Weiß-Fichte 'December' Picea glauca 'December'

Artikelnummer: 108662
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Die Weiß-Fichte 'December' ist eine langsam wachsende Zwergkonifere. Sie bildet einen dichten, regelmäßig kegelförmigen Habitus mit gut verteilten Zweigen. Die Sorte 'December' gehört zu den wüchsigeren Formen vom Typ 'Conica' und legt jährlich etwa 6–10 cm zu. Die kurzen Nadeln zeigen einen dunkelgrünen bis graugrünen Ton und duften beim Zerreiben leicht harzig. Ausgewachsen erreicht sie etwa 1,8–2 m Höhe und 0,8–1,5 m Breite, im Kübel bleibt sie niedriger. Sie eignet sich als Weihnachtskonifere für draußen, für Vorgärten, Steingärten und Pflanzgefäße.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Weiß-Fichte 'December' - langsam wachsende Zwergkonifere mit dichtem, kegelförmigem Habitus. Die Sorte 'December' ist durch europäischen Sortenschutz (PBR EU 18442) geschützt und wird in den Lizenzunterlagen als neue, wüchsigere Form vom Typ 'Conica' mit schnellerem und gleichmäßigerem Wuchs beschrieben. Sie bildet einen dichten, regelmäßig kegelförmigen Habitus mit gut verteilten Zweigen und kurzen Nadeln in Dunkelgrün bis Graugrün. Der jährliche Zuwachs liegt meist bei etwa 6–10 cm. Ausgewachsen erreicht sie etwa 1,8–2 m Höhe und 0,8–1,5 m Breite, im Kübel bleibt sie in der Regel niedriger. Die Blüten sind ohne Zierwert, Zapfen erscheinen an jungen Zwergpflanzen nur selten. Geschätzt wird die Sorte wegen ihrer klaren Form eines kleinen Winterbäumchens, weshalb sie häufig auch als Weihnachtskonifere im Topf für draußen angeboten wird. Nach den Feiertagen findet sie ihren Platz im Vorgarten, im Steingarten, im Heidegarten, am Hauseingang oder als niedriger Solitär. Gut harmoniert sie mit Besenheide, Schneeheide, Zwergkiefern, Wacholder, Schwingel und Thymian. Die Nadeln sind leicht stechend, die Pflanze ist nicht zum Verzehr bestimmt und verströmt beim Zerreiben einen leichten Harzduft.

Die Weiß-Fichte, auch Kanadische Fichte genannt, ist ein aus Nordamerika stammender Nadelbaum, der wegen seiner Widerstandsfähigkeit und seines dekorativen Aussehens beliebt ist. Sie erreicht eine Höhe von 15 bis 30 Metern und besitzt eine kegelförmige, regelmäßige Krone. Die Nadeln sind kurz, weich und hell- bis silbriggrün gefärbt, was ihr den typischen bläulich-weißlichen Schimmer verleiht, auf den auch ihr Name zurückgeht. Die Weiß-Fichte ist sehr frosthart und verträgt auch kühleres Klima, zugleich stellt sie nur geringe Ansprüche an den Boden, bevorzugt jedoch durchlässige, schwach saure bis neutrale Böden. Sie benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und eignet sich für größere Gärten, Parks oder als Bestandteil von Waldpflanzungen. Dank ihrer Robustheit und schönen Färbung wird sie auch häufig als Weihnachtsbaum verwendet.

Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenaufbau fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht, jedoch nicht längere Zeit vernässt sein. Am besten eignen sich Böden mit saurer bis schwach saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, daher wird dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt. Rund um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen von Vorteil, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Trockenperioden führen jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte reicht bis etwa –26 °C, in normalen Wintern in Tief- und Hügellagen bereitet die Überwinterung keine Probleme, junge Pflanzen in Kübeln überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit im Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßige Triebverlängerung fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Zweige, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse, deren Auftreten ein luftiger Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und der Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich einschränken. Bei Gruppenpflanzung wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 22.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: 2284900325649
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0008 D: NL

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