Walnuss 'Seifersdorfer' Juglans regia 'Seifersdorf'
Artikelnummer: 1989Produktdetailbeschreibung
Walnuss 'Seifersdorfer' - selbstfruchtbare Halbpapiernuss mit hoher Ertragskraft und ausgezeichnetem Geschmack, auch für kühlere Lagen geeignet. Diese Sorte hat sich in Mitteleuropa dank ihrer außergewöhnlichen Anpassungsfähigkeit, zuverlässiger Erträge und hoher Fruchtqualität großer Beliebtheit erfreut. Der Baum wächst in der Jugend stark, später pendelt sich das Wachstum auf mittlerer Stärke ein. Im Alter bildet er eine mächtige, aber kompakte, kugelige Krone mit kräftigen Gerüstästen und erreicht eine Höhe von 8–12 Metern bei ähnlicher Breite. Die Blätter sind wechselständig, unpaarig gefiedert und bestehen aus 5–9 eiförmigen Fiederblättchen. Sie sind sattgrün gefärbt und verströmen beim Zerreiben den typischen intensiven Duft. Im Laufe des Aprils und Mais erscheinen eingeschlechtige Blüten, wobei die männlichen Blüten hängende grüne Kätzchen bilden und die weiblichen Blüten an den Spitzen der Jahrestriebe sitzen. Die Früchte reifen von Mitte bis Ende September. Es handelt sich um große, kugelige Nüsse mit brauner, mäßig gefurchter und fester Schale, die sich leicht knacken lässt. Der Kern ist groß, füllt die gesamte Schale aus, ist hellgelb gefärbt und überzeugt mit angenehm süßem, vollem Nussaroma ohne bitteren Beigeschmack. Er enthält reichlich essenzielle Fettsäuren, Vitamine der B-Gruppe und Mineralstoffe, die zur normalen Funktion des Nervensystems beitragen. Die Früchte eignen sich hervorragend zum Frischverzehr, zum Trocknen und zum Backen.
Anbau: In Deutschland bewähren sich sonnige, gut durchlüftete Standorte am besten, idealerweise außerhalb von Frostsenken, da Spätfröste im Frühjahr die Blüten schädigen können. Geeignet ist ein tiefgründiger, nährstoffreicher und durchlässiger Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,5–7,8. Auf schweren, staunassen Böden leiden die Wurzeln. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr von März bis April oder im Herbst von Oktober bis November, bei Containerpflanzen auch länger, solange der Boden nicht gefroren ist. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 8–10 m. Die Ernte erfolgt meist von der zweiten Septemberhälfte bis Oktober, wenn die grüne Fruchthülle aufplatzt und sich die Nüsse leicht lösen. Nach der Ernte werden die Nüsse einlagig an einem luftigen Ort getrocknet, um das Schimmelrisiko zu senken und Farbe sowie Aroma der Kerne zu erhalten. Die Frosthärte des ausgereiften Holzes wird mit etwa -25 °C angegeben. Jungbäume profitieren von einer Mulchschicht und einem Stammschutz gegen Wildverbiss. Der Schnitt beschränkt sich auf Erziehungs- und Auslichtungsschnitt. Als geeigneter Zeitpunkt gilt der Sommer nach dem Ausreifen der Triebe, da ein Winterschnitt stärker „bluten“ und das Infektionsrisiko erhöhen kann. Das Gießen ist vor allem in den ersten 2–3 Jahren nach der Pflanzung sowie in trockenen Sommern während der Fruchtfüllung wichtig. Zur Düngung genügen in der Regel Kompost und eine Stickstoffgabe im Frühjahr. Eine Kultur im Kübel ist nur vorübergehend sinnvoll, da das Wurzelsystem rasch erstarkt und viel Raum benötigt. In regenreichen Frühjahren kann die bakterielle Walnussblattbrand-Krankheit sowie pilzliche Blattfleckenkrankheiten auftreten. Die Früchte können von der Walnussfruchtfliege oder von Wicklern geschädigt werden. Unter der Krone wirkt Juglon, weshalb empfindlichere Pflanzen in der Nähe schlechter gedeihen. Rasen oder Kies sind hier eine praktische Wahl.
Mehr dazu: Anleitung zum Anbau von Walnussbäumen
Autor: Nikol | Revision: 20.5. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Walnüsse |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Walnussbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbäumen/anleitung-zum-anbau-von-walnussbäumen/ |
| Verpackung: | wurzelnacktes Bäumchen |
| Plant Passport: | A: Junglans B: CZ-4282 C: 26/FP/0104 D: CZ |
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