Tangelo 'Ugli' Tangelo 'Ugli'

Artikelnummer: 999796
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Ältere jamaikanische Tangelo-Sorte, eine Kreuzung aus Mandarine und Grapefruit. Sie wurde als Zufallssämling entdeckt und verbreitete sich dank ihres Geschmacks und der leicht lösbaren Schale. Die Früchte sind groß, etwa 10–15 cm, kugelig bis leicht abgeflacht, mit unebener gelboranger Schale. Das Fruchtfleisch ist kräftig orange, sehr saftig, überwiegend süß mit milder Säure und einem leichten Grapefruit-Ton. Im Kübel bildet die Pflanze in unseren Breiten ein Bäumchen von etwa 1,5–2 m. Sie ist selbstfruchtbar, blüht von April bis Juni, und die Früchte reifen meist von Dezember bis März.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Tangelo 'Ugli' - eine ältere jamaikanische Sorte aus der Gruppe der Tangelos, also der Kreuzungen aus Mandarine und Grapefruit. Ursprünglich wurde sie als Zufallssämling auf Jamaika gefunden und verbreitete sich dank ihres Geschmacks und der leicht lösbaren Schale in die subtropischen Regionen der ganzen Welt. Die Früchte sind groß, meist 10–15 cm im Durchmesser, kugelig bis leicht abgeflacht, mit unebener, runzeliger Schale. Diese färbt sich zur Reife gelborange bis orange, wobei die Enden auch bei reifen Früchten grünlich bleiben können. Das Fruchtfleisch ist kräftig orange, sehr saftig und enthält in der Regel nur wenige Kerne. Der Geschmack ist überwiegend süß, mit milder Säure und nur einem leichten Grapefruit-Ton, in voller Reife erinnert er eher an Mandarine als an klassische Grapefruit. Im Kübel entwickelt 'Ugli' in Mitteleuropa ein mittelgroßes Bäumchen von etwa 1,5–2 m Höhe und rund 1–1,5 m Breite. Der Wuchs ist eher ausladend, die Krone gut lichtdurchlässig, die Triebe sind kaum oder nur schwach bedornt. Die Blätter sind elliptisch bis lanzettlich, ledrig, sattgrün, mit betonter Nervatur und leicht gewelltem Rand und ähneln denen der Orangenbäume. Im Frühjahr, meist von April bis Juni, erscheinen weiße, mittelgroße, intensiv duftende Blüten, die reich an Nektar sind und bestäubende Insekten anlocken. Die Sorte ist selbstfruchtbar und trägt daher auch als Einzelpflanze, in Gesellschaft weiterer Zitruspflanzen fällt der Fruchtansatz jedoch meist reicher aus. Bei Kübelkultur unter den Bedingungen der gemäßigten Zone reifen die Früchte gewöhnlich von Dezember bis März, abhängig von Temperatur und Lichtangebot. Das Fruchtfleisch enthält Vitamin C, organische Säuren und Flavonoide und ergänzt den gewöhnlichen Speiseplan, ohne dass es sich um eine Heilpflanze im engeren Sinne handelt.

Anbau:  In unseren Breiten eignet sich am besten die Kübelkultur mit Sommerquartier im Freien und Überwinterung an einem frostfreien Ort. Die Pflanze gedeiht am besten in voller Sonne, geschützt vor starkem Wind, etwa auf einem süd- oder südwestlich ausgerichteten Balkon, einer Terrasse oder im Gewächshaus. Im Sommer verträgt sie auch ganztägige Sonne, bei extremen Temperaturen ist für Kübelpflanzen jedoch eine leichte Beschattung am Nachmittag sowie eine sorgfältigere Bewässerung vorteilhaft. Das Substrat sollte luftig, gut durchlässig und humusreich sein und eine leicht saure Reaktion im Bereich von etwa pH 5,5–6,5 aufweisen. Geeignet ist spezielle Zitruserde mit einem Anteil gröberer Bestandteile für einen besseren Wasserabzug. Auf den Boden des Kübels wird üblicherweise eine Drainageschicht gegeben, damit die Wurzeln nicht im Wasser stehen und nicht zu Fäulnis neigen. Die Unterlage Citrumelo verleiht dem Wurzelsystem eine gute Kältetoleranz, im Kübel ist die Empfindlichkeit gegenüber niedrigen Temperaturen jedoch höher als im Freiland. Unter mitteleuropäischen Bedingungen empfiehlt sich die Überwinterung an einem frostfreien Ort bei Temperaturen über 0 °C, idealerweise zwischen 3–10 °C, mit ausreichend Licht. Bei Überwinterung in wärmeren Räumen neigen die Pflanzen zu vorzeitigem Austrieb und Schädlingsbefall. Im Winter wird mäßig gegossen und das Substrat zwischendurch teilweise abtrocknen gelassen, im Sommer ist ein regelmäßiges und reichlicheres Gießen angebracht, damit der Wurzelballen nicht austrocknet. Die Düngung mit Zitrusdünger erfolgt während der aktiven Wachstumsphase, meist vom Frühjahr bis zum Ende des Sommers, in Abständen, die an die Größe von Kübel und Pflanze angepasst sind. Der Rückschnitt wird überwiegend im Frühjahr durchgeführt. Ziel ist eine ausgewogene, luftige Krone, wobei schwache, trockene oder nach innen wachsende Triebe entfernt werden und ausreichend junges Fruchtholz erhalten bleibt. Das Umtopfen in einen größeren Kübel ist etwa alle 2–3 Jahre vorgesehen, stets im Frühjahr nach dem Ende der Fröste. Ins Freie werden die Pflanzen nach allmählicher Abhärtung gebracht, meist nach dem Abklingen der Spätfröste. In das Winterquartier kehren sie zurück, bevor die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken. 

Autor: Nikol | Revision: 26.11. 2025

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Zitruspflanzen

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Zitruspflanzen
EAN: 2284900393259
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 180-200
Blütenfarbe: Weiß
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Mai, Juni, April
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Zitrusfrüchten - /anleitungen-zum-anbau-von-zitrusfruechten/
Fruchtfarbe: Orange
Ernte-/Reifedatum: Januar, Dezember, Februar, Marsch
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Tangelo B: CZ-4282 C: 26/FP/0005 D: CZ

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