Warley-Elfenblume Epimedium warleyense

Artikelnummer: 133797
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Die Warley-Elfenblume ist eine bewährte bodendeckende Staude für den Schatten. Sie gedeiht auch im trockenen Unterwuchs unter Bäumen. Sie bildet einen 30–40 cm hohen und etwa 40–50 cm breiten Bestand, das Laub färbt sich im Winter oft bronzerot. Im April bis Mai erscheinen an bis zu 50 cm hohen Stielen kleine Blüten mit kupferorangen Kelchblättern und gelben Kronblättern. Der Anbau ist unkompliziert in humosem, durchlässigem Boden, die Frosthärte liegt bei etwa -20 °C. Im Vergleich zu gewöhnlichen Schattenstauden bringt sie im Frühjahr eine kräftigere Blütenfarbe in den Garten.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Warley-Elfenblume  - eine Gartenhybride aus der Familie der Berberitzengewächse, die als Kreuzung aus Epimedium alpinum und Epimedium pinnatum subsp. colchicum gilt. Sie bildet einen lockeren, rhizombildenden Horst, der sich über kurze unterirdische Ausläufer ausbreitet und mit der Zeit einen niedrigen Bodendecker formt, der sich auch gegen den Wurzeldruck von Gehölzen behauptet. Die Blätter sind zusammengesetzt, ledrig und immergrün. Im Winter und Frühjahr zeigt sich häufig eine bronzefarbene bis rötliche Tönung, die die Winterwirkung des Beetes steigert. Die Pflanze erreicht 30–40 cm Höhe, ein ausgewachsener Horst wird 40–50 cm breit, die Blütenstiele ragen 40–50 cm empor. Im April bis Mai erscheinen kleine Blüten mit gelben Kronblättern und kupferorangen, fein geäderten Kelchblättern, angeordnet in lockeren Trauben, oft mit Dutzenden Blüten an einem Stiel. Die Frühjahrsblüte ist für kleine Bestäuber attraktiv und wirkt im Unterwuchs warm, ohne grelle Töne. Die Pflanze ist schwach giftig und eignet sich daher nicht für Pflanzungen zum Naschen. Sie bewährt sich als Unterpflanzung von Sträuchern und Bäumen, an schattigen Beeträndern und in Gefäßen. Gut kombinieren lässt sie sich mit Farnen, Funkien, Lenzrosen und Lungenkraut sowie mit Frühjahrszwiebelblumen, die zwischen den Blättern erblühen.

Anbau:  Sie gedeiht im Halbschatten bis Schatten, in einem feuchteren Kleinklima, jedoch mit guter Drainage und geschützt vor kalten, austrocknenden Winden. Am besten wächst sie in humosem, nährstoffreichem, mäßig feuchtem Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Nach dem Einwurzeln verträgt sie auch trockenere Standorte im Unterwuchs, sofern der Boden im Winter nicht vernässt. Auf schweren Böden wird die Durchlässigkeit üblicherweise durch Zugabe von Kies und Lauberde verbessert, im Gefäß empfehlen sich eine Drainageschicht und ein Substrat mit Kompostanteil. Gießen ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung wichtig, später genügt zusätzliches Wässern bei langer Trockenheit, wenn die Blätter ihren Glanz verlieren können. Im Frühjahr werden für ein sauberes Erscheinungsbild häufig die alten Blätter kurz vor dem Austrieb entfernt, damit das neue Laub und die Blüten besser zur Geltung kommen. Die Düngung beschränkt sich meist auf eine Gabe Kompost im Frühjahr, höhere Stickstoffmengen führen zu weicheren Blättern und schwächerer Färbung. Die Pflanzung erfolgt im März bis Mai oder im September bis Oktober mit einem Abstand von etwa 30 cm, als Richtwert 8–11 Stk pro m², damit sich der Bestand rasch schließt. Alle 5–7 Jahre lässt sich der Bestand durch Teilung der Rhizome nach der Blüte oder im Herbst verjüngen. Die Frosthärte liegt bei etwa -20 °C. Krankheiten treten nur vereinzelt auf, am häufigsten ist im Frühjahr Schneckenfraß an jungen Blättern. Bei guter Drainage bleibt sie langlebig.

Autor: Kristýna | Revision: 07.01. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch E)
EAN: 2284900486265
Lichtverhältnisse: Halbschatten, Schatten
Höhe: 20-40
Blütenfarbe: Bernstein
Blattfarbe: Grün, Bronze
Blütezeit: Mai, April
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Epimedium B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ

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