Strauchpfingstrose 'Taiyo' Paeonia suffruticosa 'Taiyo'
Artikelnummer: 55602 8885820 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Strauchpfingstrose 'Taiyo' - zählt zu den traditionellen japanischen Sorten der Strauchpfingstrosen und wurde in europäischen Katalogen bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geführt. Der Name bedeutet „Sonne“ und beschreibt treffend die Wirkung der Blüten, die im Frühjahr das Beet zum Leuchten bringen. Der Strauch ist sommergrün, besitzt ausdauernde, verholzte Triebe, wächst eher langsam und bildet mit den Jahren ein festes Gerüst, wodurch die Blüte zunehmend regelmäßiger ausfällt. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht er meist etwa 1,2–1,5 m Höhe und 1,0–1,3 m Breite. Im Mai bis Juni öffnen sich große, halbgefüllte Blüten von 16–20 cm in kräftigen roten bis scharlachroten Tönen, mit deutlich sichtbaren gelben Staubgefäßen in der Mitte. Die Blütenblätter sind am Rand fein gewellt, und die Blüte behält eine offene Mitte, die für Bestäuber gut zugänglich ist und leichter wirkt als bei dicht gefüllten Sorten. Der Duft ist eher schwach. Die Blüten lassen sich auch als Schnittblumen verwenden, am besten in einer flachen Schale, in der die Zeichnung der Blütenmitte zur Geltung kommt. Das tief geteilte Laub ist während der Saison dunkelgrün, kann beim Austrieb leicht bronzefarben wirken und bildet nach der Blüte einen ruhigen Hintergrund für sommerliche Stauden. In der Gestaltung bewährt sich die Pflanze vor dem dunklen Grün von Nadelgehölzen, zusammen mit Funkien, Purpurglöckchen und Frühjahrszwiebelblumen oder an einer Mauer, die Wärme speichert. Die Pflanze ist nicht essbar und kann bei Verzehr Verdauungsbeschwerden hervorrufen.
Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger bis leicht halbschattiger, windgeschützter Standort, da die großen Blüten bei Regen schwer werden können. Am besten gedeiht die Pflanze in tiefgründigem, humosem und gut durchlässigem Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,5–7,5. In Lehmböden empfiehlt sich eine Drainageschicht mit beigemischtem Kies, in leichten Böden dagegen ein höherer Kompostanteil. Das Gießen ist vor allem in den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung wichtig. Nach dem Einwurzeln wird kurzzeitige Trockenheit vertragen, längere Trockenperioden verringern jedoch die Blütengröße. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder im Herbst. Bei veredelten Pflanzen empfiehlt es sich, die Veredelungsstelle etwa 10–15 cm unter der Bodenoberfläche zu setzen, damit der Strauch mit der Zeit eigene Wurzeln bildet. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr bewährt sich ein langsam löslicher Dünger mit höherem Kalium- und Phosphoranteil, eine Überdüngung mit Stickstoff fördert weiches Wachstum. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener oder erfrorener Zweige nach der Blüte, ein Formschnitt ist in der Regel nicht nötig. Ausgereifte Pflanzen sind in der Praxis bis etwa -25 °C frosthart. Die Knospen können durch späte Frühjahrsfröste geschädigt werden, daher helfen ein geschützter Standort und eine leichte Mulchschicht im Winter. In regenreichen Frühjahren kann Grauschimmel oder eine Blattfleckenkrankheit auftreten, wertvoll sind daher ein luftiger Standort und ein nicht zu nasser Mulch ohne direkten Kontakt zur Stängelbasis. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt je nach Gestaltung etwa 1,2–1,5 m. Im Kübel eignet sich die Pflanze nur bei ausreichender Gefäßtiefe, regelmäßigem Gießen und einem Winterschutz des Wurzelballens gegen Durchfrieren.
Autor: Nikol | Revision: 30.12.2025
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Pfingstrosen
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Strauch-Pfingstrosen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 120-140 |
| Blütenfarbe: | Rot |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Pfingstrosen - /anleitungen-zum-anbau-von-stauden/anleitung-zum-anbau-von-pfingstrosen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Paeonia B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
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