Sumpfzypresse 'Pevé Minaret' Taxodium distichum 'Pevé Minaret'

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Die schmale Sumpfzypresse 'Pevé Minaret' setzt eine markante Vertikale auf wenig Raum. In der Breite beansprucht sie kaum Platz. Der jährliche Zuwachs beträgt nur wenige Zentimeter, sodass die Form kompakt bleibt und die Pflege einfach ist. Die Nadeln treiben im Frühjahr leuchtend grün aus, färben sich im Herbst orange bis goldbraun und werden abgeworfen. Geeignet ist ein sonniger Standort mit eher feuchtem Boden, bei Kübelkultur bewährt sich in warmen Perioden regelmäßiges Gießen. Im Vergleich zu hängenden Formen der Sumpfzypresse wirkt sie strenger und lässt sich gut mit Gräsern kombinieren. Die ausgewachsene Pflanze erreicht etwa 3–4 m Höhe und 1–1,5 m Breite. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Sumpfzypresse 'Pevé Minaret' - ein sommergrünes Nadelgehölz aus der Familie der Zypressengewächse, das natürlich in überfluteten Wäldern und an Flussufern im Südosten der USA vorkommt. Die Sorte 'Pevé Minaret' ist eine schmale, anfangs säulenförmige und später schmal pyramidale Auslese mit aufrechten Zweigen, die 1990 in den Niederlanden von Piet Vergeldt selektiert wurde. An kurzen Kurztrieben trägt sie weiche, flache Nadeln, die im Frühjahr frisch grün sind, sich im Oktober orange bis rotbraun färben und vor dem Winter abfallen. Die Rinde ist rotbraun, faserig und gefurcht. Die unscheinbaren Blüten erscheinen im März, die männlichen Blütenstände bilden hängende Kätzchen, die weiblichen Zapfen reifen zu kleinen kugeligen Zapfen von etwa 2–3 cm heran. Die ausgewachsene Pflanze erreicht etwa 3–4 m Höhe und 1–1,5 m Breite, wobei der jährliche Zuwachs der Zweige je nach Kulturbedingungen nur wenige Zentimeter beträgt. Dank des langsamen Wuchses und des schlanken Habitus eignet sie sich als Solitär für Vorgärten, an Terrassen, für Kompositionen mit Heidegehölzen und Ziergräsern oder an befestigten Flächen, wo eine verträgliche Kronenbreite wichtig ist.

Sumpfzypresse - ein imposanter Baum, der eine Höhe von etwa 30 bis 45 Metern erreicht. Junge Bäume haben eine kegelförmige oder pyramidale Krone, die sich später zu einer breiteren und mächtigeren Form ausweitet. Die Krone ist oft ausladend und breit. Der Wuchs ist mittelstark, doch kann der Baum im Laufe mehrerer Jahrzehnte beachtliche Ausmaße erreichen. Die Nadeln der Sumpfzypresse wechseln im Jahresverlauf ihre Farbe, was zu ihren auffälligsten Merkmalen gehört. Im Frühjahr treiben sie in einem schönen Erbsengrün aus. Im Sommer sind die Nadeln hellgrün bis gelblich, wie es für den größten Teil der Saison typisch ist. Im Herbst färben sie sich allmählich in prächtige Orange- bis Bronzetöne, bevor sie abfallen. Diese Farbwandlung erzeugt einen eindrucksvollen Kontrast in der Landschaft, wenn die Krone warme, leuchtende Töne annimmt, was als bekannter und sehr ästhetischer Vorzug dieses Baumes gilt. Die Herbstfärbung ist einer der Gründe, weshalb die Sumpfzypresse in Pflanzungen und Gärten sehr geschätzt wird. Die Sumpfzypresse besitzt einige bemerkenswerte Eigenschaften, darunter ihre Toleranz gegenüber belasteter Luft, wodurch sie im städtischen Raum willkommen ist. Zudem ist sie dafür bekannt, in Gebieten mit periodischen Überschwemmungen oder Vernässung zu gedeihen. Sie wird vor allem als Zierpflanze verwendet und besticht in der Gartengestaltung durch Frische und Leichtigkeit. Sie belebt auch dunklere Partien angenehm und unaufdringlich, besonders im Herbst, wenn sie vor dunklem Hintergrund eindrucksvolle Kontraste zu anderen Nadelgehölzen bildet. Sie harmoniert hervorragend mit Ufervegetation, anderen Nadelgehölzen und Laubgehölzen mit schlanker Wuchsform.

Anbau: Am besten gedeiht sie in voller Sonne, verträgt aber auch lichten Halbschatten, in warmen und windigen Lagen bewähren sich ein geschützter Standort und gleichmäßige Bodenfeuchte. Geeignet ist frischer bis nasser, humoser Boden, auch in schwereren Lehmböden wächst sie gut und verträgt kurzzeitige Überflutung, an dauerhaft trockenen Standorten verliert sie dagegen an Vitalität, und die Nadeln können vorzeitig braun werden. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,0–7,0, auf stark kalkhaltigen Böden über ca. pH 7,5 kann Chlorose auftreten. Containerpflanzen können während der gesamten Vegetationsperiode von März bis November gepflanzt werden, außer bei gefrorenem Boden. Nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen wichtig, besonders bei Wärme und Wind, und zwar mindestens während der ersten 2–3 Saisons, damit der Wurzelballen nicht austrocknet. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit Kompost oder einem Langzeitdünger. Der Rückschnitt beschränkt sich in der Regel auf das Entfernen trockener und sich kreuzender Äste im Vorfrühling, gegebenenfalls auf das Aufasten des Stammes. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Hackschnitzeln stabilisiert die Feuchtigkeit und mildert Temperaturschwankungen im Wurzelbereich, bei jungen Bäumen schützt sie auch vor Frosttrocknis. Im Kübel werden eher junge Pflanzen kultiviert, notwendig sind eine Drainageschicht und ein Winterschutz des Wurzelballens gegen Durchfrieren. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen liegt bei etwa -23 bis -30 °C, junge Pflanzungen sind empfindlicher gegenüber dem Erfrieren der Wurzeln. Die empfohlenen Pflanzabstände betragen in der Regel 6–10 m, bei kleineren Sorten 3–5 m. An Krankheiten können Hallimasch und Wurzelfäulen bei anhaltender Staunässe ohne Sauerstoff auftreten, an Schädlingen Blattläuse und Spinnmilben in trockenen Sommern oder blattfressende Raupen. Gleichmäßiges Gießen, eine luftige Krone und ein nicht überdüngtes Substrat verringern das Risiko in der Regel.

Autor: Kristýna | Revision: 05.01. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Eiben (Taxus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 400 und mehr, 300 und mehr
Blattfarbe: Grün, Orange
Blütezeit: Marsch
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Taxodium B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ
Plant Passport 2: A: Taxodium B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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