Stechfichte 'Iseli Foxtail' Picea pungens 'Iseli Foxtail'

Artikelnummer: 96245
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Die Stechfichte 'Iseli Foxtail' trägt spiralig gedrehte Triebe mit blaugrünen Nadeln. Dieser einzigartige Wuchs verleiht ihr ein sehr dichtes, edles Erscheinungsbild. Ausgewachsen erreicht sie eine Höhe von 3–5 Metern bei einer Breite von 2 Metern und eignet sich damit ideal als Solitär für moderne Gärten. Die natürlich kegelförmige Gestalt erfordert keinen Schnitt. Die Nadeln mit ihrer Wachsschicht sind trockenheitsresistent. Das langlebige Gehölz ist vollständig winterhart und bildet einen reizvollen Kontrast zu Stauden oder glattblättrigen Sträuchern. Es ist eine verlässliche Wahl für repräsentative Pflanzungen.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Stechfichte 'Iseli Foxtail' - eine außergewöhnliche Fichtensorte, die wegen ihres ungewöhnlichen Wuchses und der einzigartigen Textur ihrer Nadeln ausgelesen wurde. Die Sorte wurde von der bekannten amerikanischen Baumschule Iseli Nursery in den Handel gebracht und zeichnet sich durch spiralig gedrehte Triebe aus, die blaugrüne, steife Nadeln tragen. Dadurch wirken die Zweige sehr dicht und ungewöhnlich, was im Garten einen Eindruck von Exklusivität und Originalität vermittelt. Ausgewachsen erreicht die Sorte eine Höhe von 3–5 Metern bei einer Breite von etwa 2 Metern und zählt damit zu den mittelstark wachsenden Nadelgehölzen, die sich als markanter Solitär eignen. Der aufrechte Wuchs und die natürlich kegelförmige Gestalt machen einen Formschnitt überflüssig, da die Pflanze Stabilität und Dichte der Verzweigung von selbst bewahrt. Die Nadeln sind von einer Wachsschicht überzogen, die vor Trockenheit schützt und ihnen den charakteristischen bläulichen Farbton verleiht. In Gartenkompositionen kommt sie in Verbindung mit niedrigen, bodendeckenden Stauden oder als Kontrastelement neben glattblättrigen Gehölzen besonders gut zur Geltung. Geschätzt wird sie für ihre Langlebigkeit und hohe Frosthärte, weshalb sie sich unter mitteleuropäischen Bedingungen ohne Winterschutz kultivieren lässt.

Die Stechfichte wird auch Blaufichte genannt. Der schöne Nadelbaum stammt aus Nordamerika, wo er an den Ufern von Gebirgsflüssen und an sumpfigen Standorten wächst. Er gedeiht sowohl auf Schwarzerdeböden der Steppenzone als auch auf torfigen und vernässten Böden. Die Nadeln sind länger, steif und stark stechend. Ihre Farbe reicht von mattgrün über graugrün bis silbrig weißlich, auf jeder Seite befinden sich 3–6 Reihen Spaltöffnungen. Die Zapfen sind weich, länglich-walzenförmig, in der Jugend meist grün und reif hellbraun. Der Baum wird 30 m, selten bis 50 m hoch. Die Krone ist dicht mit waagerechten, kegelförmig angeordneten Ästen besetzt. Sie gehört zu den beliebtesten im Garten- und Landschaftsbau verwendeten Fichten, sowohl in Parks als auch in kleinen Gärten. Sie wird in zahlreichen Sorten kultiviert. Vor allem Sorten mit grauer oder blaugrauer Benadelung sind sehr dekorativ, besonders im jungen Alter, also bis etwa 20–30 Jahre. Auch in belasteter Luft großer Städte und in der Nähe von Fabriken, wo andere Nadelgehölze leiden, wächst sie verhältnismäßig gut. Dank ihres langsamen Wuchses eignet sie sich auch für kleine Gärten.

Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der eine intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenaufbau fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht längere Zeit vernässt. Am besten eignen sich saure bis leicht saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, daher wird dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt. Rund um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte liegt bei etwa –26 °C, in normalen Wintern im Flach- und Hügelland ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an geschützter Stelle oder mit in den Boden eingesenktem Topf. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Trieblängung fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. Unter ungünstigen Bedingungen können pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse, deren Auftreten ein luftiger Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und der Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich verringern. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Gestalt und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 12.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: Variante wählen
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Ballen/Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0032 D: PL

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