Die Weiß-Fichte, auch bekannt als Kanada-Fichte, ist ein Nadelbaum aus Nordamerika, der für seine Widerstandsfähigkeit und sein dekoratives Aussehen geschätzt wird. Sie erreicht eine Höhe von 15 bis 30 Metern und hat eine kegelförmige, regelmäßige Krone. Die Nadeln sind kurz, weich und hell- bis silbriggrün, was ihr den typischen „grauen“ Farbton verleiht, nach dem sie benannt ist. Die Sitka-Fichte ist sehr frostbeständig und verträgt auch kälteres Klima. Gleichzeitig ist sie relativ anspruchslos an die Bodenbedingungen, bevorzugt jedoch gut durchlässige, leicht saure bis neutrale Böden. Sie benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und eignet sich für größere Gärten, Parks oder als Teil von Forstpflanzungen. Dank ihrer Robustheit und schönen Färbung wird sie auch oft als Weihnachtsbaum verwendet.
Weiß-Fichte 'Alberta Globe' Picea glauca 'Alberta Globe'
Artikelnummer: 610980Produktdetailbeschreibung
Smrk sivý 'Alberta Globe' – ein Zwergkultivar der Kanadischen Fichte mit einem sehr dichten, regelmäßig kugeligen bis flachkugeligen Habitus. Er entstand als Mutation des bekannten Kultivars ‘Conica’ und zeichnet sich durch ein außerordentlich langsames Wachstum, feine Verzweigung und kurze Nadeln aus. Er wächst sehr langsam, dicht und kompakt. Anfangs bildet er eine fast perfekte Kugel; mit zunehmendem Alter kann die Krone etwas breiter und flachkugelig werden. Im Alter von etwa 10 Jahren erreicht er eine Höhe von ca. 30–50 cm und eine ähnliche Breite. Ältere Exemplare erreichen in der Regel eine Höhe von etwa 0,6 bis 1 m und eine Breite von 0,8 bis 1,2 m. Die jährlichen Zuwächse liegen im Allgemeinen nur bei etwa 2–5 cm. Die Triebe sind sehr kurz, dünn und außerordentlich dicht verzweigt, sodass die Pflanze eine kompakte Oberfläche ohne stark hervorstehende Äste bildet. Sie behält von Natur aus ihre abgerundete Silhouette bei. Die Nadeln sind kurz, fein und dicht angeordnet, etwa 0,5–1 cm lang. Sie haben eine frische bis mittelgrüne Farbe, während die neuen Frühlingsaustriebe auffällig hellgrün bis gelbgrün sind. Im weiteren Verlauf der Saison dunkeln sie allmählich nach. Zapfen treten bei diesem Zwergkultivar nur sehr selten auf und besitzen keinen nennenswerten Zierwert. Falls sie gebildet werden, entsprechen sie der Grundart und nehmen nach der Reife eine hellbraune bis braune Färbung an. Die Rinde ist an jungen Zweigen glatt und graubraun, an älteren Pflanzenteilen wird sie allmählich fein schuppig. Aufgrund der dichten Verzweigung bleibt sie jedoch meist im Inneren der Krone verborgen.
Anbau: Sie bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Ausfärbung der Frühlingszuwachse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig sein. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Kamila | Revision: 08.09.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten (Picea) |
|---|---|
| EAN: | 2284900526411 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
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