Weiß-Fichte 'Joseph Rys' Picea glauca 'Joseph Rys'

Artikelnummer: 118406
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Die Weiß-Fichte 'Joseph Rys' überzeugt durch langsamen, dichten Kegelwuchs. Die attraktive Sorte trägt auffallend blaue bis blaugrüne Nadeln. Nach 10 Jahren erreicht sie etwa 1 m Höhe und 0,6 m Breite, der jährliche Zuwachs liegt bei 5–10 cm. Ausgewachsen bildet sie ein kompaktes Bäumchen von etwa 1–1,5 m × 0,6–0,9 m. Die kurzen, steifen Nadeln stehen dicht gedrängt um die Triebe, ihr blauer Ton kommt in der Sonne am besten zur Geltung. Sie eignet sich für Steingarten, Heidegarten, Vorgarten und Kübel.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Weiß-Fichte 'Joseph Rys' - eine sehr attraktive Fichtensorte. Die Sorte wird wegen ihres langsamen Wuchses, ihrer dichten, kegelförmigen Gestalt und ihrer auffallend blauen bis blaugrünen Benadelung kultiviert. Nach 10 Jahren erreicht sie etwa 1 m Höhe und 0,6 m Breite, die jährlichen Zuwächse sind kurz und liegen meist bei 5–10 cm. Ausgewachsen ist je nach Boden, Feuchtigkeit und Standort mit einem kompakten Bäumchen von etwa 1–1,5 m Höhe und 0,6–0,9 m Breite zu rechnen. Die Nadeln sind kurz, steif und stehen dicht gedrängt um die Triebe, ihr sattblauer Ton kommt vor allem an einem sonnigen Standort zur Geltung. Die Blüten sind ohne Zierwert, Zapfen erscheinen an jungen Zwergpflanzen nur selten. Die Sorte 'Joseph Rys' eignet sich als kleiner Solitär im Steingarten, Heidegarten, Vorgarten, im Kübel am Eingang oder in immergrünen Kompositionen mit Besenheide, Schneeheide, niedrigen Wacholdern, Zwergkiefern, Schwingel und Thymian. Die Nadeln sind leicht stechend, die Pflanze ist nicht zum Verzehr bestimmt und kann beim Zerreiben einen leichten harzigen Duft verströmen.

Die Weiß-Fichte, auch als Kanadische Fichte bekannt, ist ein aus Nordamerika stammender Nadelbaum, der für seine Robustheit und sein dekoratives Erscheinungsbild geschätzt wird. Sie erreicht eine Höhe von 15 bis 30 Metern und bildet eine kegelförmige, regelmäßige Krone. Die Nadeln sind kurz, weich und hell- bis silbriggrün, was ihr den typischen grauweißen Schimmer verleiht, dem sie ihren Namen verdankt. Die Weiß-Fichte ist sehr frosthart und verträgt auch raueres Klima, zugleich ist sie relativ anspruchslos an den Boden, bevorzugt jedoch gut durchlässige, leicht saure bis neutrale Böden. Sie benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und eignet sich für größere Gärten, Parks oder als Teil von Waldpflanzungen. Dank ihrer Robustheit und schönen Färbung wird sie auch häufig als Weihnachtsbaum verwendet.

Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenwuchs fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und stets leicht feucht, jedoch nicht dauerhaft vernässt sein. Am besten eignen sich Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte reicht bis etwa –26 °C, in normalen Wintern im Flach- und Hügelland ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen im Kübel überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit in den Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßiges Längenwachstum der Triebe fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. Unter ungünstigen Bedingungen können pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ein luftiger Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und eine zurückhaltende Stickstoffdüngung mindern ihr Auftreten deutlich. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 22.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: 2284900377150
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container C5
Form und Höhe: 20–30 cm
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL

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