Weiß-Fichte 'Dendrofarma Gold' Picea glauca 'Dendrofarma Gold'

Artikelnummer: 71379
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Die Weiß-Fichte 'Dendrofarma Gold' setzt Lichtakzente auch im kleinen Garten. Im Frühjahr treibt sie goldgelb aus und wechselt bis zum Sommer in ein frisches Grün. Sie wächst langsam zu einer kompakten Kugel von meist etwa 0,6 × 0,6 m heran und eignet sich daher für Steingärten, Heidegärten und als Solitär im Kübel. Die Pflege beschränkt sich im Wesentlichen auf regelmäßiges Gießen bei Trockenheit und den Schutz der Wurzeln im Topf. Picea glauca gedeiht in Sonne bis Halbschatten auf leicht saurem, durchlässigem und gleichmäßig feuchtem Boden. Winterhart bis -40 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Weiß-Fichte 'Dendrofarma Gold' - Die Art stammt aus den kühleren Regionen Nordamerikas, wo sie in borealen Wäldern auf überwiegend sauren Böden wächst. Die Sorte 'Dendrofarma Gold' entstand in Polen als Zwergauslese mit kompaktem Wuchs und besonders ausgeprägter Frühjahrsfärbung. Die Pflanze bildet eine dichte, fein strukturierte Krone, zunächst kugelig, später auch breit kegelförmig. Die Nadeln sind kurz, fühlen sich eher weich an und stehen dicht gedrängt um die Triebe wie kleine „Borsten“. Der Neuaustrieb erscheint zitronen- bis goldgelb und färbt sich im Laufe des Sommers grün. Der jährliche Zuwachs beträgt etwa 2–4 cm, sodass die Pflanze lange klein bleibt und ausgewachsen meist rund 0,6 m Höhe und Breite erreicht. Im April bis Mai können männliche Blütenzapfen erscheinen, an älteren Pflanzen auch kleine Zapfen. Gegenüber der weit verbreiteten Zuckerhutfichte 'Conica' bietet sie bei ähnlich langsamem Wuchs eine deutlich auffälligere Frühjahrsfarbe. In der Gestaltung wirkt sie als heller Blickpunkt zwischen dunkelgrünen Nadelgehölzen, Heidepflanzen, Heidelbeeren und Rhododendren und kommt auch neben Steinen und in Kiesbeeten gut zur Geltung. Zerriebene Nadeln verströmen einen feinen, harzigen Duft. Ideal für Kübel und Steingärten, besonders schön in Gesellschaft anderer Koniferen und kleiner Ziergehölze. 

Die Weiß-Fichte, auch Kanadische Fichte genannt, ist ein aus Nordamerika stammender Nadelbaum, der wegen seiner Robustheit und seines dekorativen Erscheinungsbildes geschätzt wird. Sie erreicht eine Höhe von 15 bis 30 Metern und besitzt eine kegelförmige, regelmäßige Krone. Die Nadeln sind kurz, weich und hell- bis silbriggrün gefärbt, was ihr den typischen bläulich-grauen Farbton verleiht, dem sie ihren Namen verdankt. Die Weiß-Fichte ist sehr frosthart und verträgt auch raues Klima, zugleich stellt sie nur geringe Ansprüche an den Boden, bevorzugt jedoch gut durchlässige, leicht saure bis neutrale Böden. Sie benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und eignet sich für größere Gärten, Parks oder als Bestandteil von Waldpflanzungen. Dank ihrer Robustheit und attraktiven Färbung wird sie auch häufig als Weihnachtsbaum verwendet.

Anbau:  Die Pflanze gedeiht in voller Sonne bis leichtem Halbschatten, am besten geschützt und mit ausgeglichenem Mikroklima, da Winterwind und Frühjahrssonne Frosttrocknis und Braunfärbung der Nadeln verursachen können. Geeignet ist ein humoser, durchlässiger und stets leicht feuchter Boden mit guter Drainage und ohne anhaltende Staunässe, der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,0–6,8. Die Pflanzung erfolgt von März bis November außerhalb von Frostperioden, am zuverlässigsten im Frühjahr und Frühherbst. Gießen ist in den ersten 2–3 Jahren nach der Pflanzung, bei Sommerhitze und bei Kübelpflanzen wichtig, da der Wurzelballen dort schneller austrocknet. Die Düngung erfolgt im Frühjahr mit einem langsam wirkenden Koniferendünger, eine Überdüngung mit Stickstoff erhöht die Frostempfindlichkeit. Ein Rückschnitt ist meist nicht erforderlich, entfernt werden nur trockene oder formstörende Triebe, idealerweise im Mai bis Juni in den jungen Zuwachs. Mulch aus Rinde oder Holzhäcksel stabilisiert die Bodentemperatur und unterdrückt Unkraut. Die Kultur im Kübel erfordert Abzugslöcher, eine Drainageschicht und ein luftiges Substrat, im Winter empfiehlt sich ein Schutz des Gefäßes vor dem Durchfrieren. Die männlichen Blütenzapfen erscheinen meist im April bis Mai, die Zapfen reifen im Herbst. Ausgereifte Pflanzen gelten als winterhart bis etwa -40 °C, empfindlicher ist der Wurzelballen im Kübel. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis gering, längeres Austrocknen führt zum Verkahlen der Krone. An Krankheiten und Schädlingen können Nadelschütte, Wurzelfäule bei Staunässe, Spinnmilben und Schildläuse auftreten. Die empfohlenen Pflanzabstände betragen etwa 0,6–0,8 m bei Zwergsorten und 1,5–3 m bei größeren Formen, je nach angestrebter Breite.

Autor: Kristýna | Revision: 16.01. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: 2284900162916
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 40-60
Blattfarbe: Grün, Bernstein
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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