Südseemyrte 'Martini' Leptospermum scoparium 'Martini'
Artikelnummer: 136308Produktdetailbeschreibung
Südseemyrte 'Martini' - eine Ziersorte der Südseemyrte, die auf eine in Neuseeland und Australien beheimatete Art zurückgeht. Geschätzt wird sie für ihren feinen Wuchs, das immergrüne aromatische Laub und die reiche Blüte. Die Sorte 'Martini' wurde wegen ihres kompakteren, gärtnerisch gut verwendbaren Wuchses und ihrer auffälligen Blüte ausgelesen. Sie bildet einen dichten, aufrechten bis bogig ausladenden Strauch, der ausgewachsen etwa 1,5–2 m hoch und 1,2–1,8 m breit wird, unter günstigen Bedingungen auch höher. Die Zweige sind fein und eher dunkel, mit kleinen, schmalen, etwa 1–2 cm langen Blättern, die beim Zerreiben leicht duften. Von Mai bis Juni, manchmal bis in den Juli, öffnen sich zahlreiche einfache, schalenförmige Blüten in zartem bis mittlerem Rosa mit einem dunkleren, rosa-weinroten Auge in der Mitte. Die Blüten messen meist etwa 2–3 cm und wirken an den dünnen Zweigen sehr leicht, fast wie eine locker verteilte Farbwolke. Die Sorte eignet sich als Solitär für kleinere Gärten, für Heidegarten-Pflanzungen, für Terrassen und für größere Kübel. Gut kombinieren lässt sie sich mit Hebe, Pieris, niedrigen Rhododendren, Bergenien oder feintexturierten Gräsern. Dank der frühsommerlichen Blüte und des immergrünen Habitus verleiht sie dem Garten auch außerhalb der Hauptsaison Struktur. Zudem ist sie bienenfreundlich.
Anbau: In Deutschland benötigt die Pflanze volle Sonne, einen warmen, windgeschützten Platz und ein geschütztes Mikroklima, idealerweise an einer Süd- oder Westwand, wo sie weder unter kaltem Wind noch unter Winternässe leidet. Am besten gedeiht sie in leichtem, sehr gut durchlässigem, eher saurem bis neutralem Boden mit einem pH-Wert von etwa 5,5–7. Schwere Lehm- und Tonböden sowie staunasse Böden sind ungeeignet. Bei der Pflanzung empfiehlt es sich, einen gröberen Drainageanteil beizumischen, im Kübel wird ein luftiges Substrat für Moorbeetgehölze verwendet. Gegossen wird regelmäßig, vor allem nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden. Nach dem Einwurzeln verträgt die Pflanze kurzzeitige Trockenheit besser als Nässe. Die Düngung erfolgt sparsam, am besten im Frühjahr mit einem Dünger für Heide- oder Blütensträucher. Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, nach der Blüte werden lediglich aus der Form wachsende Triebe leicht eingekürzt, damit die Sorte ihren dichten Wuchs behält. Gepflanzt wird von April bis Juni oder im frühen Herbst, sofern noch genügend Zeit zum Einwurzeln bleibt. In unseren Breiten ist sie nicht in allen Regionen zuverlässig winterhart. Ältere Pflanzen vertragen an geschützten Standorten meist etwa -8 bis -10 °C, junge Pflanzen sind empfindlicher. Für den Winter empfehlen sich daher eine kräftige Mulchschicht, ein Schutz des Wurzelbereichs und eine Abdeckung mit Vlies, Kübelpflanzen werden kühl und frostfrei oder nur leicht frostig überwintert. Der Pflanzabstand bei Gruppenpflanzung beträgt etwa 1–1,2 m. Krankheiten treten vor allem bei Staunässe auf, wenn Wurzelschäden drohen, an Schädlingen können Blattläuse oder Spinnmilben vorkommen. An einem gut gewählten Standort handelt es sich um eine relativ pflegeleichte Sorte mit großer Wirkung.
Autor: Kristýna | Revision: 15.04. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Ziergehölze |
|---|---|
| EAN: | 2284900508424 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Leptospermum B: CZ-4282 C: 26/FP/0068 D: NL |
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