Waldkiefer 'Brentmoor Blonde' Pinus sylvestris 'Brentmoor Blonde'

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Weiß-cremefarbener Austrieb im Frühjahr, später grün mit gelben Spitzen. Die Waldkiefer 'Brentmoor Blonde' ist eine Sorte mit einem auffälligen Frühjahrskontrast zwischen jungen Trieben und ausgereiften Nadeln. Die jungen Nadeln sind fast weiß bis cremefarben. Im Sommer färbt sich die Nadelmitte grün, während die Spitzen gelblich bleiben. Der Wuchs ist mittelstark, der jährliche Zuwachs liegt meist bei etwa 20–30 cm. Nach 10 Jahren erreicht die Pflanze rund 2 m, in den folgenden Jahren in der Regel 5–6 m. Die Krone ist kegelförmig. Bevorzugt werden volle Sonne und ein durchlässiger Boden. Die Sorte verträgt Frost und Wind gut.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Waldkiefer 'Brentmoor Blonde' - zählt zu den widerstandsfähigsten europäischen Nadelgehölzen und wächst natürlicherweise vom Tiefland bis ins Hügelland, häufig auf sandigen und steinigen Standorten. Die Sorte 'Brentmoor Blonde' entstand als natürliche Zweigmutation an der Brentmoor Road bei Bisley in der Grafschaft Surrey im Vereinigten Königreich und wurde von John Tilbury in den Handel gebracht. Am eindrucksvollsten zeigt sie sich im Frühjahr, wenn junge Triebe und frische Nadeln weiß bis cremefarben austreiben. Im Laufe des Sommers bildet sich in den Nadeln allmählich mehr Chlorophyll, die Nadelmitte vergrünt und die Spitzen behalten oft einen gelblichen Ton, sodass die Krone auch später in der Saison hell wirkt. Der Habitus ist kegelförmig und wird mit der Zeit dichter. Der jährliche Zuwachs beträgt etwa 20–30 cm, nach 10 Jahren nähert sich die Höhe häufig 2 m, und in den folgenden Jahren kann die Pflanze rund 5–6 m erreichen. Die Sorte eignet sich als Solitär, für Heide- und Kiespflanzungen sowie für die Kombination mit dunkellaubigen Sträuchern wie Berberitzen oder dunkellaubigem Schwarzem Holunder, vor denen der helle Austrieb besonders zur Geltung kommt. Ein Nadelgehölz, das auf den ersten Blick fasziniert und ein Stück Wald in den Garten bringt. Eine rundum gelungene Sorte. 

Die Waldkiefer ist ein Nadelbaum, der für seine Widerstandskraft und seine Verbreitung in unterschiedlichsten Lebensräumen bekannt ist. Sie kann eine Höhe von 20–35 Metern erreichen und besitzt eine kegelförmige Krone, die mit zunehmendem Alter unregelmäßiger und offener wird. Die graugrünen Nadeln sind etwa 4–7 cm lang und stehen zu zweit in Kurztrieben. Die Winterknospen sind harzig und eiförmig bis länglich-eiförmig. Frische Triebe und Nadeln verströmen den typischen Harzduft. Die Waldkiefer findet breite Verwendung in der Forstwirtschaft und im Landschaftsbau. Sie wird häufig zur Holzgewinnung, aber auch als Zierbaum in Parks und Gärten gepflanzt. Dank ihrer Robustheit und ihrer Fähigkeit, unterschiedlichste Bedingungen zu ertragen, ist sie eine beliebte Wahl für Hecken und die Aufforstung größerer Flächen. Auf offenen Flächen bildet die Waldkiefer meist malerische Kronen und harmoniert hervorragend mit Laubgehölzen wie Eichen, Gleditschie, Robinie, Schnurbaum, Hainbuche und Weißdorn. Eindrucksvolle Kombinationen ergeben sich mit Birken, Wacholder, Heide und Rhododendren. Größere Heidegärten bieten ein passendes Umfeld, während kleinere, zwergwüchsige Sorten ideal für größere Steingärten, mobile Kübelbepflanzungen oder die Gestaltung von Dach- und Terrassengärten sind. So lässt sich auch die Art selbst verwenden, wenn man etwas Zeit in den Formschnitt durch Auskneifen der austreibenden Triebe investiert. Die markante rostrote Rinde ist ein optischer Blickfang, der den Baum in den Vordergrund rückt. Diese starke Wirkung wird im Landschaftsbau vor allem dort genutzt, wo die Stämme vor einem rötlich glühenden Sonnenuntergang leuchtend hervortreten. Die Waldkiefer gilt zudem in vielen europäischen Ländern als Symbol und ist eng mit deren kulturellen Traditionen verbunden. Ihre Widerstandsfähigkeit und vielseitige Verwendbarkeit machen sie zu einem wichtigen Bestandteil zahlreicher Landschaften und Ökosysteme.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wachsen viele Sorten zwar weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten während langer Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze. Ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln. Bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein größeres Risiko stellen Wintertrockenheit und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte und in schweren Böden Wurzelfäule. Die Pflanzabstände richten sich nach der späteren Breite, als Orientierung 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 22.02. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 200-250, 500 und mehr
Blattfarbe: Dunkelgrün, Hellgrün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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