Waldkiefer 'Bialogon' Pinus sylvestris 'Bialogon'
Artikelnummer: 720114 95771 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Waldkiefer 'Bialogon' - eine Ziersorte der Waldkiefer, jener Art, die auf trockeneren Standorten lichte Kiefernbestände bildet. Die Sorte entstand in Polen als Auslese aus einem natürlichen Bestand in der Gegend von Białogon und trägt den Namen ihres Fundortes. Sie wächst ähnlich wie die Art, mittelstark und mit aufrechtem, kegelförmigem Habitus, mit zunehmendem Alter lockert sich die Krone jedoch auf und nimmt eine natürlichere Form an. Nach zehn Jahren erreicht sie unter Gartenbedingungen etwa 3 m Höhe und rund 1,5 m Breite, ausgewachsen meist 8–10 m Höhe und 3–4 m Breite, je nach Boden und Klima. Die Nadeln stehen zu zweit in einem Kurztrieb, sind steif, oft leicht gedreht, etwa 4–6 cm lang und in der Grundfarbe matt grün bis blaugrün. Hauptmerkmal der Sorte sind die nahezu chlorophyllfreien Frühjahrstriebe, die zu Beginn der Saison fast weiß bis cremefarben wirken. Im Laufe der Saison vergrünen die Nadeln allmählich, die Triebenden bleiben jedoch heller, sodass die Krone auch im Sommer zweifarbig erscheint. Im Winter kommt die typische orange bis kupferfarbene Rinde im oberen Stammbereich zur Geltung, die mit Schnee und dunkleren Gehölzen kontrastiert. Die Zapfen sind mittelgroß, eiförmig-kegelig und braun, sie erscheinen einzeln oder in kleineren Gruppen an älteren Ästen und unterstreichen das natürliche Erscheinungsbild des Baumes. In der Gartengestaltung wirkt 'Bialogon' als ausdrucksstarker Solitär im Rasen, im Vorgarten oder im Vordergrund höherer Nadelgehölzgruppen. Gut kombinieren lässt sie sich mit Heidegehölzen, Zwergfichten, Wacholder und Ziergräsern, die die hellen Frühjahrstriebe zusätzlich betonen. Ebenso passt sie in naturnahe Gärten, wo sie das Bild der heimischen Kiefer mit einer besonderen Färbung verbindet.
Die Waldkiefer ist ein Nadelbaum, der für seine Widerstandsfähigkeit und seine Verbreitung in unterschiedlichsten Lebensräumen bekannt ist. Sie kann 20–35 Meter hoch werden und besitzt eine kegelförmige Krone, die mit dem Alter unregelmäßiger und offener wird. Ihre Nadeln sind graugrün, etwa 4–7 cm lang und stehen zu zweit in Kurztrieben. Die Winterknospen sind harzig und eiförmig bis länglich-eiförmig. Frische Triebe und Nadeln verströmen einen charakteristischen Harzduft. Die Waldkiefer findet breite Verwendung in der Forstwirtschaft und im Landschaftsbau. Sie wird häufig zur Holzgewinnung gepflanzt, aber auch als Zierbaum in Parks und Gärten. Dank ihrer Robustheit und Anpassungsfähigkeit ist sie eine beliebte Wahl für Hecken oder die Aufforstung größerer Flächen. Auf offenen Flächen bildet die Waldkiefer meist malerische Kronen und harmoniert hervorragend mit Laubgehölzen wie Eichen, Lederhülsenbaum, Robinie, Schnurbaum, Hainbuche und Weißdorn. Eindrucksvolle Kombinationen ergeben sich mit Birken, Wacholder, Heide und Rhododendren. Größere Heidegärten bieten einen geeigneten Rahmen, während kleinere Zwergsorten ideal für größere Steingärten, mobile Begrünung in Gefäßen oder die Gestaltung von Dach- und Terrassengärten sind. So lässt sich auch die Art verwenden, wenn man etwas Zeit in die Formgebung durch Auskneifen der austreibenden Triebe investiert. Ihre auffällige rostrote Rinde ist ein optischer Blickfang, der den Baum in den Vordergrund rückt. Diese starke Wirkung wird im Landschaftsbau vor allem dort genutzt, wo die Stämme vor dem rötlichen Abendhimmel leuchtend zur Geltung kommen. Die Waldkiefer gilt zudem als Symbol vieler europäischer Länder und ist häufig mit deren kulturellen Traditionen verbunden. Ihre Widerstandsfähigkeit und vielseitige Verwendbarkeit machen sie zu einem bedeutenden Bestandteil zahlreicher Landschaften und Ökosysteme.
Anbau: Am besten gedeihen Kiefern in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. In offenen Lagen bewährt sich bei jungen Bäumen ein vor Winterwind geschützter Standort, zugleich ist ein Mikroklima ohne dauerhaft stehende feuchte Luft vorteilhaft. Am geeignetsten ist durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, bei schweren Tonböden helfen eine Drainage und ein erhöhtes Beet. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, sofern der Boden nicht gefroren ist, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung bis zur vollständigen Einwurzelung, in der Regel während der ersten 2 Saisons. Nach dem Anwachsen vertragen sie Trockenheit meist gut, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung erfolgt sparsam, meist genügen im Frühjahr Kompost oder ein Langzeitdünger für Nadelgehölze. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei manchen Arten lassen sich zur Verdichtung die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni einkürzen. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Hackschnitzeln hält die Feuchtigkeit und verringert die Überhitzung der Wurzeln. Die Frosthärte reicht üblicherweise bis etwa -30 °C, im Garten ist daher in der Regel kein Winterschutz nötig, bei Pflanzen in Gefäßen sollte der Wurzelballen jedoch mit Mulch oder einer Umhüllung vor dem Durchfrieren geschützt werden. Die Trockenheitstoleranz ist mittel bis hoch, junge Pflanzungen haben einen höheren Wasserbedarf. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, als Richtwert 4–8 m je nach Art und angestrebter Kronengröße, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten.
Autor: Kristýna | Revision: 29.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 250-300 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passpori: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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