Walnussbaum 'Apollo' Juglans regia 'Apollo'

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Walnussbaum 'Apollo' wächst mittelstark und erreicht 6 bis 8 Meter Höhe. Die früh tragende Sorte bildet eine lockere, gut formbare Krone. Der Baum trägt bereits im zweiten oder dritten Jahr. Das herausragende Merkmal ist die Widerstandsfähigkeit gegenüber Spätfrösten dank der späteren Blüte. Die Früchte sind mittelgroß bis groß, dünnschalig und haben einen wohlschmeckenden Kern. Die Ernte erfolgt Mitte September. Die Sorte ist vital und weniger anfällig für Krankheiten wie Anthraknose. Sie eignet sich auch für kleinere Gärten und verbindet hohen Ertrag, gute Geschmacksqualität und geringen Pflegeaufwand.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Walnussbaum 'Apollo' - eine hoch geschätzte, früh tragende Sorte, die wegen ihrer hervorragenden Eigenschaften und ihres hohen Ertrags gezüchtet wurde. Der Baum wächst mittelstark und bildet eine aufrechte, lockere Krone. Das ist bei Pflege und Ernte ein großer Vorteil, denn der Baum beansprucht nicht übermäßig viel Platz und lässt viel Licht ins Kroneninnere. Ausgewachsen erreicht er eine Höhe von etwa 6 bis 8 Metern. Dank des mittelstarken Wuchses und der lockeren, gut formbaren Krone ist diese Sorte wesentlich leichter zu handhaben als alte Sämlingsbäume, die oft doppelt so groß werden. Das auffälligste Merkmal der Sorte ist ihr sehr früher Ertragsbeginn nach der Pflanzung, häufig schon im zweiten bis dritten Jahr. Die Sorte ist vollständig selbstfruchtbar und benötigt für einen reichen Fruchtansatz keine Befruchtersorte. Die Früchte sind mittelgroß bis groß und haben eine dünne, helle bis hellbraune Schale, die sich sehr leicht knacken lässt. Der Kern ist hell, wohlschmeckend und füllt das Innere der Nuss gut aus. Die Ernte der reifen Nüsse erfolgt in der Regel Mitte September. Bekannt ist die Sorte zudem für ihre höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber späten Frühjahrsfrösten, was sie unter mitteleuropäischen Bedingungen mit ihren häufigen Temperaturschwankungen im Frühjahr sehr zuverlässig macht. Der Baum blüht später, meist im Mai. Gerade das ist der entscheidende Faktor, der Frostschäden verhindert. Dank des gesunden Laubs und der guten Vitalität ist er weniger anfällig für Krankheiten wie die Anthraknose. Im Garten bewährt sich die Sorte als idealer Obstbaum auch für kleinere Grundstücke, auf denen ein schneller Ertragsbeginn und eine einfache Ernte gewünscht sind. Es handelt sich um eine sehr praktische und leistungsfähige Sorte, die geschmackliche Qualität der Nüsse mit Robustheit und unkompliziertem Anbau verbindet.

Anbau:  In Deutschland bewähren sich am besten sonnige, gut durchlüftete Lagen, idealerweise außerhalb von Frostsenken, da späte Frühjahrsfröste die Blüten schädigen können. Geeignet ist ein tiefgründiger, nährstoffreicher und gut durchlässiger Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,5–7,8. Auf schweren, staunassen Böden leiden die Wurzeln. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr von März bis April oder im Herbst von Oktober bis November, bei Containerpflanzen auch länger, solange der Boden nicht gefroren ist. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 8–10 m. Geerntet wird meist von der zweiten Septemberhälfte bis in den Oktober, wenn die grüne Fruchthülle aufplatzt und sich die Nüsse leicht lösen. Nach der Ernte werden die Nüsse in einer Lage an einem luftigen Ort getrocknet, um das Schimmelrisiko zu senken und Farbe sowie Aroma der Kerne zu erhalten. Die Frosthärte des ausgereiften Holzes wird mit etwa -25 °C angegeben. Jungbäume profitieren von einer Mulchschicht und einem Verbissschutz am Stamm. Der Schnitt beschränkt sich auf Erziehungs- und Auslichtungsschnitt. Als Zeitraum eignet sich der Sommer nach dem Ausreifen der Triebe, da ein Winterschnitt stärker „bluten“ und das Infektionsrisiko erhöhen kann. Gewässert wird vor allem in den ersten 2–3 Jahren nach der Pflanzung sowie in trockenen Sommern während der Fruchtfüllung. Zur Düngung genügen in der Regel Kompost und eine Stickstoffgabe im Frühjahr. Eine Kultur im Kübel ist nur vorübergehend sinnvoll, da das Wurzelsystem rasch erstarkt und Raum benötigt. In regenreichen Frühjahren können der Bakterienbrand der Walnuss und pilzliche Blattfleckenkrankheiten auftreten, die Früchte können von der Walnussfruchtfliege oder von Wicklern geschädigt werden. Unter der Krone wirkt Juglon, weshalb empfindlichere Pflanzen in der Nähe schlechter gedeihen und Rasen oder Kies sich als praktische Lösung anbieten.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Walnussbäumen

Autor: Kamila | Revision: 3. 6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Walnüsse
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Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Walnussbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbäumen/anleitung-zum-anbau-von-walnussbäumen/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Juglans B: CZ-4282 C: 26/FP/0104 D: CZ

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