Walnussbaum 'Jupiter' Juglans regia 'Jupiter'

Artikelnummer: 1984
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Große, dünnschalige Nüsse mit leicht auslösbarem, süßlichem Kern zeichnen diese Sorte aus. Die gefragte tschechische Sorte Walnussbaum 'Jupiter' (Juglans regia 'Jupiter') wächst mittelstark und bildet eine kugelige, eher kompakte und gut verzweigte Krone. Für den Anbau sprechen vor allem die zuverlässige und regelmäßige Fruchtbarkeit, die vollständige Selbstfruchtbarkeit und die hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten. Der späte Austrieb schützt den Baum vor Schäden durch Spätfröste im Frühjahr und sichert unter mitteleuropäischen Bedingungen stabile Erträge. Die großen, unpaarig gefiederten Blätter spenden im Sommer angenehmen Schatten und halten lästige Insekten fern. Der sommergrüne Baum eignet sich als majestätischer Solitär für mittelgroße und größere Gärten. Die frischen, aromatischen Kerne ohne Bitterkeit sind als gesunder Snack auch für Kinder sehr gut geeignet.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Walnussbaum 'Jupiter' - eine hervorragende Obstsorte der Echten Walnuss, gezüchtet am Forschungs- und Züchtungsinstitut für Obstbau in Holovousy (Tschechien). Der sommergrüne Laubbaum aus der Familie der Walnussgewächse zeichnet sich durch mittelstarken Wuchs aus. In der Jugend wächst er aufrecht, später bildet er eine gleichmäßige, kugelige bis breit elliptische Krone mit glatter grauer Rinde, die sich im Alter zu einer längsrissigen Borke entwickelt. Die Blätter sind wechselständig und unpaarig gefiedert, mit 5–9 ganzrandigen, länglich-eiförmigen Fiederblättchen, die beim Zerreiben einen charakteristischen aromatischen Duft verströmen und den natürlichen insektenabweisenden Stoff Juglon enthalten. Die männlichen Blüten erscheinen im Mai als hängende grüne Kätzchen, die weiblichen Blüten sitzen an den Triebspitzen in kleinen, armblütigen Ständen. Die Sorte ist protogyn bis homogam, die Blüte beider Geschlechter überschneidet sich also zeitlich. Der Baum ist daher zuverlässig selbstfruchtbar und benötigt keine Befruchtersorte. Die Frucht ist eine große, breit eiförmige Nuss aus der Gruppe der halbpapierschaligen Sorten, mit sauberer, hellbrauner, gefurchter Schale. Der große Kern füllt die Schale vollständig aus, lässt sich leicht im Ganzen auslösen und besitzt eine attraktive hellgelbe Samenhaut. Der Geschmack ist aromatisch und fein süßlich, ohne die typische Herbheit älterer Sorten. Die Nüsse enthalten reichlich essenzielle Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E, Magnesium und Zink, die sich positiv auf die Funktion von Gehirn und Nervensystem auswirken. Die Ernte erfolgt von Mitte bis Ende September. Wegen der allelopathischen Wirkung des Laubes empfiehlt es sich, unter dem Walnussbaum nur robuste, schattenverträgliche Pflanzen zu setzen oder die Fläche als Rasen anzulegen.

Anbau: In unseren Breiten bewähren sich sonnige, gut durchlüftete Standorte, idealerweise außerhalb von Frostsenken, da Spätfröste im Frühjahr die Blüten schädigen können. Geeignet ist ein tiefgründiger, nährstoffreicher und durchlässiger Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,5–7,8, auf schweren, staunassen Böden leiden die Wurzeln. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr von März bis April oder im Herbst von Oktober bis November, bei Containerpflanzen auch länger, solange der Boden nicht gefroren ist. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 8–10 m. Geerntet wird meist von der zweiten Septemberhälfte bis in den Oktober, wenn die grüne Fruchthülle aufplatzt und sich die Nüsse leicht lösen. Nach der Ernte werden die Nüsse in einer Lage an einem luftigen Ort getrocknet, um Schimmelbildung vorzubeugen und Farbe sowie Aroma der Kerne zu erhalten. Die Frosthärte des ausgereiften Holzes wird mit etwa -25 °C angegeben, junge Bäume profitieren von einer Mulchschicht und einem Stammschutz gegen Wildverbiss. Der Schnitt beschränkt sich auf Erziehungs- und Auslichtungsschnitt, geeigneter Zeitpunkt ist der Sommer nach dem Ausreifen der Triebe, da ein Winterschnitt stark „bluten“ und das Infektionsrisiko erhöhen kann. Bewässerung ist vor allem in den ersten 2–3 Jahren nach der Pflanzung sowie in trockenen Sommern während der Fruchtentwicklung wichtig, zur Düngung genügen in der Regel Kompost und eine Stickstoffgabe im Frühjahr. Eine Kultur im Kübel ist nur kurzfristig sinnvoll, da das Wurzelsystem rasch erstarkt und viel Raum benötigt. In regnerischen Frühjahren können der Bakterienbrand der Walnuss und pilzliche Blattfleckenkrankheiten auftreten, die Früchte können durch die Walnussfruchtfliege oder Wickler geschädigt werden. Unter der Krone wirkt Juglon, daher gedeihen empfindlichere Pflanzen in der Nähe schlechter, Rasen oder Kies sind eine praktische Lösung.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Walnussbäumen

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Walnüsse
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Lichtverhältnisse: Sonne
Blütezeit: Mai
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Walnussbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbäumen/anleitung-zum-anbau-von-walnussbäumen/
Fruchtfarbe: Braun, Creme
Ernte-/Reifedatum: September
Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): Selbstbestäubend
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen oder Container
Plant Passport: A: Juglans B: CZ-4282 C: 26/FP/0104 D: CZ

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