Stech-Fichte 'Retroflexa' Picea pungens 'Retroflexa'
Artikelnummer: 71289Produktdetailbeschreibung
Stech-Fichte 'Retroflexa' - eine interessante Sorte der Stech-Fichte, die in der Gartenarchitektur als markantes Akzentelement eingesetzt wird. Die aus Nordamerika stammende Stech-Fichte bildete die Grundlage für zahlreiche Sorten, doch 'Retroflexa' zeichnet sich durch einen ganz eigenen Aufbau ihres Habitus aus. Die Zweige dieser Sorte neigen zu einer ausgeprägten Krümmung und leichtem Überhängen, wodurch eine unregelmäßige, skulpturale Silhouette entsteht, die sich deutlich von den üblichen kegelförmigen Formen unterscheidet. Ausgewachsen erreicht die Pflanze eine Höhe von 3–5 Metern bei einer Breite von 2–3 Metern, das Wachstum ist mittelstark. Die Nadeln sind recht steif und stechend und tragen eine kräftige Wachsschicht, die ihnen eine intensiv silberblaue Färbung verleiht, die zu bestimmten Zeiten des Jahres bis in stahlblaue Töne übergeht. Diese Färbung bleibt während der gesamten Vegetationsperiode erhalten, was die Sorte zu einem optisch beständigen Element von Gartenkompositionen macht. Verwendung findet sie vor allem als Blickfang in japanischen Gärten, in modernen minimalistischen Anlagen oder in Kombination mit niedrigen bodendeckenden Stauden, die ihre einzigartige Zweigstruktur zur Geltung bringen.
Die Stech-Fichte wird auch Blaufichte genannt. Sie ist ein schöner Nadelbaum aus Nordamerika, wo sie an den Ufern von Gebirgsflüssen und an sumpfigen Standorten wächst. Sie gedeiht sowohl auf Schwarzerdeböden der Steppengebiete als auch auf torfigen und vernässten Böden. Die Nadeln sind relativ lang, steif und stark stechend. Ihre Farbe ist mattgrün, graugrün bis silbrig weißlich, auf jeder Seite tragen sie 3-6 Reihen Spaltöffnungen. Die Zapfen sind weich, länglich zylindrisch, in der Jugend meist grün, reif hellbraun. Die Art erreicht 30 m, selten bis zu 50 m Höhe. Die Krone ist dicht mit waagerechten, kegelförmig angeordneten Ästen besetzt. Sie gehört zu den beliebtesten Fichten in der Garten- und Landschaftsgestaltung, sowohl in Parks als auch in kleinen Gärten. Sie wird in vielen Sorten kultiviert. Vor allem Sorten mit grauen oder blaugrauen Nadeln sind sehr dekorativ, besonders in jungen Jahren, also bis zu einem Alter von 20-30 Jahren. Auch in der belasteten Luft von Großstädten und in der Nähe von Industrieanlagen, wo andere Nadelgehölze leiden, wächst sie verhältnismäßig gut. Dank des mäßigen Wuchses vieler Sorten eignet sie sich auch für kleine Gärten.
Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenaufbau fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und stets leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft nass. Am besten eignen sich saure bis schwach saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, daher wird dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt. Rund um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, besonders in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, lang anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, vor allem im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte liegt bei etwa –26 °C, in normalen Wintern im Flach- und Hügelland ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit in den Boden eingelassenem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Triebverlängerung unterstützt. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Zweige, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. An Krankheiten können bei ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ihr Auftreten lässt sich durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und den Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich verringern. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zu benachbarten Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Nikol | Revision: 12.6. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Solitärgehölze & Großbäume |
|---|---|
| EAN: | 2284900161513 |
| Verpackung: | Container C5 |
| Form und Höhe: | 30–40 cm |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
