Waldkiefer 'Anny's Winter Sun' Pinus sylvestris 'Anny's Winter Sun'

Artikelnummer: 133390
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Die Waldkiefer 'Anny's Winter Sun' setzt im Winter Akzente und braucht wenig Platz. Im Unterschied zur gewöhnlichen Waldkiefer entfaltet sie eine ausgeprägte Winterwirkung ohne großen Platzbedarf. Die Nadeln leuchten im Winter goldgelb und gehen im Sommer in ein sattes Grün mit zartem gelbem Hauch über. Der Baum wächst langsam, erreicht um das zehnte Jahr 1,5–2 m und bleibt im Alter bei etwa 3–4 m Höhe und rund 2 m Breite. Dank guter Frosthärte und Verträglichkeit gegenüber üblichen Gartenböden eignet er sich für Vorgärten und naturnahe Pflanzungen.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Waldkiefer 'Anny's Winter Sun' - eine Ziersorte der Waldkiefer, einer Art aus einem weiten Verbreitungsgebiet in Nord- und Mitteleuropa sowie Teilen Asiens, die auch in Deutschland natürlich vorkommt. Die Art bildet hohe Bäume, während die Sorte 'Anny's Winter Sun' zu den mittelstark wachsenden Auslesen mit auffälliger jahreszeitlicher Nadelfärbung gehört. Sie wächst langsam bis mäßig schnell und bildet einen zunächst kompakten, später lockereren, kegelförmigen Baum mit einem durchgehenden Leittrieb. Mit zehn Jahren erreicht sie etwa 1,5–2 m Höhe und rund 1 m Breite, im Alter bewegt sie sich je nach Standortbedingungen meist um 3–4 m Höhe und 2–2,5 m Breite. Die Nadeln stehen zu zweit in einer Kurztriebscheide, sind etwa 3–6 cm lang, leicht gedreht und eher steif. Die Grundfarbe ist Grün, doch vom späten Herbst bis zum Ende des Winters färben sich die Nadeln an den besonnten Kronenpartien in kräftige goldgelbe Töne, während sie im Halbschatten eher gelbgrün bleiben. Im Frühjahr treiben die neuen Zuwächse hell gelbgrün aus und werden im Laufe des Sommers dunkler grün mit leichtem gelbem Hauch, sodass die Krone zweifarbig wirkt. Die Rinde älterer Bäume ist im oberen Stammbereich typisch orange bis kupferfarben, was den Gesamteindruck im Winter zusätzlich hervorhebt. Die Zapfen sind eher klein, kegelförmig und braun, erscheinen einzeln oder in kleineren Gruppen an älteren Zweigen und sind nicht das wichtigste Zierelement. In der Gartengestaltung dient diese Sorte vor allem als markanter Wintersolitär, der einen helleren Akzent zwischen dunkleren Nadelgehölzen und Laubsträuchern setzt. Verwendung findet sie in Staudenbeeten, in größeren Steingartenpartien, am Rand von Koniferengruppen und in repräsentativen Vorgärten, häufig in Kombination mit Heidegehölzen und Ziergräsern.

Die Waldkiefer ist ein Nadelbaum, der für seine Widerstandsfähigkeit und seine Verbreitung in den unterschiedlichsten Lebensräumen bekannt ist. Diese Kiefer kann 20–35 Meter hoch werden und besitzt eine kegelförmige Krone, die mit zunehmendem Alter unregelmäßiger und offener wird. Ihre Nadeln sind graugrün, etwa 4–7 cm lang und stehen zu zweit in Büscheln. Die Winterknospen sind harzig und eiförmig bis länglich-eiförmig. Junge Triebe und Nadeln verströmen den charakteristischen Duft von Harz. Die Waldkiefer wird in der Forstwirtschaft wie in der Landschaftsgestaltung vielfältig genutzt. Sie wird häufig zur Holzgewinnung gepflanzt, aber auch als Zierbaum in Parks und Gärten. Dank ihrer Robustheit und ihrer Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Bedingungen ist sie eine beliebte Wahl für Hecken oder die Aufforstung größerer Flächen. Auf offenen Flächen bildet die Waldkiefer meist malerische Kronen und harmoniert hervorragend mit Laubgehölzen wie Eichen, Gleditschie, Robinie, Schnurbaum, Hainbuche und Weißdorn. Eindrucksvolle Kombinationen ergeben sich mit Birken, Wacholder, Heide und Rhododendren. Größere Heidegärten bieten eine passende Umgebung, während kleinere, zwergwüchsige Sorten ideal für größere Steingärten, mobiles Grün in Pflanzgefäßen oder für Dach- und Terrassengärten sind. So lässt sich auch die Art selbst verwenden, wenn man sich etwas Zeit für den Formschnitt durch Auskneifen der austreibenden Triebe nimmt. Ihre markante rostrote Rinde ist ein optischer Blickfang, der den Baum in den Vordergrund rückt. Diese starke Wirkung wird in der Landschaftsgestaltung vor allem dort genutzt, wo die Stämme vor dem rötlichen Abendhimmel leuchtend zur Geltung kommen. Diese Kiefer ist zudem ein Symbol vieler europäischer Länder und eng mit deren kulturellen Traditionen verbunden. Ihre Widerstandsfähigkeit und vielseitige Verwendbarkeit machen sie zu einem wichtigen Bestandteil zahlreicher Landschaftsräume und Ökosysteme.

Anbau: Am besten gedeihen Kiefern in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. In offenen Lagen bewährt sich bei jungen Bäumen ein vor Winterwind geschützter Standort, zugleich ist ein Kleinklima ohne dauerhaft stehende feuchte Luft vorteilhaft. Am besten eignet sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, in schweren Tonböden helfen eine Drainage und ein erhöhtes Beet. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, sofern der Boden nicht gefroren ist, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen bis zur vollständigen Einwurzelung, in der Regel während der ersten 2 Saisons. Nach dem Anwachsen vertragen sie Trockenheit meist gut, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung erfolgt sparsam, meist genügt eine Gabe Kompost im Frühjahr oder ein Langzeitdünger für Koniferen. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei manchen Arten lassen sich zur Verdichtung die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni einkürzen. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Hackschnitzeln hält die Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln vor Überhitzung. Die Frosthärte reicht üblicherweise bis etwa -30 °C, im Garten ist daher in der Regel kein Winterschutz nötig, bei Pflanzen in Gefäßen empfiehlt es sich, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Ummantelung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis hoch, junge Pflanzungen haben einen höheren Wasserbedarf. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, als Richtwert 4–8 m je nach Art und angestrebter Kronengröße, damit die Luftzirkulation gewährleistet ist.

Autor: Kristýna | Revision: 29.11. 2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900484797
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 400 und mehr, 300 und mehr
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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