Waldkiefer 'Odegard' Pinus sylvestris 'Odegard'
Artikelnummer: 126901Produktdetailbeschreibung
Waldkiefer 'Odegard' - Die Waldkiefer zählt zu den widerstandsfähigsten europäischen zweinadeligen Kiefern und ist in Mitteleuropa heimisch. Die Sorte 'Odegard' wurde als auffällig gefärbte Auslese in Norwegen gefunden, wo sie von Arne Ødegård im Gebiet von Isvik entdeckt wurde. Der Wuchs ist schmal kegelförmig bis pyramidal, mit einer dichteren Krone als bei einer gewöhnlichen Waldkiefer in der freien Landschaft. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind mittellang, fühlen sich weicher an und sind grün mit gelblichem Ton. Im April und Mai tragen die jungen Triebe cremefarbene bis zitronengelbe Spitzen, die besonders in voller Sonne zur Geltung kommen. Im Laufe des Sommers beruhigt sich die Farbe zu einem Grünlichgelb, im Winter bleibt sie gedämpft grün. Das Wachstum ist langsam, nach etwa 10 Jahren können rund 2 m erreicht werden, ausgewachsen liegt die Größe meist bei etwa 2 m × 1–1,2 m. Zapfen können sich am älteren Holz bilden, sie sind dekorativ, jedoch nicht essbar. Die Sorte eignet sich als Solitär für Vorgärten, für Kiesbeete sowie für Kombinationen mit Ziergräsern und immergrünen Sträuchern. An älteren Partien kann sich nach und nach die fein schuppig abblätternde Rinde mit orangefarbenem Ton zeigen, die für die Waldkiefer typisch ist. Für einen Nadelbaum, der auf den ersten Blick auffällt, ist diese Sorte die richtige Wahl.
Die Waldkiefer ist ein Nadelbaum, der für seine Widerstandsfähigkeit und seine Verbreitung in unterschiedlichsten Lebensräumen bekannt ist. Sie kann eine Höhe von 20–35 Metern erreichen und bildet eine kegelförmige Krone, die mit zunehmendem Alter unregelmäßiger und offener wird. Die Nadeln sind graugrün, etwa 4–7 cm lang und stehen zu zweit in Büscheln. Die Winterknospen sind harzig und eiförmig bis länglich-eiförmig. Frische Triebe und Nadeln verströmen den charakteristischen Duft von Harz. Die Waldkiefer findet breite Verwendung in der Forstwirtschaft und im Landschaftsbau. Sie wird häufig zur Holzgewinnung gepflanzt, aber auch als Zierbaum in Parks und Gärten. Dank ihrer Robustheit und ihrer Fähigkeit, unterschiedliche Bedingungen zu vertragen, ist sie eine beliebte Wahl für Hecken und für die Aufforstung größerer Flächen. Auf offenen Flächen bildet die Waldkiefer meist malerische Kronen und harmoniert hervorragend mit Laubgehölzen wie Eichen, Lederhülsenbaum, Robinie, Japanischem Schnurbaum, Hainbuche und Weißdorn. Eindrucksvolle Kombinationen entstehen mit Birken, Wacholder, Heide und Rhododendren. Größere Heidegärten bieten eine geeignete Umgebung, während kleinere Zwergsorten ideal für größere Steingärten, mobile Begrünung in Pflanzgefäßen oder für die Gestaltung von Dachgärten und Terrassen sind. So lässt sich auch die Wildart verwenden, wenn man sich etwas Zeit für die Formgebung durch Auskneifen der austreibenden Triebe nimmt. Ihre markante rostrote Rinde ist ein optischer Blickfang, der den Baum in den Vordergrund rückt. Diese starke Wirkung wird im Landschaftsbau vor allem dort genutzt, wo die Stämme vor dem sich rötenden Abendhimmel leuchtend hervortreten. Die Kiefer ist zudem ein Symbol vieler europäischer Länder und eng mit deren kulturellen Traditionen verbunden. Ihre Widerstandsfähigkeit und vielseitige Verwendbarkeit machen sie zu einem wichtigen Bestandteil zahlreicher Landschaften und Ökosysteme.
Anbau: Die beste Färbung und die dichteste Benadelung zeigen sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Anwachsen ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten während langer Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze, ein Übermaß an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Bodentemperatur. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um −30 °C, ein Risiko stellen eher die Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte sowie Wurzelfäule in schweren Böden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 22.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 100-150, 150-200 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
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