Japanischer Blauregen 'Multijuga' Wisteria floribunda 'Multijuga'

Artikelnummer: 4877 8885482 Variante wählen
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syn. Macrobotrys. Sorte mit außergewöhnlich langen Trauben und zuverlässiger Frühjahrswirkung. Der Japanische Blauregen 'Multijuga' erreicht an einer Kletterhilfe 6–10 m Höhe und 3–5 m Breite. Im Mai bis Juni erscheinen hellviolette, zart duftende Trauben von 80–130 cm Länge, an warmen Standorten folgt gelegentlich eine Nachblüte. Die Blüte erfolgt zusammen mit dem Austrieb, wodurch die Blüten vor dem grünen Laub plastisch wirken. Geeignet für Pergolen und sonnige Wände in nährstoffreichem, durchlässigem Boden mit pH 6–7,5. Im Vergleich zum Chinesischen Blauregen blüht er später, die Knospen werden seltener durch Spätfröste geschädigt.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Japanischer Blauregen 'Multijuga' - syn. Macrobotrys. Ein ausgesprochen attraktiver Blauregen. Geschätzt wird er für seine außergewöhnlich langen, hellvioletten Trauben mit zartem gelbem Auge. Die Blüten öffnen sich nach und nach von der Basis zur Spitze, sodass sich die Blüte fließend über mehrere Tage erstreckt. An einer stabilen Kletterhilfe erreicht er je nach Erziehung und Schnitt meist 6–10 m Höhe und 3–5 m Breite. Die Triebe winden im Uhrzeigersinn. Die unpaarig gefiederten, 25–35 cm langen Blätter sind im Frühjahr frischgrün und färben sich im Herbst gelb. Im Mai bis Juni trägt er überhängende Blütenstände von meist 80–130 cm Länge, an geschützten, warmen Standorten kommt eine schwächere Nachblüte im Sommer hinzu. Die Blüten werden gern von Hummeln und Bienen besucht. Nach der Blüte bilden sich samtig behaarte Hülsen mit Samen, alle Pflanzenteile sind beim Verzehr gesundheitsschädlich. In der Gartengestaltung kommt er an Pergolen, Bögen und sonnigen Wänden besonders zur Geltung, wo die extreme Länge der Trauben einen markanten, bewegten Vorhang bildet. Gut kombinieren lässt er sich mit ab Sommer blühenden Waldreben sowie mit Rosen in zarten Tönen. Im Gegensatz zum Chinesischen Blauregen blüht er zusammen mit dem Laubaustrieb und meist etwas später, was im mitteleuropäischen Klima das Risiko von Spätfrostschäden an den Knospen verringert.

Anbau: Der Blauregen benötigt eine kräftige Kletterhilfe, denn er kann innerhalb weniger Jahre bis zu 10 m hoch werden. Gepflanzt wird an einen warmen, sonnigen Standort. In den ersten 2 bis 3 Jahren ist besondere Pflege angebracht: regelmäßige Düngung und Bewässerung, im Hochsommer ist eine kaliumbetonte Düngung wichtig, damit das Gewebe bis zum Herbst ausreift. In den ersten Jahren empfiehlt sich als Winterschutz eine Abdeckung mit Reisig. In strengen Wintern kann er zurückfrieren, treibt aber in der Regel wieder aus. Vor der Pflanzung wird der Topf mit der Pflanze in ein Gefäß mit Wasser getaucht, bis sich der Ballen vollständig vollgesogen hat. Es wird eine Pflanzgrube von 40x40x40 cm ausgehoben, auf den Boden kommt eine 10 cm starke Schicht gut verrotteten Mists oder Komposts, danach erfolgt die Pflanzung. Gepflanzt wird 1–2 cm tiefer als zuvor im Topf. Der Abstand zur Wand oder zu anderen Pflanzen sollte mindestens 30 cm betragen. Schnitt: Blauregen benötigt einen regelmäßigen Schnitt, ohne ihn kann die Blüte bis zu 15 Jahre auf sich warten lassen. Bei der Pflanzung wird der Haupttrieb auf 50–70 cm eingekürzt, die Seitentriebe werden auf 3 Knospen zurückgeschnitten. Während der Vegetationszeit werden die seitlichen einjährigen Triebe, sobald sie 25 cm erreichen, hinter dem 3. bis 4. Blatt entspitzt (Triebe unter 15 cm werden nicht eingekürzt). Der Haupttrieb wird nicht eingekürzt. Erreichen die Neutriebe aus den eingekürzten seitlichen einjährigen Trieben eine Länge von 25 cm, werden sie hinter dem 5. bis 6. Blatt entspitzt, kürzere bleiben stehen. Der Sommerschnitt wird noch zweimal wiederholt, sobald die entspitzten Triebe 15 bis 20 cm lang sind. Der Haupttrieb darf ungehindert weiterwachsen. Im zweiten Jahr werden im Vorfrühling, wenn keine Fröste mehr drohen, die im Vorjahr gewachsenen Triebe hinter der 5. bis 6. Knospe geschnitten, kürzere Zweige bleiben ungeschnitten. Der Leittrieb wird überhaupt nicht geschnitten. Während der Vegetationszeit werden die seitlichen einjährigen Triebe bei 25 cm Länge hinter dem 3. bis 4. Blatt entspitzt. Dies wird wiederholt, sobald die Neutriebe 25 cm erreichen. Der Haupttrieb darf weiterwachsen. Im dritten Jahr nach der Pflanzung sollten sich an den Seitenästen Blütenknospen am zweijährigen Holz der Vorjahrestriebe befinden. Sind die Verlängerungstriebe lang und kräftig, werden sie im Vorfrühling hinter der 5. bis 6. Knospe eingekürzt, alle übrigen unterhalb des Haupttriebs hinter der 3. bis 4. Knospe. Kürzere und schwächere, schräg oder waagerecht wachsende Triebe bleiben stehen, denn an diesen Zweigen bilden sich die Blütenknospen. Im Sommer werden erneut die Neutriebe entspitzt, die länger als 25 cm sind. In den Folgejahren benötigt der Blauregen meist keinen Erziehungsschnitt mehr, die verstärkte Bildung blühender Kurztriebe bremst das Wachstum. Überschreitet der Leittrieb die gewünschte Höhe, wird er waagerecht angebunden. Bei älteren Pflanzen wird unerwünschtes Wachstum nur noch durch einen Erhaltungsschnitt begrenzt.

Autor: Nikol | Revision: 12.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Blauregen (Wisteria)
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 600 und mehr
Blütenfarbe: lila
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Mai
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Wisteria B: CZ-4282 C: 25/FP/0014 D: PL
Plant Passport 2: A: Wisteria B: CZ-4282 C: 25/FP/0021 D: IT
Plant Passport 3: A: Wisteria B: CZ-4282 C: 25/FP/0018 D: IT
Plant Passport 4: A: Wisteria B: CZ-4282 C: 26/FP/0073 D: NL

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