Waldkiefer 'Winter Gold' Pinus sylvestris 'Winter Gold'
Artikelnummer: 116029Produktdetailbeschreibung
Waldkiefer 'Winter Gold' - mittelstark wachsender Baum mit breit ausladender, pyramidaler Krone. Auffällig ist die sehr eindrucksvolle goldgelbe Färbung der sonst grünen Nadeln. Die Intensität der Färbung verändert sich im Laufe des Jahres und ist im Winter am stärksten. Die Nadeln sind kürzer, als es bei Kiefern üblich ist. Ohne jeden Eingriff verdichtet sie sich auf natürliche Weise zu einem undurchdringlichen, buschigen Strauch. Bei Bedarf lässt sie sich dennoch formen, indem die neuen Triebe Mitte des Frühjahrs ausgebrochen oder entfernt werden, oder durch einen leichten Rückschnitt bereits ab Ende des Winters. Ein Rückschnitt tief in nadellose Äste ist stets zu vermeiden. Dunklere Gartenecken werden von ihr wunderbar aufgehellt.
Die Waldkiefer ist ein Nadelbaum, der für seine Widerstandsfähigkeit und seine Verbreitung in den unterschiedlichsten Lebensräumen bekannt ist. Sie kann eine Höhe von 20–35 Metern erreichen und bildet eine kegelförmige Krone, die mit zunehmendem Alter unregelmäßiger und offener wird. Ihre graugrünen Nadeln sind etwa 4–7 cm lang und stehen zu zweit in Kurztrieben. Die Winterknospen sind harzig und eiförmig bis länglich-eiförmig. Junge Triebe und Nadeln verströmen den charakteristischen Duft von Harz. Die Waldkiefer findet in der Forstwirtschaft wie auch in der Landschaftsgestaltung vielfältige Verwendung. Sie wird häufig zur Holzgewinnung gepflanzt, aber ebenso als Zierbaum in Parks und Gärten. Dank ihrer Robustheit und ihrer Anpassungsfähigkeit an verschiedenste Bedingungen ist sie eine beliebte Wahl für Hecken oder die Aufforstung größerer Flächen. Auf offenen Flächen bildet die Waldkiefer meist malerische Kronen und harmoniert hervorragend mit Laubgehölzen wie Eichen, Lederhülsenbaum, Robinie, Japanischem Schnurbaum, Hainbuche und Weißdorn. Eindrucksvolle Kombinationen entstehen mit Birken, Wacholder, Heide und Rhododendren. Größere Heidegärten bieten ein geeignetes Umfeld, während kleinere, zwergwüchsige Sorten ideal für größere Steingärten, mobile Bepflanzungen in Kübeln oder die Gestaltung von Dachgärten und Terrassen sind. So lässt sich auch die Wildart verwenden, wenn man etwas Zeit in den Formschnitt durch Auskneifen der austreibenden Triebe investiert. Ihre auffällige rostrote Rinde ist ein optischer Blickfang, der den Baum visuell in den Vordergrund rückt. Diese starke Wirkung wird in der Landschaftsgestaltung vor allem dort genutzt, wo sich die Stämme leuchtend gegen den sich rötenden Abendhimmel abheben. Die Waldkiefer gilt zudem in vielen europäischen Ländern als Symbol und ist eng mit deren kulturellen Traditionen verbunden. Ihre Widerstandsfähigkeit und vielseitige Verwendbarkeit machen sie zu einem bedeutenden Bestandteil zahlreicher Landschaften und Ökosysteme.
Anbau: Kiefern sind anspruchslose Nadelgehölze. Dank ihrer tief reichenden Wurzeln eignen sie sich auch für windige Standorte. Die Nadelfarbe ist artbedingt, die Zapfen sind kegelförmig – nach der Reife öffnen sie sich und fallen gleich ab. Das Wachstum lässt sich durch Auskneifen von 2/3 der neuen Kerzen (Triebe) begrenzen. Gepflanzt wird an eher trockene, ausreichend helle Standorte (junge Kiefern vertragen keine zu starke Sonne und müssen geschützt werden), der Boden sollte eher sandig-lehmig sein. Nach der Pflanzung wird maßvoll gegossen, das Substrat bleibt feucht, aber nicht staunass.
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container p14 |
| Plant Pasport: | |
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