Urweltmammutbaum 'Goldrush' Metasequoia glyptostroboides 'Goldrush'

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Der Urweltmammutbaum 'Goldrush' ist ein raschwüchsiges, sommergrünes Nadelgehölz. Er stammt aus den feuchten Tälern Mittelchinas und besticht durch die feine, „farnartige“ Textur seiner Zweige. Die zimtrote Rinde löst sich mit der Zeit in Streifen ab und betont die winterliche Silhouette. Die Sorte 'Goldrush' treibt leuchtend gelb aus, zeigt sich im Sommer gelbgrün und färbt sich im Herbst vor dem Laubfall bronzefarben. Sie erreicht etwa 10–15 m Höhe bei 4–6 m Breite, trägt im Mai männliche Pollenzapfen und an älteren Bäumen kugelige Zapfen von 2–2,5 cm. Die tiefere Bewurzelung erhöht die Standfestigkeit bei Wind. Das Gehölz kommt als Solitär, am Teich oder als heller Akzent zu Eiben bestens zur Geltung.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Urweltmammutbaum 'Goldrush' - ein sommergrünes Nadelgehölz aus den feuchten Tälern und Berghängen Mittelchinas, im Garten geschätzt für seinen raschen Wuchs und die feine, „farnartige“ Struktur der Zweige. Die Rinde ist zimt- bis rötlich braun, löst sich mit der Zeit in Streifen ab und betont die winterliche Silhouette. Die Sorte 'Goldrush' (in manchen Katalogen auch unter dem Handelsnamen Gold Rush oder als Selektion 'Golden Oji' geführt, patentiert im Jahr 1994) wurde wegen ihres auffallend gelben Frühjahrsaustriebs und des schlankeren, regelmäßig pyramidalen Wuchses ausgelesen. Ausgewachsen erreicht sie in der Regel etwa 10–15 m Höhe und 4–6 m Breite und wirkt damit luftiger als die Art. Die weichen, flachen Nadeln stehen an den Kurztrieben in gegenständigen Reihen. Im Sommer beruhigt sich die Färbung zu Gelbgrün, im Herbst geht sie in kupfrig-bronzene Töne über, bevor die Nadeln abfallen. Im Mai erscheinen unscheinbare männliche Pollenzapfen, an älteren Pflanzen zudem kleine, kugelige Zapfen, die im Herbst reifen. Diese Zapfen messen meist 2–2,5 cm. Dank der tieferen Bewurzelung steht der Baum auch bei Wind stabil. In der Gestaltung eignet er sich als Solitär, für den Teichrand oder als heller Akzent zu dunkelgrünen Eiben, Tannen und Ziergräsern.

Der Urweltmammutbaum ist ein imposantes, sommergrünes Nadelgehölz von mächtigem Wuchs. Er bildet eine schmale, anfangs pyramidale Krone, die sich mit den Jahren breit pyramidal ausdehnt. Der Baum kann eine Breite von bis zu 10 Metern erreichen. Die Äste wachsen regelmäßig und elegant an einem senkrechten Hauptstamm. Junge Äste sind leicht aufwärts gerichtet, ältere stehen nahezu waagerecht. Ausgewachsene Bäume besitzen einen knorrigen Stamm, dessen Rinde sich in kleinen Platten ablöst. Junge Zweige fallen durch ihren rotbraunen Farbton auf. Die Nadeln sitzen an Kurz- und Langtrieben und unterscheiden sich von anderen Gattungen, etwa von Taxodium, durch ihre gegenständige Anordnung. Im Laufe der Saison färben sie sich bronze- bis orangebraun und fallen im Herbst zusammen mit den Kurztrieben ab. Der Urweltmammutbaum war ursprünglich nur als Fossil bekannt und wurde 1941 von einem chinesischen Forstmann im Südwesten Chinas wiederentdeckt. Seitdem wurde er weltweit wieder in Kultur genommen. Sein Wuchs ist offener als bei ähnlichen Gehölzen wie Taxodium, und die Seitenzweige wachsen fiederartig, was ihm ein unverwechselbares Erscheinungsbild verleiht.

Anbau:  Benötigt wird volle Sonne, alternativ leichter Halbschatten, wo der Wuchs zuverlässig bleibt, die goldene Färbung jedoch schwächer ausfällt. Am besten eignet sich ein tiefgründiger, humoser, stets leicht feuchter und dennoch durchlässiger Boden. Die Art verträgt auch zeitweise vernässte Standorte und schwerere Böden, sofern das Wasser nicht dauerhaft im Wurzelbereich steht. Lange Trockenheit hingegen beeinträchtigt die Färbung und kann das Eintrocknen der Triebspitzen verursachen, vor allem bei frisch gepflanzten Exemplaren. Bewährt hat sich ein pH-Wert von etwa 5,5–7,5. Gepflanzt wird meist von März bis Mai und erneut von September bis November. Nach der Pflanzung sind regelmäßiges Gießen mindestens in den ersten zwei Vegetationsperioden sowie eine Mulchschicht wichtig, die Feuchtigkeit und Bodentemperatur stabilisiert. Im Frühjahr empfiehlt sich eine Gabe Kompost oder ein Langzeitdünger für Nadelgehölze, in der zweiten Sommerhälfte wird Stickstoff dagegen reduziert, damit das Gewebe besser ausreift. Der Rückschnitt beschränkt sich in der Regel auf das Entfernen beschädigter oder sich kreuzender Äste im Februar bis März, ein Formschnitt der Krone ist meist nicht nötig. Im Kübel gedeihen junge Exemplare gut, benötigen jedoch ein größeres Substratvolumen, Schutz vor Überhitzung im Sommer und eine Isolierung des Wurzelballens im Winter. Die Winterhärte wird mit etwa -28 °C angegeben. Bei Trockenheit können Spinnmilben auftreten, selten Blattläuse. Auf sehr kalkhaltigen Böden kann sich Chlorose zeigen. Als Solitär sollten mindestens 3–5 m Platz eingeplant werden, in Gruppen wird mit etwa 4–6 m Abstand gepflanzt.

Autor: Nikol | Revision: 6.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Besondere Nadelgehölze & Raritäten
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 1000 und mehr
Blattfarbe: Grün, Bernstein
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Metasequoia B: CZ-4282 C: 26/FP/0127 D: CZ

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