Stech-Fichte 'Skylar' Picea pungens 'Skylar'
Artikelnummer: 118991Produktdetailbeschreibung
Stech-Fichte 'Skylar' - eine moderne, hoch geschätzte Sorte der Stech-Fichte, die wegen ihres auffallend schmalen, kegel- bis säulenförmigen Wuchses selektiert wurde. Beliebt ist sie für ihre genetisch bedingte Fähigkeit, eine ordentliche, regelmäßige Form ohne jegliche Formgebung oder regelmäßigen Schnitt zu bewahren. Das macht sie zu einem begehrten Gehölz für die zeitgenössische Gartenarchitektur, in der optische Klarheit und Platzersparnis im Vordergrund stehen. Im ausgewachsenen Zustand, der erst nach vielen Jahren erreicht wird, liegt die Höhe bei 3–4 Metern, die Breite bei nur 1,0–1,5 Metern. Die Nadeln sind steif und stechend, stehen in dichten, strahlenförmig angeordneten Rosetten rund um die Zweige und bestechen durch ein intensives, attraktives Stahlblau, das durch eine kräftige Wachsschicht noch verstärkt wird. Diese Schicht verleiht den Nadeln nicht nur ihre charakteristische Farbe, sondern schützt die Pflanze zugleich vor übermäßiger Verdunstung und mechanischen Schäden in den Wintermonaten. Die Farbwirkung bleibt die gesamte Vegetationsperiode über erhalten, wodurch die Sorte im Garten sehr elegant und repräsentativ wirkt. In Pflanzungen kommt 'Skylar' in Kombination mit dunkelgrünen Gehölzen wie Eiben oder Lebensbäumen hervorragend zur Geltung und bildet einen idealen Hintergrund für hell blühende Stauden, Zwiebelblumen oder Ziergräser. So entsteht ein Eindruck von dauerhafter Ordnung, Ruhe und modernem, optischem Minimalismus.
Die Stech-Fichte, auch Blau-Fichte oder Silber-Fichte genannt, ist ein schöner Nadelbaum aus Nordamerika, wo sie an den Ufern von Gebirgsflüssen und auch an sumpfigen Standorten wächst. Sie gedeiht sowohl auf Schwarzerdeböden in der Steppenzone als auch auf torfigen und vernässten Böden. Die Nadeln sind relativ lang, steif und stark stechend. Ihre Farbe reicht von mattgrün über graugrün bis silbrig-weißlich, auf jeder Seite befinden sich 3–6 Reihen Spaltöffnungen. Die Zapfen sind weich, länglich-zylindrisch, in der Jugend meist grün und reif hellbraun. Die Art erreicht eine Höhe von 30 m, selten bis 50 m. Die Krone ist dicht mit waagerechten Ästen besetzt und kegelförmig aufgebaut. Sie gehört zu den beliebtesten Fichten im Garten- und Landschaftsbau und wird sowohl in Parks als auch in kleinen Gärten verwendet. Kultiviert wird sie in zahlreichen Sorten. Vor allem Sorten mit grauen oder blaugrauen Nadeln sind sehr dekorativ, besonders im jungen Alter, also bis zu 20–30 Jahren. Sie wächst auch in der belasteten Luft großer Städte und in der Nähe von Industrieanlagen recht gut, wo andere Nadelgehölze leiden. Dank des langsamen Wuchses eignet sie sich auch für kleine Gärten.
Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der eine intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenaufbau fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und gleichmäßig leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich saure bis leicht saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Rund um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen von Vorteil, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Winterhärte der Sorte reicht bis etwa –26 °C. In normalen Wintern im Flach- und Hügelland ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit im Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßige Triebverlängerung unterstützt. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. Unter ungünstigen Bedingungen können pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ihr Auftreten lässt sich durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und den Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich verringern. Bei Gruppenpflanzung wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zu benachbarten Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte ausreichend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Nikol | Revision: 12.6. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten (Picea) |
|---|---|
| Gewicht: | 1 kg |
| EAN: | 2284900377372 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container C5/C7,5 |
| Form und Höhe: | Stämmchen 70–80 cm, Breite 10–20 cm |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
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