Waldkiefer 'Watereri' Pinus sylvestris 'Watereri'
Artikelnummer: 842775 842569 720244 367845 9999368 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Waldkiefer 'Watereri' - stammt aus Europa und Nordasien. Dort besiedelt die Art lichte Kiefernwälder, Heiden und Sandflächen. Die Sorte 'Watereri' ist eine Gartenauslese mit ausgeprägt blaugrünen Nadeln und dichterer Verzweigung. Sie wurde im 19. Jahrhundert in England im Umfeld der Baumschulen ausgelesen, die mit dem Namen Waterer verbunden sind. Sie wächst als kleiner Baum oder hoher Strauch mit festem Gerüst, anfangs kegelförmig, später breit eiförmig bis unregelmäßig kugelig. Im Vergleich zur gewöhnlichen Waldkiefer zeigt sie eine regelmäßigere Form und erreicht je nach Standortbedingungen meist 3–5 m Höhe und 1–4 m Breite. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln. Sie sind 4–7 cm lang, steif und bläulich bereift und behalten im Winter ihre satte Farbe ohne auffällige Vergilbung. Im Frühjahr, meist im Mai, erscheinen die Pollenzapfen. Nach der Bestäubung entwickeln sich kleine Zapfen, die im folgenden Jahr reifen. Die Rinde älterer Partien zeigt die typische orangebraune Färbung, die auch im Winter dekorativ wirkt. In Pflanzungen lässt sich 'Watereri' mit Birken, Ebereschen, Wacholder, Ziergräsern und Stauden für trockene Standorte kombinieren, wo sie Struktur und Laubfarben unterstreicht. Das Wachstum ist mittelstark. In jüngeren Jahren liegt der Jahreszuwachs oft bei etwa 15–25 cm, nach der Ausbildung der Krone verlangsamt sich das Tempo. Das Gehölz trägt keine Dornen und enthält keine giftigen Pflanzenteile. Es passt in naturnahe wie in moderne Gärten, besonders an trockene Hänge.
Die Waldkiefer ist ein Nadelbaum, der für seine Widerstandsfähigkeit und seine Verbreitung in den unterschiedlichsten Lebensräumen bekannt ist. Diese Kiefer kann 20–35 m hoch werden. Ihre kegelförmige Krone wird mit zunehmendem Alter unregelmäßiger und offener. Die graugrünen Nadeln sind etwa 4–7 cm lang und stehen zu zweit in Büscheln. Die Winterknospen sind harzig und eiförmig bis länglich-eiförmig. Junge Triebe und Nadeln verströmen den charakteristischen Harzduft. Die Waldkiefer findet in der Forstwirtschaft und in der Landschaftsgestaltung vielfältige Verwendung. Sie wird häufig zur Holzgewinnung gepflanzt, ebenso als Zierbaum in Parks und Gärten. Dank ihrer Robustheit und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Bedingungen ist sie eine beliebte Wahl für Hecken und für die Aufforstung größerer Flächen. Auf offenen Flächen bildet die Waldkiefer meist malerische Kronen und harmoniert hervorragend mit Laubgehölzen wie Eichen, Lederhülsenbaum, Robinie, Schnurbaum, Hainbuche und Weißdorn. Eindrucksvolle Kombinationen ergeben sich mit Birken, Wacholder, Heide und Rhododendren. Größere Heidegärten bieten ein passendes Umfeld, während kleinere, zwergwüchsige Sorten ideal für größere Steingärten, mobile Begrünung in Kübeln sowie für Dach- und Terrassengärten sind. So lässt sich auch die Ausgangsart verwenden, wenn man etwas Zeit in die Formgebung durch Auskneifen der austreibenden Triebe investiert. Die markante rostrote Rinde ist ein optischer Blickfang, der den Baum in den Vordergrund rückt. Diese starke Wirkung wird in der Landschaftsgestaltung vor allem dort genutzt, wo die Stämme vor dem rot glühenden Abendhimmel leuchten. Die Waldkiefer gilt zudem in vielen europäischen Ländern als Symbolbaum und ist eng mit deren kulturellen Traditionen verbunden. Ihre Widerstandsfähigkeit und vielseitige Verwendbarkeit machen sie zu einem wichtigen Bestandteil zahlreicher Landschaften und Ökosysteme.
Anbau: Am besten gedeihen die Pflanzen in voller Sonne. Im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. In offenen Lagen bewährt sich für junge Bäume ein vor Winterwind geschützter Standort, zugleich ist ein Mikroklima ohne lang anhaltend stehende feuchte Luft günstig. Am geeignetsten ist ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden. In schweren Tonböden helfen eine Drainage und ein erhöhtes Beet. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, solange der Boden nicht gefroren ist. In der warmen Jahreszeit ist bis zur vollständigen Einwurzelung, meist in den ersten 2 Saisons, regelmäßig zu gießen. Nach dem Anwachsen wird Trockenheit meist gut vertragen, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung erfolgt sparsam, in der Regel genügt im Frühjahr Kompost oder ein Langzeitdünger für Nadelgehölze. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste. Bei manchen Arten lassen sich zur Verdichtung die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni einkürzen. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Holzhäcksel hält die Feuchtigkeit und verhindert eine Überhitzung der Wurzeln. Die Frosthärte reicht üblicherweise bis etwa −30 °C, im Garten ist daher kein Winterschutz nötig. Bei Kübelpflanzen empfiehlt es sich, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Ummantelung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis hoch, junge Pflanzungen haben einen höheren Wasserbedarf. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, als Richtwert 4–8 m je nach Art und angestrebter Kronengröße, damit die Luft gut zirkulieren kann.
Autor: Kristýna | Revision: 30.12.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 400 und mehr, 300 und mehr, 500 und mehr |
| Blattfarbe: | Grün, Blau |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container oder Ballen |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0034 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0145 D: CZ |
| Plant Passport 3: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
| Plant Passport 4: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
