Waldkiefer 'Candlelight' Pinus sylvestris 'Candlelight'

Artikelnummer: 126877
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Cremeweiße Frühjahrstriebe vor grünen Nadeln, kompakter Wuchs bis 4 m als Solitär. Die Waldkiefer 'Candlelight' besticht vor allem im Frühjahr, wenn die neuen „Kerzen“ und die frischen Nadeln cremeweiß bis gelblich austreiben und im Laufe einiger Monate allmählich vergrünen. Der Habitus ist aufrecht und kompakt, im Alter etwa 3–4 m × 1–1,5 m, nach 10 Jahren liegt die Höhe häufig bei rund 1,5–2 m. Die Sorte eignet sich für kleinere Gärten, für Terrassen und auch für größere Kübel. Am besten gedeiht sie in voller Sonne in gut durchlässigem Boden, verträgt pH-Werte von sauer bis alkalisch und ist bis unter −20 °C frosthart.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Waldkiefer 'Candlelight' - eine Art mit außergewöhnlich großem natürlichem Verbreitungsgebiet in Eurasien, die im Garten wegen ihrer Robustheit und ihrer Fähigkeit geschätzt wird, auch auf ärmeren, sandigen Böden zu wachsen. Die Sorte 'Candlelight' wurde wegen der auffälligen Frühjahrsfärbung der neuen Triebe ausgelesen. Von März bis Mai erscheinen an den Zweigspitzen helle „Kerzen“ und junge Nadeln in Cremeweiß bis zartem Gelb, die im Laufe des Sommers allmählich vergrünen und einen Kontrast zu den ausgereiften, sattgrünen Nadeln bilden. Die helle Färbung hängt mit dem geringeren Chlorophyllgehalt im jungen Gewebe zusammen, weshalb sie sich in voller Sonne am besten hält. Der Wuchs ist langsamer und kompakt, die Krone wirkt gepflegt. Im Alter erreicht die Kiefer meist etwa 3–4 m Höhe und 1–1,5 m Breite, nach 10 Jahren rund 1,5–2 m. Das Gehölz kommt als Solitär, in modernen Kiesgärten und in Kombination mit Heide, Heidelbeeren, Ziergräsern oder dunkleren Nadelgehölzen zur Geltung, vor denen der helle Frühjahrston besonders hervortritt. In Reihe gepflanzt entsteht eine luftige grüne Wand, die Pflanzabstände werden dabei häufig mit etwa 1–1,2 m gewählt. Wer ein anspruchsloses Nadelgehölz sucht, das auf den ersten Blick begeistert, findet in der Sorte 'Candlelight' die ideale Wahl.

Die Waldkiefer ist ein Nadelbaum, der für seine Widerstandsfähigkeit und seine Verbreitung in unterschiedlichsten Lebensräumen bekannt ist. Sie kann eine Höhe von 20–35 Metern erreichen und bildet eine kegelförmige Krone, die mit zunehmendem Alter unregelmäßiger und lichter wird. Die graugrünen Nadeln sind etwa 4–7 cm lang und stehen zu zweit in Kurztrieben. Die Winterknospen sind harzig und eiförmig bis länglich-eiförmig. Frische Triebe und Nadeln verströmen den charakteristischen Duft von Harz. Die Waldkiefer findet in der Forstwirtschaft wie im Landschaftsbau vielfältige Verwendung. Sie wird häufig zur Holzgewinnung gepflanzt, aber auch als Zierbaum in Parks und Gärten. Dank ihrer Robustheit und ihrer Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Bedingungen ist sie eine beliebte Wahl für Hecken und für die Aufforstung größerer Flächen. Auf offenen Flächen bildet die Waldkiefer meist malerische Kronen und harmoniert hervorragend mit Laubgehölzen wie Eichen, Lederhülsenbaum, Robinie, Japanischem Schnurbaum, Hainbuche und Weißdorn. Eindrucksvolle Kombinationen ergeben sich mit Birken, Wacholder, Heide und Rhododendren. Größere Heidegärten bieten einen geeigneten Rahmen, während kleinere, zwergwüchsige Sorten ideal für größere Steingärten, mobile Kübelbepflanzungen oder die Gestaltung von Dachgärten und Terrassen sind. So lässt sich auch die Art selbst verwenden, wenn man etwas Zeit in den Formschnitt durch Auskneifen der austreibenden Triebe investiert. Ihre auffallend rostrote Rinde ist ein optischer Blickfang, der den Baum in den Vordergrund rückt. Diese starke Wirkung wird im Landschaftsbau vor allem dort genutzt, wo die Stämme vor dem rötlichen Abendhimmel leuchtend hervortreten. Die Kiefer ist zudem ein Symbol vieler europäischer Länder und eng mit deren kulturellen Traditionen verbunden. Ihre Widerstandsfähigkeit und vielseitige Verwendbarkeit machen sie zu einem bedeutenden Bestandteil zahlreicher Landschaften und Ökosysteme.

Anbau: Am besten gedeihen Kiefern in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. In offenen Lagen bewährt sich bei jungen Bäumen ein Schutz vor kaltem Winterwind, zugleich ist ein Kleinklima ohne lang anhaltend stehende feuchte Luft vorteilhaft. Am besten eignet sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, in schweren Tonböden helfen eine Drainage und ein erhöhtes Beet. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, sofern der Boden nicht gefroren ist, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung bis zur vollständigen Einwurzelung, in der Regel während der ersten 2 Saisons. Nach dem Anwachsen vertragen sie Trockenheit meist gut, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäulen. Die Düngung erfolgt sparsam, meist genügen Kompost im Frühjahr oder ein Langzeitdünger für Nadelgehölze. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei manchen Arten können zur Verdichtung die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt werden. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Holzhäckseln stabilisiert die Bodenfeuchte und verhindert eine Überhitzung der Wurzeln. Die Frosthärte liegt üblicherweise bei etwa -20 °C, im Garten ist daher in der Regel kein Winterschutz erforderlich, bei Kübelpflanzen empfiehlt es sich, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Umhüllung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis hoch, junge Pflanzungen haben einen höheren Wasserbedarf. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, als Richtwert 4–8 m je nach Art und angestrebter Krone, damit eine gute Luftzirkulation gewährleistet ist.

Autor: Kristýna | Revision: 22.02. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 400 und mehr, 300 und mehr
Blattfarbe: Dunkelgrün, Bunt, Hellgrün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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