Walnuss 'Jupiter' - Container Juglans regia 'Jupiter'

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Walnuss 'Jupiter' ist eine gefragte tschechische Sorte mit großen Nüssen. Die dünne Schale, der sehr gut auslösbare Kern und der köstlich süßliche Geschmack sind ihre wichtigsten Vorzüge. Juglans regia 'Jupiter' wächst mittelstark und bildet eine kugelige, eher kompakte und gut verzweigte Krone. Für den Anbau zählen vor allem der zuverlässige und regelmäßige Ertrag, die vollständige Selbstfruchtbarkeit und die hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten. Der späte Austrieb schützt den Baum vor Schäden durch Spätfröste im Frühjahr und sorgt so unter mitteleuropäischen Bedingungen für stabile Erträge. Die großen, unpaarig gefiederten Blätter spenden im Sommer angenehmen Schatten und halten lästige Insekten fern. Der sommergrüne Baum eignet sich als majestätischer Solitär für mittelgroße und größere Gärten. Die köstlichen, frischen Kerne ohne Bitterkeit sind als gesunder Snack auch für Kinder sehr gut geeignet.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Walnuss 'Jupiter' - eine hochwertige Obstsorte der Echten Walnuss, gezüchtet am Forschungs- und Züchtungsinstitut für Obstbau in Holovousy. Der sommergrüne Laubbaum aus der Familie der Walnussgewächse zeichnet sich durch mittelstarken Wuchs aus. In der Jugend wächst er aufrecht, später bildet er eine gleichmäßige, kugelige bis breit elliptische Krone mit glatter grauer Rinde, die im Alter in eine längsrissige Borke übergeht. Die Blätter sind wechselständig und unpaarig gefiedert, mit 5–9 ganzrandigen, länglich-eiförmigen Fiederblättchen. Beim Zerreiben verströmen sie einen typischen aromatischen Duft und enthalten den natürlichen insektenabwehrenden Wirkstoff Juglon. Die männlichen Blüten erscheinen im Mai als hängende grüne Kätzchen, die weiblichen Blüten stehen an den Triebspitzen in kleinen, armblütigen Ständen. Die Sorte ist protogyn bis homogam, die Blüte beider Geschlechter überschneidet sich also zeitlich. Daher ist der Baum zuverlässig selbstfruchtbar und benötigt keine Befruchtersorte. Die Frucht ist eine große, breit eiförmige Nuss aus der Gruppe der halbpapierschaligen Sorten, mit sauberer, hellbrauner, gefurchter Schale. Der große Kern füllt die Schale vollständig aus, lässt sich leicht im Ganzen auslösen und besitzt eine attraktive hellgelbe Samenhaut. Der Geschmack ist köstlich und fein süßlich, ohne die typische Herbheit älterer Sorten. Die Nüsse enthalten viele essenzielle Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E, Magnesium und Zink, die sich positiv auf Gehirn und Nervensystem auswirken. Die Ernte erfolgt von Mitte bis Ende September. Wegen der allelopathischen Wirkung des Laubes empfiehlt es sich, unter der Walnuss nur robuste, schattenverträgliche Pflanzen zu setzen oder die Fläche als Rasen anzulegen.

Anbau: In Deutschland bewähren sich sonnige, gut durchlüftete Standorte, idealerweise außerhalb von Frostsenken, da Spätfröste im Frühjahr die Blüten schädigen können. Geeignet ist ein tiefgründiger, nährstoffreicher und durchlässiger Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,5–7,8, auf schweren, staunassen Böden leiden die Wurzeln. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr von März bis April oder im Herbst von Oktober bis November, bei Containerpflanzen auch länger, solange der Boden nicht gefroren ist. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 8–10 m. Geerntet wird meist von der zweiten Septemberhälfte bis Oktober, wenn die grüne Fruchthülle aufplatzt und sich die Nüsse leicht lösen. Nach der Ernte werden die Nüsse in einer Lage an einem luftigen Ort getrocknet, um Schimmelbildung vorzubeugen und Farbe sowie Aroma der Kerne zu erhalten. Die Frosthärte des ausgereiften Holzes liegt bei etwa -25 °C, junge Bäume profitieren von einer Mulchschicht und einem Verbissschutz am Stamm. Der Schnitt beschränkt sich auf Erziehungs- und Auslichtungsschnitt, am besten im Sommer nach dem Ausreifen der Triebe, da ein Winterschnitt stärker „bluten“ und das Infektionsrisiko erhöhen kann. Wässern ist vor allem in den ersten 2–3 Jahren nach der Pflanzung sowie in trockenen Sommern während der Fruchtfüllung wichtig, zur Düngung genügen in der Regel Kompost und eine Stickstoffgabe im Frühjahr. Die Kultur im Kübel ist nur vorübergehend sinnvoll, da das Wurzelsystem rasch erstarkt und Platz benötigt. In regenreichen Frühjahren können Bakterienbrand der Walnuss und pilzliche Blattfleckenkrankheiten auftreten, die Früchte können von der Walnussfruchtfliege oder von Wicklern geschädigt werden. Unter der Krone wirkt Juglon, deshalb gedeihen empfindlichere Pflanzen in der Nähe schlechter, Rasen oder Kies sind hier eine praktische Lösung.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Walnussbäumen

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Obstbäume
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Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Obstbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Juglans B: CZ-4282 C: 26/FP/0092 D: CZ

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