Urweltmammutbaum 'Matthaei Broom' Metasequoia glyptostroboides 'Matthaei Broom'

Artikelnummer: 118874
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Dank seines dichten, kompakten Wuchses passt er auch in kleinere moderne Gärten. Der Urweltmammutbaum 'Matthaei Broom' ist eine aus einem Hexenbesen entstandene Zwergsorte. Sie wächst langsamer als die Art und erreicht unter üblichen Bedingungen etwa 1,5–3 m, langfristig in nährstoffreichem, feuchterem Boden bis zu 3–5 m. Die weichen Nadeln zeigen sich im Frühjahr und Sommer frischgrün, färben sich im Herbst gelb bis orange und fallen vor dem Winter ab. Die Sorte eignet sich als Solitär, für Koniferensammlungen, für den Teichrand und für größere Kübel. Feuchtere Böden, Frost und Stadtklima werden gut vertragen.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Urweltmammutbaum 'Matthaei Broom'  - zwergige bis kompakte Sorte eines sommergrünen Nadelgehölzes, die aus einem Hexenbesen hervorgegangen ist. Dieser wurde 1974 in den Matthaei Botanical Gardens in Ann Arbor im US-Bundesstaat Michigan entdeckt. Im Handel ist die Sorte auch unter dem Namen 'Matthaei' erhältlich. Die Art Metasequoia glyptostroboides stammt aus feuchten Bergtälern Zentralchinas und zählt zu den lebenden Fossilien. Die Sorte 'Matthaei Broom' behält die weichen, flachen, gegenständig angeordneten Nadeln und den sommergrünen Charakter des Urweltmammutbaums, wächst jedoch deutlich langsamer und dichter. In gewöhnlichen Gärten erreicht sie etwa 1,5–3 m Höhe und 1–2 m Breite, langfristig kann sie in feuchtem, nährstoffreichem Boden 3–5 m Höhe und 2–3 m Breite erreichen. In der Jugend ist der Habitus oval bis strauchartig, mit zunehmendem Alter kann sich ein durchgehender Leittrieb und eine kegelförmigere Gestalt ausbilden. Die Nadeln sind weich, frischgrün bis hellgrün, im Herbst färben sie sich gelb, orange bis kupferbraun und fallen ab. Die Sorte eignet sich als Solitär für kleinere Gärten, für Koniferensammlungen, Vorgärten, den Teichrand, asiatisch inspirierte Gestaltungen sowie für größere Kübel. Gut harmoniert sie mit Japanischem Ahorn, Zwergkiefern, Gräsern, Farnen und niedrigen Stauden.

Der Urweltmammutbaum ist ein imposantes sommergrünes Nadelgehölz mit mächtigem Wuchs und einer schmalen, zunächst pyramidalen Krone, die sich mit der Zeit breit pyramidal entwickelt. Der Baum kann eine Breite von bis zu 10 Metern erreichen. Seine Äste wachsen regelmäßig und elegant am senkrechten Hauptstamm. Junge Äste sind leicht aufwärts geneigt, ältere Äste stehen nahezu waagerecht. Ausgewachsene Bäume besitzen einen knorrigen Stamm, dessen Rinde sich in kleinen Platten ablöst. Junge Zweige zeichnen sich durch einen rotbraunen Farbton aus. Die Nadeln erscheinen an Kurz- und Langtrieben und unterscheiden sich von anderen Gattungen, etwa von Taxodium, durch ihre gegenständige Stellung. Im Laufe der Saison wechselt ihre Farbe zu Bronzebraun bis Orangebraun, im Herbst fallen sie zusammen mit den Kurztrieben ab. Der Urweltmammutbaum war ursprünglich nur als Fossil bekannt und wurde 1941 von einem chinesischen Förster im Südwesten Chinas wiederentdeckt. Seitdem wird er weltweit wieder kultiviert. Sein charakteristischer Wuchs ist offener als bei ähnlichen Gehölzen wie Taxodium, und die Seitenzweige wachsen gefiedert, was dem Urweltmammutbaum ein unverwechselbares Erscheinungsbild verleiht.

Anbau: Benötigt volle Sonne oder leichten Halbschatten, wo das Wachstum zuverlässig ist, die goldene Färbung jedoch schwächer ausfällt. Am besten eignet sich ein tiefgründiger, humoser und stets leicht feuchter, dabei aber durchlässiger Boden. Die Art verträgt auch zeitweise vernässte Standorte und schwerere Böden, sofern das Wasser nicht dauerhaft im Wurzelbereich steht. Lange Trockenheit verschlechtert dagegen die Färbung und kann ein Eintrocknen der Triebspitzen verursachen, vor allem bei frisch gepflanzten Exemplaren. Bewährt hat sich ein pH-Wert von etwa 5,5–7,5. Gepflanzt wird meist von März bis Mai und erneut von September bis November. Nach der Pflanzung sind regelmäßiges Gießen mindestens in den ersten beiden Vegetationsperioden und eine Mulchschicht wichtig, die Feuchtigkeit und Bodentemperatur stabilisiert. Im Frühjahr empfiehlt sich eine Gabe Kompost oder ein Langzeitdünger für Koniferen, in der zweiten Sommerhälfte wird Stickstoff hingegen reduziert, damit das Gewebe besser ausreift. Der Rückschnitt beschränkt sich in der Regel auf das Entfernen beschädigter oder sich kreuzender Äste von Februar bis März, ein Formschnitt der Krone ist meist nicht nötig. Im Kübel gedeihen junge Exemplare gut, benötigen jedoch ein größeres Substratvolumen, Schutz vor Überhitzung im Sommer und eine Isolierung des Wurzelballens im Winter. Die Frosthärte wird mit etwa -28 °C angegeben. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben, ausnahmsweise Blattläuse auftreten. Auf sehr kalkhaltigen Böden kann sich Chlorose zeigen. Als Solitär sollten mindestens 3–5 m Platz eingeplant werden, in der Gruppe wird in einem Abstand von etwa 4–6 m gepflanzt.

Autor: Kristýna | Revision: 29.06. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Besondere Nadelgehölze & Raritäten
Gewicht: 1 kg
EAN: 2284900386039
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 200-250, 250-300, 150-200
Blattfarbe: Grün, Bernstein, Orange
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container C7,5
Form und Höhe: auf Stämmchen veredelt veredelt 60 - 80 cm
Plant Passport: A: Metasequoia B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL

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