in der verschmutzten Luft großer Städte und in der Nähe von Fabriken, wo andere Nadelbäume leiden. Dank ihres langsamen Wachstums eignet sie sich auch für kleine Gärten.
Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Nikol | Revision: 2026.06.12
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten (Picea) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Behälter oder Verpackung |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 24/FP/0010 D: NL |
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