Weiß-Fichte 'Pyramidalis Compacta' Picea glauca 'Pyramidalis Compacta'

Artikelnummer: 720066
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Weiß-Fichte 'Pyramidalis Compacta' ist eine langsam wachsende, immergrüne Sorte. Sie bildet eine regelmäßige, dichte und schmal kegelförmige Krone, die schlanker ist als bei den üblichen Formen vom Typ 'Conica'. Der jährliche Zuwachs liegt bei etwa 10 cm, nach 10 Jahren erreicht sie rund 1 m Höhe. Ausgewachsen wird sie etwa 2–3 m hoch und 0,8–1,2 m breit, im Kübel bleibt sie niedriger. Die kurzen Nadeln zeigen einen grünblauen bis graublauen Schimmer. Sie eignet sich als Solitär im Vorgarten, im Steingarten, im Heidegarten, in größeren Kübeln und in niedrigen Pflanzkompositionen.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Weiß-Fichte 'Pyramidalis Compacta' - eine langsam wachsende, immergrüne Sorte der Weiß-Fichte. Ein zuverlässig belegter Züchter oder ein Jahr der Markteinführung ist in den verfügbaren Quellen nicht angegeben. Die Pflanze bildet eine regelmäßige, dichte und schmal kegelförmige Krone, die schlanker wirkt als die üblichen Formen vom Typ 'Conica'. Der jährliche Zuwachs liegt bei etwa 10 cm, nach 10 Jahren erreicht sie rund 1 m Höhe. Ausgewachsen ist im Garten mit etwa 2–3 m Höhe und 0,8–1,2 m Breite zu rechnen, im Kübel bleibt sie meist niedriger. Die Nadeln sind kurz, sitzen dicht an den Trieben und zeigen einen grünblauen bis graublauen Schimmer, der an einem hellen Standort am besten zur Geltung kommt. Die Blüten sind ohne Zierwert, Zapfen erscheinen an jungen, kompakten Pflanzen nur selten. Die Sorte eignet sich als schlanker Solitär für Vorgarten, Steingarten, Heidegarten, größere Kübel oder als immergrüner Blickpunkt in niedrigen Pflanzkompositionen. Gut harmoniert sie mit Besenheide, Heide, Zwergkiefern, niedrigen Wacholdern, Schwingel, Thymian und bodendeckenden Stauden. Die Nadeln sind leicht stechend, die Pflanze ist nicht zum Verzehr bestimmt und kann beim Zerreiben einen feinen, harzigen Duft verströmen.

Die Weiß-Fichte, auch Kanadische Fichte oder Schimmel-Fichte genannt, ist ein Nadelbaum aus Nordamerika, der wegen seiner Robustheit und seines dekorativen Aussehens geschätzt wird. Sie erreicht eine Höhe von 15 bis 30 Metern und besitzt eine kegelförmige, regelmäßige Krone. Die Nadeln sind kurz, weich und hell- bis silbriggrün, was ihr den typischen graublauen Farbton verleiht. Die Weiß-Fichte ist sehr frosthart und verträgt auch raueres Klima, zugleich stellt sie nur geringe Ansprüche an den Boden, bevorzugt jedoch gut durchlässige, leicht saure bis neutrale Böden. Sie benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und eignet sich für größere Gärten, Parks oder als Bestandteil forstlicher Pflanzungen. Dank ihrer Robustheit und ihrer schönen Färbung wird sie auch häufig als Weihnachtsbaum verwendet.

Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenwuchs fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und gleichmäßig leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion im Bereich von etwa pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens verringert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, längere Dürreperioden führen jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte reicht bis etwa –26 °C, in normalen Wintern ist in tieferen und mittleren Lagen kein Winterschutz erforderlich, junge Kübelpflanzen überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit in den Boden eingelassenem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßiges Längenwachstum der Triebe fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Zweige, ein Formschnitt ist nicht notwendig. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ihr Auftreten lässt sich durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und den Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich verringern. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder zu größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 22.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: 2284900377167
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container C3
Form und Höhe: 25–35 cm
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL
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