Tulpen-Magnolie Magnolia x soulangeana
Artikelnummer: 1297751Produktdetailbeschreibung
Tulpen-Magnolie- eine historische Hybride aus der Familie der Magnoliaceae, entstanden aus der Kreuzung von Magnolia denudata und Magnolia liliiflora. Gezüchtet wurde sie vom französischen Botaniker Étienne Soulange-Bodin im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts, und bald wurde sie zu einer der meistgepflanzten sommergrünen Magnolien Europas. Unter mitteleuropäischen Bedingungen bewährt sie sich als Solitär im Vorgarten und auf Parkrasenflächen. Im Wuchs bildet sie einen breit ausladenden, oft mehrstämmigen Strauch bis kleinen Baum, ausgewachsen meist 4–6 m hoch und 4–6 m breit. Die Blätter sind eiförmig bis verkehrt eiförmig, dunkelgrün und färben sich im Herbst gelb. Der größte Schmuck sind die Blüten: Um die Wende von April zu Mai öffnen sich an den kahlen Zweigen tulpenförmige Blüten aus 6–9 Tepalen, innen weißlich bis reinweiß, außen rosa bis purpurn, meist 15–25 cm breit und bei einem Teil der Sorten zart duftend. Nach der Blüte entwickeln sich kegelförmige Sammelfrüchte mit Samen in roter Samenhülle, die eher nachrangig zierend wirken. Kombinieren lässt sich die Magnolie mit Frühjahrszwiebelblumen, Berberitzen mit purpurfarbenem Laub oder früh austreibenden Gräsern, die die Kronensilhouette nach der Blüte auflockern. Das Wachstum ist mittelstark, bis zum Erreichen der vollen Größe vergehen meist etwa 10–20 Jahre. Die Knospen sind groß, filzig behaart und werden bereits im Spätsommer des Vorjahres angelegt, daher ist die Pflanze empfindlich gegenüber Spätfrösten im Frühjahr und unsachgemäßem Schnitt. Zur Blütezeit bietet sie frühen Nektar und Pollen für Bienen und Hummeln.
Anbau: Erforderlich ist ein sonniger bis halbschattiger Standort, geschützt vor kalten Winden. Am besten gedeihen Magnolien an Plätzen mit ausreichend Licht und ruhigem Mikroklima. Geeignet ist ein tiefgründiger, humoser, durchlässiger und gleichmäßig feuchter Boden, idealerweise leicht sauer (pH 5,0–6,5). Kalkhaltige, schwere und staunasse Böden werden nicht vertragen. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Laubkompost ist sehr wichtig, da die Pflanzen ein flaches Wurzelsystem haben. Das Gießen ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung und bei Trockenheit entscheidend. Magnolien vertragen Trockenperioden schlecht, besonders im Sommer. Die Düngung sollte sparsam erfolgen – im Frühjahr genügt Kompost oder ein Dünger für Moorbeetgehölze. Übermäßige Stickstoffgaben fördern das Blattwachstum auf Kosten der Blüte. Die meisten Magnolien sind gut frosthart, üblicherweise bis –20 bis –25 °C, einige Arten auch darüber hinaus. Problematisch sind nicht die Winterfröste, sondern Spätfröste im Frühjahr, die die Blüten schädigen können. Jungpflanzen sollten im Winter mit Mulch geschützt werden. Sie sind im Allgemeinen gesund und widerstandsfähig, Krankheiten und Schädlinge treten nur ausnahmsweise auf. Die häufigsten Probleme hängen mit ungeeignetem Boden zusammen (Chlorose bei Kalk, Wurzelschäden durch Trockenheit). Ein Rückschnitt ist nicht nötig und wird von Magnolien schlecht vertragen. Entfernt werden lediglich trockene oder beschädigte Zweige, am besten kurz nach der Blüte. Starker oder wiederholter Schnitt kann die Blüte einschränken.
Autor: Kristýna | Revision: 16.02.2026
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Magnolien
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Magnolien |
|---|---|
| EAN: | 2284900529405 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 400-600 |
| Blütenfarbe: | Rosa, Weiß |
| Blütezeit: | Mai, April |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Magnolien - /anleitungen-zum-anbau-von-zierstraeuchern/anleitung-zum-anbau-von-magnolien/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Magnolia B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ |
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