Weiß-Fichte 'Double Celebration' Picea glauca 'Double Celebration'

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Die Weiß-Fichte 'Double Celebration' bietet einen doppelten Frühjahrseffekt im Miniaturformat. Die beliebte Sorte treibt im April bis Mai leuchtend goldgelb aus und färbt sich im Laufe der Saison grün. Nach 10 Jahren erreicht sie etwa 0,8 m Höhe und rund 0,5 m Breite und eignet sich daher für Vorgarten, Steingarten und Kübel. Im Unterschied zur verbreiteten 'Conica' zeigt sie eine auffälligere Frühjahrsfärbung. Geschätzt werden ein sonniger bis halbschattiger Standort, durchlässiger, humoser Boden mit einem pH-Wert von etwa 4,5–6,5 sowie Wässern bei längerer Trockenheit. Die Frosthärte der Weiß-Fichte wird mit etwa -34 bis -40 °C angegeben.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Weiß-Fichte 'Double Celebration'  - eine nordamerikanische Art aus borealen Gebieten mit feinen Nadeln und guter Frosthärte. Die Sorte 'Double Celebration' zählt zu den zwergigen, kegelförmigen Formen und geht auf die polnische Züchtung der Familie Kaluziński zurück. In europäischen Sortenschutzunterlagen werden A. Kaluzińska und Z. Kaluziński als Züchter genannt, die Markteinführung erfolgte in der zweiten Hälfte der 2010er-Jahre. Der Wuchs ist langsam: Nach 10 Jahren werden etwa 0,8 m Höhe und rund 0,5 m Breite erreicht, die Krone ist von Natur aus dicht und gleichmäßig. Der dekorative Höhepunkt liegt im Frühjahr: Die neuen Triebe erscheinen im April bis Mai goldgelb, beruhigen sich anschließend zu Grün und bilden einen feinen Farbübergang zwischen älteren und jungen Nadeln. Die Blüten sind unscheinbar: Einhäusige männliche und weibliche Blütenzapfen zeigen sich im Frühjahr, die Bestäubung erfolgt durch den Wind. Die Zapfen reifen im Herbst und haben Ziercharakter. Im Garten wirkt die Pflanze als Solitär im Vorgarten, in Kombinationen mit Heidepflanzen, Zwergkiefern und Laubgehölzen oder als strukturgebendes Element in Kübeln auf der Terrasse.

Die Weiß-Fichte, auch Kanadische Fichte oder Schimmel-Fichte genannt, ist ein Nadelbaum aus Nordamerika, der wegen seiner Robustheit und seines dekorativen Aussehens geschätzt wird. Sie erreicht eine Höhe von 15 bis 30 Metern und bildet eine kegelförmige, regelmäßige Krone. Die Nadeln sind kurz, weich und hell- bis silbriggrün, was ihr den typischen bläulich-grauen Farbton verleiht. Die Weiß-Fichte ist sehr frosthart und verträgt auch raueres Klima, zugleich stellt sie nur geringe Ansprüche an den Boden, bevorzugt jedoch gut durchlässige, leicht saure bis neutrale Böden. Sie benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und eignet sich für größere Gärten, Parks oder als Teil von Waldpflanzungen. Dank ihrer Robustheit und schönen Färbung wird sie auch häufig als Weihnachtsbaum verwendet.

Anbau: Die Pflanze gedeiht in voller Sonne bis leichtem Halbschatten, am besten geschützt und an einem Ort mit ausgeglichenem Kleinklima, da Winterwind und Frühjahrssonne Frosttrocknis und Braunfärbung der Nadeln verursachen können. Geeignet ist humoser, durchlässiger und stets leicht feuchter Boden mit guter Drainage und ohne dauerhafte Staunässe, der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,0–6,8. Die Pflanzung erfolgt von März bis November außerhalb von Frostperioden, am zuverlässigsten im Frühjahr und Frühherbst. Wässern ist in den ersten 2–3 Jahren nach der Pflanzung, bei Sommerhitze und bei Kübelpflanzen wichtig, deren Wurzelballen schneller austrocknet. Die Düngung erfolgt im Frühjahr mit einem Langzeitdünger für Nadelgehölze, eine Überdüngung mit Stickstoff erhöht die Frostempfindlichkeit. Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig, entfernt werden nur trockene oder formstörende Triebe, idealerweise im Mai bis Juni in den jungen Zuwachs. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Hackschnitzeln stabilisiert die Bodentemperatur und unterdrückt Unkraut. Die Kultur im Kübel erfordert Abzugslöcher, eine Drainageschicht und ein luftiges Substrat, im Winter empfiehlt sich ein Schutz des Gefäßes vor dem Durchfrieren. Die Pollenzapfen erscheinen meist im April bis Mai, die Zapfen reifen im Herbst. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen wird mit etwa -40 °C angegeben, empfindlicher ist der Wurzelballen im Kübel. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis gering, längeres Austrocknen führt zum Verkahlen der Krone. An Krankheiten und Schädlingen können Nadelschütte, Wurzelfäule bei Staunässe, Spinnmilben und Schildläuse auftreten. Die empfohlenen Pflanzabstände betragen etwa 0,6–0,8 m bei Zwergsorten und 1,5–3 m bei größeren Formen, je nach Endbreite.

Autor: Kristýna | Revision: 16.01. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 60-80
Blattfarbe: Dunkelgrün, Hellgrün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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