Weiß-Fichte 'Dent' Picea glauca 'Dent'
Artikelnummer: 126469Produktdetailbeschreibung
Weiß-Fichte 'Dent' - immergrüne Sorte, die auch als Dent White Spruce oder Variegated White Spruce geführt wird. Die Ausgangsart wächst von Alaska über Kanada bis in den Norden der USA in borealen Wäldern und an kühleren Gebirgsstandorten. Die Sorte 'Dent' wurde von dem amerikanischen Koniferenkenner Greg Williams aus Vermont in den Handel gebracht. Geschätzt wird sie für ihre unregelmäßig panaschierten Nadeln, die einen graugrünen Grundton mit cremeweißen Streifen, Sprenkeln und helleren Spitzen verbinden. Dadurch wirkt die Krone im Jahresverlauf leicht wandelbar, im Frühjahr heller. Der Wuchs ist offener als bei dichten Formen wie 'Conica', eher baumartig bis breiter kegelförmig. Das Wachstum ist langsamer als bei der Art, die Sorte ist jedoch keine Miniaturform. Unter Gartenbedingungen ist je nach Alter, Boden und Schnitt mit einer Höhe von 3–9 m und einer Breite von 1,5–6 m zu rechnen, in mitteleuropäischen Gärten bleibt sie lange deutlich niedriger. Die Nadeln sind kurz, steif, leicht stechend und erzeugen an den Trieben eine hell gezeichnete Textur. Die Blüten sind ohne Zierwert, Zapfen können sich an älteren Pflanzen bilden und reifen zu einem braunen Farbton aus. Die Sorte eignet sich als Solitär für größere Gärten, als heller Akzent zwischen dunkleren Koniferen sowie in Kombination mit Birken, Kiefern, Besenheide, Erika, Ziergräsern und bodendeckenden Wacholdern.
Die Weiß-Fichte, auch als Schimmel-Fichte oder Kanadische Fichte bekannt, ist ein aus Nordamerika stammender Nadelbaum, der für seine Widerstandsfähigkeit und sein dekoratives Erscheinungsbild geschätzt wird. Sie erreicht eine Höhe von 15 bis 30 Metern und bildet eine kegelförmige, regelmäßige Krone. Die Nadeln sind kurz, weich und hell- bis silbriggrün gefärbt, was ihr den typischen bläulich-grauen Schimmer verleiht, dem sie ihren Namen verdankt. Die Weiß-Fichte ist sehr frosthart und verträgt auch raueres Klima, zudem stellt sie relativ geringe Ansprüche an den Boden, bevorzugt jedoch gut durchlässige, schwach saure bis neutrale Böden. Sie benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und eignet sich für größere Gärten, Parks oder als Bestandteil von Waldpflanzungen. Dank ihrer Robustheit und attraktiven Färbung wird sie häufig auch als Weihnachtsbaum verwendet.
Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenaufbau fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und gleichmäßig leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich saure bis schwach saure Böden im Bereich von etwa pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Rund um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Phasen ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte liegt bei etwa –26 °C, in normalen Wintern in Tief- und Hügellagen ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen in Kübeln überwintern jedoch besser an geschützter Stelle oder mit in den Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Triebverlängerung unterstützt. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzliche Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ein luftiger Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und der Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung verringern ihr Auftreten deutlich. Bei Gruppenpflanzungen empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte ausreichend Raum zur Entfaltung ihrer vollen Form und Farbe hat.
Autor: Nikol | Revision: 22.6. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten (Picea) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
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