Stech-Fichte 'Glauca Compacta' Picea pungens 'Glauca Compacta'
Artikelnummer: 7051 61044 9999381 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Colorado-Tanne 'Glauca Compacta' - ein immergrüner, langsam wachsender Kultivar der Colorado-Tanne, der vor 1972 in den USA entstanden ist und mit dem Namen des Züchters Thuem verbunden wird. Die erste fachliche Publikation des Kultivars stammt aus dem Jahr 1979. Die ursprüngliche Art stammt aus den Rocky Mountains in Nordamerika, wo sie kühlere Bergtäler, Hänge und die Umgebung von Wasserläufen besiedelt. In jungen Jahren bildet der Kultivar eine dichte, abgerundete bis breit-kegelförmige Form aus; später wird der Terminaltrieb deutlicher und die Krone erhält einen regelmäßigeren kegelförmigen Umriss. Das Wachstum ist anfangs langsam, etwa 8–15 cm pro Jahr. Im Alter von zehn Jahren erreicht sie eine Höhe von etwa 1 m und eine Breite von 0,7–1 m, im Alter kann sie eine Höhe von etwa 3–5 m und eine Breite von 2–3 m erreichen. Kurze, feste Zweige tragen steife, vierkantige und deutlich stachelige Nadeln mit einer Länge von bis zu ca. 3 cm. Die sattblaue bis silbrigblaue Färbung bleibt das ganze Jahr über dekorativ und ist in der vollen Sonne am ausgeprägtesten. Die Frühlingsaustriebe sind heller und bilden einen schönen Kontrast zu den älteren Nadeln. Im April bis Mai erscheinen an älteren Pflanzen unauffällige männliche und weibliche Zapfen, später können sich hängende zylindrische Zapfen entwickeln, die nach dem Reifen braun werden. Der Kultivar eignet sich hervorragend als Solitärpflanzung in kleinen und mittelgroßen Gärten, in Vorgärten, in Kiesgärten sowie bei moderner Architektur. Sie setzt besondere Akzente neben dunkelgrünen Koniferen, Kiefern, Wacholder oder Gehölzen mit weinrotem Laub und bewahrt dank ihres immergrünen Charakters auch im Winter die Komposition.
Blaufichte, auch Silberfichte genannt. Ein schöner Nadelbaum, der aus Nordamerika stammt, wo er an den Ufern von Gebirgsflüssen und auch an sumpfigen Orten wächst. Er gedeiht sowohl auf Schwarzerdeböden in der Steppenzone als auch auf Torf- und vernässten Böden. Die Nadeln sind länger, steif und stark stechend. Sie haben eine mattgrüne, graugrüne bis silbrig-weiße Farbe und weisen auf jeder Seite 3–6 Reihen von Spaltöffnungen auf. Die Zapfen sind weich, zylindrisch-länglich, in der Jugend meist grün, in der Reife hellbraun. Sie erreicht eine Höhe von 30 m, selten bis 50 m. Die Krone ist dicht verzweigt mit horizontalen, kegelförmigen Ästen. Er ist eine der beliebtesten, gärtnerisch genutzten Fichten, sowohl in Parks als auch in kleinen Gärten. Sie wird in vielen Kultivaren angebaut. Besonders Kultivare mit grauem oder blaugrauem Nadelwerk sind sehr dekorativ, besonders im jungen Alter, d.h. bis 20–30 Jahre. Er wächst auch verhältnismäßig gut in der verschmutzten Luft großer Städte und in der Nähe von Fabriken, wo andere Nadelbäume leiden. Dank ihres langsamen Wachstums eignet sie sich auch für kleine Gärten.
Anbau: Sie bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Ausfärbung der Frühlingszuwachse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig sein. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Kristina | Überarbeitung: 17.09.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten (Picea) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 250-300 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Behälter oder Verpackung |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
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