Eukalyptus-Duftnessel Plectranthus montanus
Artikelnummer: 1021Produktdetailbeschreibung
Eukalyptus-Duftnessel - aromatischer Vertreter der Familie der Lippenblütler, in der modernen Taxonomie häufig als Coleus cylindraceus geführt. Sie stammt aus den wärmeren Gebieten des tropischen und südlichen Afrikas, der Arabischen Halbinsel und Südindiens, wo sie als ausdauernde Staude bis Halbstrauch in saisonal trockeneren Lebensräumen wächst. In unseren Breiten wird sie vor allem als Zierpflanze für Gefäße kultiviert, wobei Blatt und Duft im Vordergrund stehen. Die Stängel sind vierkantig und fein behaart, die Blätter gegenständig, hellgrün und weich filzig, beim Berühren erinnern sie an Samt. Beim Zerreiben entfaltet sich ein kräftiger, kampferartig-eukalyptischer Duft, der traditionell zur Beduftung von Innenräumen genutzt wird. In der Wohnung bildet sie meist einen dichten Busch von 30–60 cm und entwickelt zugleich leicht überhängende Triebe bis 80 cm, sodass sie sich gut für Ampeln und als Überhang über den Rand eines Balkonkastens eignet. Bei gutem Licht können von August bis Oktober kleine Lippenblüten in zarten Rispen erscheinen, meist in weiß-violetten Tönen. Die Gattung Plectranthus ist für ihren Reichtum an Aromastoffen bekannt, vor allem an Terpenen, Flavonoiden und phenolischen Verbindungen. Daher besitzt sie ein ausgeprägtes Aroma und ist auch in der traditionellen Verwendung gefragt. In der Küche wird sie mancherorts zum dezenten Aromatisieren von Getränken und Sirupen verwendet, wegen der Intensität des Geschmacks empfiehlt sich jedoch eine Dosierung in kleinen Blättern.
Anbau: Für den Anbau von Plectranthus montanus bewährt sich ein heller Standort mit diffusem Licht, im Sommer im Freien Halbschatten und eine windgeschützte Lage. Bei Lichtmangel vergeilen die Triebe und die Belaubung wird lückig, scharfe Mittagssonne kann die Blätter dagegen aufhellen. Das Substrat sollte durchlässig, humos und luftig sein, mit Beimischung von Perlit oder gröberem Sand, mit einem empfohlenen pH-Wert von etwa 6,0–7,0 und einer zuverlässigen Drainage am Gefäßboden. Gegossen wird regelmäßig, sobald die obere Schicht abgetrocknet ist, denn anhaltende Staunässe führt zu Blattfall und Fäulnis. In der Wachstumszeit von Mai bis September wird alle 2–3 Wochen schwach gedüngt, im Winter entfällt die Düngung und das Gießen wird deutlich reduziert. Für eine kompakte Form werden die Triebe eingekürzt, wodurch sich die Pflanze gut verzweigt. Zudem lässt sie sich sehr leicht über krautige Stecklinge vermehren. Umgetopft wird in der Regel im Frühjahr, wenn die Wurzeln den Topf ausgefüllt haben. Das Auspflanzen in Gefäße im Freien erfolgt nach den letzten Frösten, meist im Mai, im Beet wird sie eher als Sommerblume verwendet. Die Überwinterung muss frostfrei erfolgen, idealerweise bei 10–16 °C, ein kurzzeitiges Absinken unter 5 °C kann das Gewebe schädigen. Zu den häufigen Schädlingen zählen Weiße Fliegen und Blattläuse, bei trockener Luft auch Spinnmilben. Vorbeugend helfen regelmäßiges Lüften und eine nicht zu dichte Belaubung. Bei sommerlicher Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Pflanzabstand von etwa 30 cm, was rund 7–9 Pflanzen pro m² entspricht.
Autor: Kristýna | Revision: 19.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900098932 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Plectranthus B: CZ-4282 C: 26/FP/0090 D: IT |
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