Walnussbaum 'Bohumil' Juglans regia 'Bohumil'

Artikelnummer: 4596
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Der Walnussbaum 'Bohumil' ist eine beliebte, zuverlässige Sorte mit 6 bis 9 Metern Höhe. Er wächst mittelstark und bildet eine aufrechte, gut zu pflegende Krone. Das auffälligste Merkmal ist die regelmäßige und reiche Fruchtbarkeit. Die Nüsse sind mittelgroß bis groß, dünnschalig und besitzen einen sehr wohlschmeckenden, hellen Kern. Die Ernte erfolgt Mitte September. Die Blüte setzt erst im Mai ein, wodurch die Sorte widerstandsfähiger gegenüber Spätfrösten ist. Zudem zeichnet sie sich durch eine gute Krankheitsresistenz aus. Im Garten dient der Baum als ertragreicher Obstbaum, der sich dank seines mittelstarken Wuchses auch in kleinere Gärten gut einfügt und Vitalität, Ertragsqualität und einfache Pflege vereint.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Walnussbaum 'Bohumil' - eine sehr beliebte und hoch geschätzte Sorte, die wegen ihrer Zuverlässigkeit und der hohen Qualität ihrer Früchte gezüchtet wurde. Der Baum wächst mittelstark und bildet eine aufrechte, mitteldichte Krone, die gut lichtdurchlässig ist und sich durch Schnitt leicht in Form halten lässt. Ausgewachsen erreicht er je nach Bodenqualität und gewählter Unterlage eine Höhe von 6 bis 9 Metern. Die Sorte ist vollständig selbstfruchtbar, benötigt also für einen reichen Fruchtansatz keine Befruchtersorte und eignet sich daher auch hervorragend als Solitärbaum. Das markanteste Merkmal dieser Sorte ist ihre regelmäßige und reiche Fruchtbarkeit. Die Nüsse sind mittelgroß bis groß, von ansprechender Form und mit einer typisch nussbraunen Schale, die relativ dünn ist und sich leicht knacken lässt. Der Kern ist sehr wohlschmeckend, hell und hat einen hohen Anteil am Gesamtgewicht der Frucht, was ihn zur ausgezeichneten Wahl für den Frischverzehr wie auch für die Weiterverarbeitung macht. Die Ernte der reifen Nüsse erfolgt üblicherweise Mitte September. 'Bohumil' gehört zu den mittelfrühen Sorten, die im Mai blühen. Dank der späteren Blüte ist er relativ widerstandsfähig gegenüber Spätfrösten und damit eine sichere Wahl auch für Lagen mit schwankenden Frühjahrstemperaturen. Bekannt ist er außerdem für seine gute Widerstandsfähigkeit gegenüber den üblichen Walnusskrankheiten. In der Gartengestaltung bewährt sich diese Sorte als hervorragender Ertragsbaum, der sich dank seines mittelstarken Wuchses auch in Gärten mit begrenztem Platzangebot gut einfügt. Es handelt sich um eine ausgewogene Sorte, die Vitalität, Ertragsqualität und verhältnismäßig einfache Pflege miteinander verbindet.

Anbau: Unter mitteleuropäischen Bedingungen bewähren sich sonnige Lagen mit guter Luftzirkulation am besten, idealerweise außerhalb von Frostsenken, da Spätfröste die Blüten schädigen können. Geeignet ist ein tiefgründiger, nährstoffreicher und gut durchlässiger Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,5–7,8, auf schweren, staunassen Böden leiden die Wurzeln. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr von März bis April oder im Herbst von Oktober bis November, bei Containerpflanzen auch länger, solange der Boden nicht gefroren ist. Empfohlen wird ein Pflanzabstand von etwa 8–10 m. Die Ernte fällt meist in die zweite Septemberhälfte bis in den Oktober, wenn die grüne Fruchthülle aufplatzt und sich die Nüsse leicht lösen. Nach der Ernte werden die Nüsse in einer Lage an einem luftigen Ort getrocknet, um das Schimmelrisiko zu senken und Farbe sowie Aroma der Kerne zu erhalten. Die Frosthärte des ausgereiften Holzes wird mit etwa -25 °C angegeben, junge Bäume profitieren von einer Mulchschicht und einem Stammschutz gegen Wildverbiss. Der Schnitt beschränkt sich auf Erziehungs- und Auslichtungsschnitt, geeignet ist der Sommer nach dem Ausreifen der Triebe, da ein Winterschnitt stärker „bluten“ und das Infektionsrisiko erhöhen kann. Bewässerung ist vor allem in den ersten 2–3 Jahren nach der Pflanzung sowie in trockenen Sommern während der Fruchtfüllung wichtig, zur Düngung genügen in der Regel Kompost und eine Stickstoffgabe im Frühjahr. Eine Kultur im Kübel ist nur kurzfristig sinnvoll, da das Wurzelsystem rasch erstarkt und Raum benötigt. In regenreichen Frühjahren können der Bakterienbrand der Walnuss und pilzliche Blattfleckenkrankheiten auftreten, die Früchte können von der Walnussfruchtfliege oder von Wicklern geschädigt werden. Unter der Krone wirkt Juglon, daher gedeihen empfindlichere Pflanzen in der Nähe schlechter, Rasen oder Kies sind hier eine praktische Lösung. 

Mehr dazu:  Anleitung zum Anbau von Walnussbäumen

Autor: Kamila | Revision: 3. 6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Walnüsse
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Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Walnussbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbäumen/anleitung-zum-anbau-von-walnussbäumen/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen oder Container
Plant Passport: A: Juglans B: CZ-4282 C: 25/FP/0100 D: CZ

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