Waldkiefer 'Frensham' Pinus sylvestris 'Frensham'

Artikelnummer: 71100 8885643 Variante wählen
Aktion
41,90 € – ab 41,90 € –28 % - bis zu –28 %
frens
41,90 € – ab 41,90 € –28 % - bis zu –28 % 29,90 € / St 53,90 € / St ab 29,90 € / St Grundpreis:
Auf Lager (3 St) Auf Lager (9 St) Variante wählen
Variante
Lieferung bis:
09.11.2026 09.11.2026 Variante wählen
Lieferoptionen

Die Waldkiefer 'Frensham' ist eine langsam wachsende Zwergsorte der Waldkiefer. Sie bildet einen dichten, regelmäßig kugeligen bis flach kuppelförmigen Strauch. Nach zehn Jahren erreicht sie etwa 0,6–0,8 m Höhe bei ähnlicher Breite, im Alter meist um 1–1,2 m. Die Nadeln sind kürzer, etwa 3–5 cm lang, dicht stehend, blaugrün und ganzjährig haltbar. Dank der kompakten Form und guten Frosthärte eignet sie sich für Steingarten, Heidegarten, den Vordergrund von Koniferenpflanzungen und für Kübel.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Waldkiefer 'Frensham' - zählt zu den Zwergsorten der Waldkiefer. Während die Art Höhen von mehreren Jahrzehnmetern erreicht, bildet 'Frensham' wesentlich kleinere, kompakte Sträucher bis niedrige Bäumchen, die auch in kleinere Gärten passen. Der Wuchs ist anfangs sehr dicht, kissen- bis kugelförmig, mit gedrängt stehenden Zweigen. Nach zehn Jahren sind die Pflanzen etwa 0,6–0,8 m hoch und ähnlich breit, im höheren Alter meist um 1–1,2 m, nur ausnahmsweise mehr. Die Krone bleibt lange niedrig, leicht kuppelförmig, mit gleichmäßig verteilten Zweigen. Die Nadeln sind kurz, etwa 3–5 cm, zu zweit im Büschel, steif und zahlreich. Sie umschließen die Triebe eng und verleihen der Pflanze ein feines und zugleich volles Erscheinungsbild. Die Färbung ist ganzjährig blaugrün bis leicht gräulich und kann im Winter etwas satter wirken. Beim Zerreiben der Nadeln entfaltet sich der typische harzige Duft. Die Rinde älterer Pflanzen nimmt im oberen Stammbereich warme rotbraune Töne an, die im Winter reizvoll mit dem kühlen Farbton der Nadeln kontrastieren. Dank ihrer hervorragenden Formbeständigkeit eignet sich 'Frensham' sehr gut für Steingärten, Heidegärten, den Rand von Koniferengruppen und kleinere Staudenbeete, wo sie als dauerhaftes Strukturelement dient. Auch in Kübeln auf Terrassen und an Eingängen bietet sie ganzjährig Struktur und lässt sich leicht mit Heide, Purpurglöckchen oder Ziergräsern kombinieren.

Die Waldkiefer ist ein Nadelbaum, der für seine Widerstandsfähigkeit und seine Verbreitung in unterschiedlichsten Lebensräumen bekannt ist. Sie kann 20–35 Meter hoch werden und besitzt eine kegelförmige Krone, die mit zunehmendem Alter unregelmäßiger und offener wird. Die Nadeln sind graugrün, etwa 4–7 cm lang und stehen zu zweit in Büscheln. Die Winterknospen sind harzig und eiförmig bis länglich-eiförmig. Junge Triebe und Nadeln verströmen den charakteristischen Harzduft. Die Waldkiefer wird in der Forstwirtschaft wie im Landschaftsbau vielseitig verwendet. Sie wird häufig zur Holzgewinnung gepflanzt, aber auch als Zierbaum in Parks und Gärten. Wegen ihrer Robustheit und ihrer Fähigkeit, unterschiedliche Bedingungen zu ertragen, ist sie eine beliebte Wahl für Hecken und die Aufforstung größerer Flächen. Auf offenen Flächen bildet die Waldkiefer meist malerische Kronen und harmoniert hervorragend mit Laubgehölzen wie Eichen, Lederhülsenbaum, Robinie, Schnurbaum, Hainbuche und Weißdorn. Eindrucksvolle Kombinationen entstehen mit Birken, Wacholder, Heide und Rhododendren. Größere Heidegärten bieten eine geeignete Umgebung, während kleinere Zwergsorten ideal für größere Steingärten, mobile Kübelbegrünung oder die Gestaltung von Dächern und Terrassen sind. So lässt sich auch die Art selbst verwenden, wenn man etwas Zeit in die Formgebung durch Auskneifen der austreibenden Triebe investiert. Die markante rostfarbene Rinde ist ein optischer Blickfang, der den Baum in den Vordergrund rückt. Diese starke Wirkung wird im Landschaftsbau vor allem dort genutzt, wo die Stämme vor dem sich rötenden Abendhimmel leuchten. Die Waldkiefer gilt zudem in vielen europäischen Ländern als Symbol und ist eng mit deren kulturellen Traditionen verbunden. Ihre Widerstandsfähigkeit und vielseitige Verwendbarkeit machen sie zu einem wichtigen Bestandteil zahlreicher Landschaftsräume und Ökosysteme.

Anbau: Die schönste Färbung und die dichteste Benadelung zeigen sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen viele Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Koniferen. Ein Übermaß an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter im Mai bis Juni die Frühjahrs-„Kerzen“ eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und -temperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird auf die Feuchtigkeit geachtet. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa bis -30°C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte und in schwerem Boden Wurzelfäule. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 29.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 100-120
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

Diskussion

Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!

Dieses Feld nicht ausfüllen

Sicherheitskontrolle