Waldkiefer 'Lodge Hill' Pinus sylvestris 'Lodge Hill'
Artikelnummer: 118649Produktdetailbeschreibung
Waldkiefer 'Lodge Hill' - eine europäisch-asiatische Art, die an ärmere, oft sandige Böden und offene Standorte angepasst ist. Die Sorte 'Lodge Hill' gehört zu den Zwergformen, die im Garten dasselbe typische Kiefernaroma und dieselbe Robustheit bieten, jedoch in einem Maßstab, der auch für kleinere Grundstücke passt. Sie wächst langsam und bildet einen dicht verzweigten, unregelmäßig kugeligen bis flach gewölbten Strauch. Die Nadeln sind kurz, stehen zu zweit, zeigen meist einen graugrünen Farbton, und an den Triebspitzen fallen die rotbraunen Winterknospen auf, die besonders von November bis März dekorativ wirken. Nach 10 Jahren werden häufig eine Höhe von 1–1,5 m und eine Breite von bis zu etwa 2,5 m angegeben, später kann die Pflanze je nach Platz und Boden bis auf 3 m in die Breite gehen. Im Mai erscheinen hellgelbe männliche Blütenzapfen, nach der Bestäubung entwickeln sich braune Zapfen. Die Sorte eignet sich als immergrüner Solitär, für Heidegärten, Steingärten und große Gefäße, wo sie im Winter für eine stabile Struktur sorgt. Gut kombinieren lässt sie sich mit Heidekraut, Heidelbeeren, Wacholder und Gräsern, gegebenenfalls auch mit Steinen und Kiesmulch in naturnahen Pflanzungen.
Die Waldkiefer ist ein Nadelbaum, der für seine Widerstandsfähigkeit und seine Verbreitung in den unterschiedlichsten Lebensräumen bekannt ist. Diese Kiefer kann eine Höhe von 20–35 Metern erreichen und besitzt eine kegelförmige Krone, die mit zunehmendem Alter unregelmäßiger und offener wird. Ihre Nadeln sind graugrün, etwa 4–7 cm lang und stehen zu zweit in Kurztrieben. Die Winterknospen sind harzig und eiförmig bis länglich-eiförmig. Junge Triebe und Nadeln verströmen den charakteristischen Duft von Harz. Die Waldkiefer findet in der Forstwirtschaft wie auch in der Landschaftsgestaltung vielfältige Verwendung. Sie wird häufig zur Holzgewinnung gepflanzt, aber ebenso als Zierbaum in Parks und Gärten. Dank ihrer Robustheit und ihrer Fähigkeit, unterschiedlichste Bedingungen zu ertragen, ist sie eine beliebte Wahl für Hecken oder die Aufforstung größerer Flächen. Auf offenen Flächen bildet die Waldkiefer gewöhnlich malerische Kronen und harmoniert hervorragend mit Laubgehölzen wie Eichen, Lederhülsenbaum, Robinie, Japanischem Schnurbaum, Hainbuche und Weißdorn. Eindrucksvolle Kombinationen entstehen mit Birken, Wacholder, Heidekraut und Rhododendren. Größere Heideflächen bieten einen geeigneten Rahmen, während kleinere Zwergsorten ideal für größere Steingärten, mobiles Grün in Gefäßen oder Gartengestaltungen auf Dächern und Terrassen sind. So lässt sich auch die Ausgangsart verwenden, wenn man etwas Zeit in die Formgebung durch Auskneifen der austreibenden Triebe investiert. Ihre auffällige rostrote Rinde ist ein optischer Blickfang, der den Baum in den Vordergrund rückt. Diese starke Wirkung wird in der Landschaftsgestaltung vor allem dort genutzt, wo die Stämme vor dem rötlichen Abendhimmel leuchtend zur Geltung kommen. Diese Kiefer gilt zudem in vielen europäischen Ländern als Symbol und ist eng mit deren kulturellen Traditionen verbunden. Ihre Widerstandsfähigkeit und vielseitige Verwendbarkeit machen sie zu einem wichtigen Bestandteil zahlreicher Landschaftsräume und Ökosysteme.
Anbau: Die beste Färbung und dichteste Benadelung zeigen sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone fällt jedoch lockerer aus. Ein windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines langsam löslichen Koniferendüngers, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein größeres Risiko stellen Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte sowie Wurzelfäule in schwerem Boden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 22.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| Gewicht: | 1 kg |
| EAN: | 2284900378331 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 140-160, 160-180, 180-200 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container C5 |
| Form und Höhe: | Stämmchen 85–100 cm, Breite 15–25 cm |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
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