Urweltmammutbaum 'All Bronze' Metasequoia glyptostroboides 'Ganz Bronze'

Artikelnummer: 135474
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Fein goldene Nadeln im Sommer, bronzeorange Färbung im Herbst. Der Urweltmammutbaum 'All Bronze' ist ein sommergrünes Nadelgehölz mit regelmäßigem Kegelwuchs, das sich auch für kleinere Gärten eignet. Mit 10 Jahren erreicht er in der Regel etwa 2,5–3 m Höhe und 1,3–1,6 m Breite und gedeiht bei guter Bodenfeuchte auch an Teichen. Die schönsten Farben zeigt er in der Sonne, im Halbschatten bleibt er eher grüner. Er gedeiht in tiefgründigem, humosem und durchlässigem Boden mit pH 5,5–7 und ist bis etwa -26 bis -28 °C frosthart. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Urweltmammutbaum 'All Bronze' - eine Reliktart aus den natürlichen Vorkommen Zentralchinas, wo sie in Tälern und entlang von Wasserläufen auf tiefgründigeren, feuchteren Böden wächst. In die Gärten gelangte sie nach ihrer Wiederentdeckung in den 40er-Jahren des 20. Jahrhunderts und zählt heute zu den eindrucksvollsten sommergrünen Nadelgehölzen. Die Sorte 'All Bronze' stammt aus den Niederlanden, wird mit der Baumschule Nelis Kools in Verbindung gebracht und ist etwa seit der Jahrtausendwende im Handel. Im Frühjahr treiben die Nadeln mit bronzenem Hauch aus, im Laufe des Sommers färben sie sich frischgrün bis grünlich golden und gehen im Herbst in ein sattes Orangebronze über. Die feinen, weichen Nadeln stehen zweizeilig an Kurztrieben und fallen im Winter zusammen mit den kleinen Zweiglein ab. Im Frühjahr können unscheinbare Blüten erscheinen, später kleine, kugelige bis eiförmige Zapfen, die im Herbst reifen. Der Wuchs ist eher schmal, kegelförmig bis schlank pyramidal, mit 10 Jahren werden etwa 2,5–3 m Höhe und 1,3–1,6 m Breite angegeben, mit zunehmendem Alter kann sich das Wachstum bis zu einem mittelgroßen Baum fortsetzen. Die Rinde reißt mit der Zeit auf und löst sich in Längsstreifen ab, sodass der Baum auch im Winter dekorativ wirkt. In der Gestaltung eignet er sich gut als Solitär, im Hintergrund von Staudenbeeten und an Wasserflächen, wo seine Toleranz gegenüber höherer Bodenfeuchte und die feine Textur der Benadelung besonders zur Geltung kommen.

Der Urweltmammutbaum ist ein imposantes sommergrünes Nadelgehölz mit mächtigem Wuchs, das eine schmale, zunächst pyramidale Krone bildet, die sich mit der Zeit breit pyramidal ausdehnt. Der Baum kann eine Breite von bis zu 10 Metern erreichen. Seine Äste wachsen regelmäßig und elegant an einem senkrechten Hauptstamm. Junge Äste sind leicht aufwärts gerichtet, ältere Äste verlaufen nahezu waagerecht. Ausgewachsene Bäume besitzen einen knorrigen Stamm, dessen Rinde sich in kleinen Platten ablöst. Junge Zweige fallen durch ihren rotbraunen Farbton auf. Die Nadeln erscheinen an Kurz- und Langtrieben und unterscheiden sich von anderen Gattungen, etwa von Taxodium, durch ihre gegenständige Anordnung. Im Laufe der Saison färben sie sich bronzebraun bis orangebraun und fallen im Herbst zusammen mit den Kurztrieben ab. Der Urweltmammutbaum war ursprünglich nur als Fossil bekannt und wurde 1941 von einem chinesischen Forstmann im Südwesten Chinas wiederentdeckt. Seitdem wurde er weltweit wieder in Kultur genommen. Sein charakteristischer Wuchs ist offener als bei ähnlichen Gehölzen wie Taxodium, und die Seitenzweige stehen fiederartig, was ihm ein unverwechselbares Erscheinungsbild verleiht.

Anbau:  Benötigt volle Sonne oder leichten Halbschatten, wo das Wachstum zuverlässig ist, die goldene Färbung jedoch schwächer ausfällt. Am besten eignet sich ein tiefgründiger, humoser, stets leicht feuchter und dennoch durchlässiger Boden. Die Art verträgt auch zeitweise vernässte Standorte und schwerere Böden, sofern das Wasser nicht dauerhaft im Wurzelbereich steht. Lange Trockenheit verschlechtert dagegen die Färbung und kann zum Eintrocknen der Triebspitzen führen, vor allem bei frisch gepflanzten Exemplaren. Bewährt hat sich ein Boden-pH von etwa 5,5–7,5. Die Pflanzung erfolgt meist von März bis Mai und erneut von September bis November. Nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen mindestens in den ersten zwei Saisons wichtig, ebenso eine Mulchschicht, die Feuchtigkeit und Bodentemperatur stabilisiert. Im Frühjahr empfiehlt sich eine Gabe Kompost oder ein Langzeitdünger für Nadelgehölze, in der zweiten Sommerhälfte wird Stickstoff dagegen reduziert, damit das Gewebe besser ausreift. Der Rückschnitt beschränkt sich üblicherweise auf das Entfernen beschädigter oder sich kreuzender Äste im Februar bis März, ein Formschnitt der Krone ist meist nicht nötig. Im Kübel gedeihen junge Exemplare, sie benötigen jedoch ein größeres Substratvolumen, Schutz vor Überhitzung im Sommer und eine Winterisolierung des Wurzelballens. Die Frosthärte wird mit etwa -28 °C angegeben. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben, selten Blattläuse auftreten. Auf stark kalkhaltigen Böden kann sich Chlorose zeigen. Als Solitär sollten mindestens 3–5 m Platz eingeplant werden, in der Gruppe beträgt der Pflanzabstand etwa 4–6 m.

Autor: Kristýna | Revision: 13.02. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Besondere Nadelgehölze & Raritäten
EAN: 2284900501487
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 250-300
Blattfarbe: Grün, Bronze
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Metasequoia B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL

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