Stech-Fichte 'Maigold' Picea pungens 'Maigold'

Artikelnummer: 720365
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Dekorative Sorte mit leuchtend goldgelbem Austrieb im Frühjahr. Die jungen Triebe bilden einen wirkungsvollen Kontrast zu den älteren grünen Nadeln. Im Laufe des Sommers gleicht sich die Farbe der Triebe allmählich zu einem frischen Grün an. Das Gehölz erreicht eine Höhe von 3–5 Metern bei einer Breite von 2–3 Metern und behält ohne Schnitt seinen natürlich regelmäßigen, kegelförmigen Wuchs. Die Sorte ist vollkommen frosthart und langlebig. An einem sonnigen Standort kommt sie als auffälliger Solitär zur Geltung und verleiht modernen Gärten Dynamik, Beständigkeit und ästhetische Harmonie.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Stech-Fichte 'Maigold' - eine dekorative und architektonisch reizvolle Sorte der Stech-Fichte, die wegen ihrer ungewöhnlichen Färbung während der Vegetationszeit ausgelesen wurde. Besonders auffällig ist der Austrieb im Frühjahr: Die jungen Triebe sind leuchtend goldgelb und heben sich deutlich von der älteren, sattgrünen Benadelung ab. In den Sommermonaten nehmen diese Triebe nach und nach einen grünen Farbton an. So wechselt das Gehölz im Jahresverlauf sein Erscheinungsbild und bringt Frische in den Garten. Ausgewachsen, was erst nach vielen Jahren der Fall ist, erreicht die Sorte eine Höhe von 3–5 Metern bei einer Breite von 2–3 Metern. Damit zählt sie zu den mittelgroßen Nadelgehölzen und eignet sich ideal als markanter Solitär. Der Wuchs ist natürlich kegelförmig und regelmäßig. Formschnitte sind nicht erforderlich, denn das genetisch bedingt verhaltene Wachstum sorgt für eine stabile und dichte Verzweigung. Die Nadeln sind recht steif, stechend und stehen in dichten, strahlenförmig angeordneten Büscheln. In Gartenanlagen kommt 'Maigold' an sonnigen Plätzen am besten zur Geltung, wo die gelbe Farbe des Frühjahrsaustriebs voll zur Wirkung kommt. Geschätzt wird die Sorte für ihre Langlebigkeit und Standfestigkeit. Auch im fortgeschrittenen Alter bleibt die Verzweigung kräftig und hält Witterungsextremen wie starkem Wind oder Schneelast stand. Die Sorte ergänzt moderne Pflanzungen hervorragend, bildet einen Kontrast zu dunklen Laubgehölzen oder blühenden Stauden und schafft so das ganze Jahr über ein ästhetisch ausgewogenes Gesamtbild.

Die Stech-Fichte wird auch Blau-Fichte oder Silber-Fichte genannt. Der schöne Nadelbaum stammt aus Nordamerika, wo er an den Ufern von Gebirgsflüssen und auch an sumpfigen Stellen wächst. Er gedeiht sowohl auf Schwarzerdeböden in der Steppenzone als auch auf torfigen und vernässten Böden. Die Nadeln sind recht lang, steif und stark stechend. Ihre Farbe reicht von mattgrün über graugrün bis silbrig-weißlich, auf jeder Seite tragen sie 3–6 Reihen von Spaltöffnungen. Die Zapfen sind weich, länglich-zylindrisch, in der Jugend meist grün und reif hellbraun. Der Baum wird 30 m, selten bis zu 50 m hoch. Die Krone ist dicht mit waagerecht abstehenden Ästen besetzt und kegelförmig. Die Stech-Fichte gehört zu den beliebtesten Fichten im Garten- und Landschaftsbau und wird sowohl in Parks als auch in kleinen Gärten verwendet. Sie wird in zahlreichen Sorten kultiviert. Vor allem die Sorten mit grauer oder blaugrauer Benadelung sind sehr dekorativ, besonders in jüngerem Alter, also bis etwa 20–30 Jahre. Auch in der belasteten Luft großer Städte und in der Nähe von Industrieanlagen, wo andere Nadelgehölze leiden, wächst sie verhältnismäßig gut. Dank des langsamen Wachstums eignet sie sich auch für kleine Gärten.

Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenaufbau fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und stets leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich saure bis leicht saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, daher wird dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt. Um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen von Vorteil, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte reicht bis etwa –26 °C. In gewöhnlichen Wintern in Tief- und Hügellagen ist kein Winterschutz nötig, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit im Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam: Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Trieblängen fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht notwendig. Unter ungünstigen Bedingungen können pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ein luftiger Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und der Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung verringern deren Auftreten deutlich. Bei Gruppenpflanzung wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zu benachbarten Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 12.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0032 D: PL

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