Tulpe 'Blue Parrot' Tulipa 'Blue Parrot'
Artikelnummer: 65526Produktdetailbeschreibung
Tulpe 'Blue Parrot' - gehört zur Gruppe der Papageientulpen, die für ihre außergewöhnlich geformten Blüten geschätzt werden, die an exotisches Vogelgefieder erinnern. Diese historische Sorte ist bereits seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bekannt und zählt bis heute zu den gefragtesten blauviolett blühenden Tulpen. Sie erreicht eine Höhe von 50–60 cm und bildet kräftige, aufrechte Stiele, die außergewöhnlich große Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 10–12 cm tragen. Die Blütenblätter sind tief gewellt, unregelmäßig gefranst und öffnen sich in voller Blüte weit. Die Färbung vereint Violett-, Blauviolett- und Lavendeltöne, wobei das Blüteninnere meist dunkler ist und einen bronzepurpurnen Hauch zeigt. Die Blütezeit reicht je nach Witterung von Ende April bis in den Mai. Dank ihres ungewöhnlichen Aussehens wirkt sie als Blickfang im Frühjahrsbeet ebenso wie in Gruppenpflanzungen und Pflanzgefäßen. Sie lässt sich hervorragend mit weißen Narzissen, späten Tulpen oder blau blühenden Vergissmeinnicht kombinieren. Die Blüten eignen sich auch zum Schnitt und halten sich in der Vase mehrere Tage. Die gesamte Pflanze einschließlich der Zwiebel enthält Stoffe, die beim Verzehr giftig sind, daher ist sie für Bereiche mit freiem Zugang für Haustiere nicht geeignet.
Anbau: Tulpen benötigen einen vollsonnigen bis leicht halbschattigen Standort, geschützt vor starkem Wind und winterlicher Staunässe. Die Zwiebeln werden von September bis November, bei mildem Herbst auch bis Anfang Dezember, in eine Tiefe von 10–15 cm und mit einem Abstand von 10–12 cm gesetzt. Für eine flächige Wirkung rechnet man mit etwa 60–80 Zwiebeln pro m², in Gefäßen kann dichter gepflanzt werden, sofern sich die Zwiebeln nicht berühren. Der Boden sollte humos, durchlässig und mäßig nährstoffreich sein, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. In schwerem Lehmboden bewährt sich eine Drainageschicht aus Sand oder feinem Kies, da dauerhaft nasse Standorte Zwiebelfäule begünstigen. Nach der Pflanzung wird einmalig gewässert, weitere Wassergaben sind vor allem in trockenen Frühjahren und bei Gefäßkultur nötig. Die Düngung erfolgt maßvoll, am besten mit Kompost oder einem Zwiebelblumendünger zum Austrieb, ein Stickstoffüberschuss beeinträchtigt das Ausreifen der Zwiebeln. Verblühtes wird nach dem Welken entfernt, das Laub bleibt bis zum Vergilben stehen, damit die Zwiebel ihre Reserven auffüllen kann. Die Sorte ist bis etwa -25 bis -30 °C winterhart, junge Herbstpflanzungen in Gefäßen sollten vor dem Durchfrieren des Wurzelraums geschützt werden. Die häufigsten Risiken sind Fäulnis in nassem Boden, Grauschimmel, virusbedingte Blütenfleckung, Blattläuse, Schnecken sowie Zwiebelfraß durch Wühlmäuse oder Mäuse. Nach dem Einziehen des Laubs tut eine trockenere Sommerruhe gut, die den natürlichen Rhythmus der Tulpen nachahmt und die Blüte in der folgenden Saison fördert.
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Zwiebelblumen
Autor: Jana | Revision: 10.07. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Tulpen |
|---|---|
| EAN: | 2284900467981 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Zwiebelblumen - /anleitung-zum-anbau-von-zwiebelblumen/ |
| Verpackung: | Zwiebel |
| Plant Passport: | A: Tulipa B: CZ-4282 C: 26/FP/0109 D: NL |
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