Tisovec dvouřadý 'Pendulum Novum' Taxodium distichum 'Pendulum Novum'
Artikelnummer: 72513Produktdetailbeschreibung
Sumpfzypresse 'Pendulum Novum' - sommergrüner Nadelbaum-Kultivar mit stark überhängenden Zweigen und einem variablen, kaskadenartigen Wuchs. Er stammt von der nordamerikanischen Sumpfzypresse ab, die natürlicherweise in Feuchtgebieten, Flussauen und an den Ufern von Wasserläufen im Südosten der USA wächst. Dieser Kultivar bildet ein stark überhängendes Wachstum aus, dessen Endhöhe vom Anbinden des Haupttriebs abhängt. Wird der Haupttrieb nach oben geführt, entsteht ein höherer Baum mit herabhängenden Zweigen; ohne Führung bleibt die Form niedriger, breiter und wasserfallartig. Die Breite liegt in der Regel bei etwa 3–4 m. Die Zweige hängen bis zum Boden und können sich teilweise am Boden entlangkriechen, was der Pflanze einen besonderen, fast skulpturalen Ausdruck verleiht. Die Nadeln sind kurz, weich, im Frühjahr gelbgrün, im Sommer hellgrün, im Herbst verfärben sie sich in rotbraune bis kupferfarbene Töne und fallen dann ab. Die Blüten sind unauffällig, männliche Kätzchenrispen erscheinen im Frühjahr, weibliche Zapfen reifen zu kugelförmigen braunen Zapfen heran. Im Winter kommt die Zeichnung der überhängenden Zweige und die rötlich-braune, faserige Rinde zur Geltung. Der Kultivar eignet sich als Solitärgehölz am Teich, Bach, auf feuchteren Rasenflächen, im Regengarten, in naturnahen Kompositionen und modernen Pflanzungen mit ausgeprägter Form. Er harmoniert gut mit Metasequoien, Erlen, Weiden, Sumpfeichen, Hartriegeln, Schneebällen und anderen Gehölzen, die feuchteren Boden vertragen.
Sumpfzypresse - ein imposanter Baum, der eine Höhe von etwa 30 bis 45 Metern erreicht. Junge Bäume haben eine kegelförmige oder pyramidenförmige Krone, die sich später zu einer breiteren und kräftigeren Form ausdehnt. Seine Krone ist oft ausladend und breit. Das Wachstum dieses Baumes ist mittelschnell, aber er kann innerhalb weniger Jahrzehnte beachtliche Ausmaße erreichen. Die Nadeln der Sumpfzypresse haben im Laufe des Jahres wechselnde Farben, was eine ihrer hervorstechenden Eigenschaften ist. Im Frühjahr treibt sie mit einer schönen erbsengrünen Farbe aus. Während des Sommers sind die Nadeln hellgrün bis gelblich, typisch für den größten Teil des Jahres. Im Herbst beginnen sich diese Nadeln allmählich in wunderschöne Orange- bis Bronzetöne zu verwandeln, bevor sie abfallen. Diese Farbtransformation schafft einen erstaunlichen Kontrast in der Landschaft, wenn die Baumkrone warme und leuchtende Farbtöne annimmt, was ein bekannter und sehr ästhetischer Beitrag dieses Baumes ist. Diese Herbstfarben der Nadeln sind einer der Gründe, warum die Sumpfzypresse ein sehr geschätzter Baum in Pflanzungen und Gärten ist. Die Sumpfzypresse hat mehrere bemerkenswerte Eigenschaften, darunter ihre Fähigkeit, verschmutzte Umgebungen zu tolerieren, was sie zu einem willkommenen Baum in städtischen Gebieten macht. Sie ist auch bekannt für ihre Fähigkeit, in Gebieten mit periodischen Überschwemmungen oder Staunässe zu wachsen. Sie wird hauptsächlich als Zierpflanze verwendet und zeichnet sich besonders durch ihre Frische und Leichtigkeit in der Gartengestaltung aus. Sie kann dunklere Umgebungen angenehm und unaufdringlich erfrischen, besonders im Herbst, wenn sie eindrucksvolle Kontraste zu anderen Nadelbäumen vor dunklem Hintergrund bildet. Sie passt hervorragend zu Ufervegetation, anderen Nadel- und Laubbäumen mit schlanken Formen.
Pflege: Am besten gedeiht sie an einem sonnigen Standort, verträgt auch lichten Halbschatten. An warmen und windigen Standorten ist ein windgeschützter Platz und gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit vorteilhaft. Geeignet ist frischer bis nasser, humoser Boden; sie wächst auch gut in schweren Lehmböden und verträgt kurzzeitige Überflutung. Auf dauerhaft trockenen Standorten verliert sie an Vitalität und die Nadeln können vorzeitig braun werden. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,0–7,0; auf stark kalkhaltigen Böden über ca. pH 7,5 kann es zu Chlorose kommen. Die Pflanzung aus Containern ist während der gesamten Vegetationsperiode von März bis November möglich, außer wenn der Boden gefroren ist. Nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung wichtig, insbesondere bei warmem Wetter und Wind, und zwar für mindestens die ersten 2–3 Jahre, damit der Wurzelballen nicht austrocknet. Die Düngung ist in der Regel mäßig; im Frühjahr mit Kompost oder langsam wirkendem Dünger. Der Schnitt beschränkt sich meist auf das Entfernen von trockenen und sich kreuzenden Ästen im zeitigen Frühjahr oder auf den Erziehungsschnitt des Stammes. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Hackschnitzeln stabilisiert die Feuchtigkeit und dämpft Temperaturschwankungen im Wurzelbereich; bei jungen Bäumen hilft sie auch gegen Austrocknung im Winter. In Kübeln werden eher junge Pflanzen kultiviert; eine Drainageschicht und ein Winterschutz des Wurzelballens gegen Durchfrieren sind unerlässlich. Die Frosthärte ausgewachsener Pflanzen liegt bei etwa -23 bis -30 °C; junge Pflanzen sind empfindlicher gegen das Durchfrieren der Wurzeln. Empfohlene Pflanzabstände betragen in der Regel 6–10 m, bei kleineren Kultivaren 3–5 m. An Krankheiten können Hallimasch und Wurzelfäule bei langfristiger Staunässe ohne Sauerstoff auftreten; Schädlinge sind Blattläuse und Spinnmilben in trockenen Sommern oder Fraßraupen. Gleichmäßige Bewässerung, eine luftige Krone und ein nicht überdüngtes Substrat reduzieren in der Regel das Risiko.
Autor: Kristýna | Revision: 02.07.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Besondere Nadelgehölze & Raritäten |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Taxodium B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL |
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