Stech-Fichte 'Iseli Fastigiata' Picea pungens 'Iseli Fastigiata'

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Picea pungens 'Iseli Fastigiata' (1)
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Schlanke, säulenförmige Form der Stech-Fichte aus den Rocky Mountains. Die Sorte 'Iseli Fastigiata' wurde um 1965 in der amerikanischen Baumschule Iseli ausgelesen. Sie bildet eine schmal pyramidale Krone mit einem Leittrieb und dichter, kurzer Verzweigung. Mit 10 Jahren erreicht sie meist 3–6 m, ausgewachsen etwa 10–15 m bei einer Breite von 3–4 m. Die 2–3 cm langen Nadeln sind steif, stechend und silbrig blau bis blaugrün, das Harz duftet zart. An älteren Bäumen erscheinen hängende Zapfen von 6–10 cm. Der jährliche Zuwachs beträgt je nach Standort 20–40 cm. Die Stech-Fichte eignet sich als vertikaler Akzent für kleinere Gärten und Einfahrten, wo sie die Linien der Pflanzung auch im Winter betont.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Stech-Fichte 'Iseli Fastigiata' - eine schlanke, säulenförmige Form der Stech-Fichte. Die Art stammt aus den Gebirgsregionen der Rocky Mountains im Westen Nordamerikas, wo sie an sonnigen Hängen und in kühlen Tälern wächst. Die Sorte 'Iseli Fastigiata' wurde um 1965 in der amerikanischen Baumschule Iseli als säulenförmig wachsender Sämling ausgelesen und gelangte in den 70er-Jahren in den breiteren Handel. Sie bildet eine schmal pyramidale bis säulenförmige Krone mit einem einzigen Leittrieb und dichter, kurzer Verzweigung, die ihre Form auch ohne Schnitt behält. Mit 10 Jahren erreicht sie gewöhnlich etwa 3–6 m, ausgewachsen werden etwa 10–15 m bei einer Breite von rund 3–4 m angegeben. Der jährliche Zuwachs liegt je nach Boden und Wasserversorgung häufig bei 20–40 cm. Die Nadeln sind vierkantig, steif und stechend, meist 2–3 cm lang und in silbrig blauen bis blaugrünen Tönen gefärbt. Das Harz duftet beim Zerreiben zart, im Winter kommt auch die stahlgraue Verzweigung zur Geltung. Im Frühjahr erscheinen unscheinbare männliche Blütenzapfen, an älteren Bäumen auch hängende Zapfen von etwa 6–10 cm, die im Herbst reifen. In der Gestaltung harmoniert sie gut mit dunkelgrüner Eibe, Tannen, Kirschlorbeer oder Buchsbaum, ebenso mit Ziergräsern und Steinen, wo sie die klaren Linien der Pflanzung unterstreicht.

Die Stech-Fichte wird auch Blaufichte oder Silberfichte genannt. Der schöne Nadelbaum stammt aus Nordamerika, wo er an den Ufern von Gebirgsflüssen und auch an sumpfigen Stellen wächst. Er gedeiht sowohl auf Schwarzerdeböden im Steppengürtel als auch auf torfigen und vernässten Böden. Die Nadeln sind länger, steif und stark stechend. Sie sind matt grün, graugrün bis silbrig weißlich gefärbt und tragen auf jeder Seite 3–6 Reihen von Spaltöffnungen. Die Zapfen sind weich, walzenförmig länglich, in der Jugend meist grün, reif hellbraun. Die Art wird 30 m, selten bis 50 m hoch. Die Krone ist dicht mit waagerechten, kegelförmig angeordneten Ästen besetzt. Sie gehört zu den beliebtesten Fichten in der Garten- und Landschaftsgestaltung, sowohl in Parks als auch in kleinen Gärten. Kultiviert wird sie in zahlreichen Sorten. Vor allem die Sorten mit grauer oder blaugrauer Benadelung sind sehr dekorativ, besonders in jungem Alter, also bis 20–30 Jahre. Sie wächst auch in der verschmutzten Luft großer Städte und in der Nähe von Fabriken recht gut, wo andere Nadelgehölze leiden. Dank des langsamen Wuchses eignet sie sich auch für kleine Gärten.

Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der eine intensive Färbung der Frühjahrstriebe und einen kompakten Kronenaufbau fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und stets leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich saure bis schwach saure Böden im Bereich von etwa pH 5–6,5, daher wird dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt. Um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, längere Dürreperioden führen jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Winterhärte der Sorte reicht bis etwa –26 °C, in gewöhnlichen Wintern im Flach- und Hügelland bereitet die Überwinterung keine Probleme, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an geschützter Stelle oder mit in den Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßige Triebverlängerung unterstützt. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. Unter ungünstigen Bedingungen können pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ihr Auftreten lässt sich durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und den Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich verringern. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum für die volle Entfaltung von Form und Farbe hat.

Autor: Nikol | Revision: 6.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 1000 und mehr
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 24/FP/0010 D: NL
Plant Passport 2: A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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